Die wichtigsten Fragen zur Schweiz
174 Fragen – recherchiert, mit Quellen, direkt beantwortet
CHF 7'024 brutto pro Monat – standardisiert auf eine 40-Stunden-Woche. Das bedeutet: Die Hälfte aller Angestellten verdient mehr, die andere Hälfte weniger. Regional gibt es massive Unterschiede: Zürich CHF 7'502, Tessin nur CHF 5'708.
Der gesamte Lohnunterschied beträgt 16.2% (LSE 2022). Davon sind 8.1% in der Privatwirtschaft nicht durch objektive Faktoren wie Ausbildung oder Berufserfahrung erklärbar. Bei einem Medianlohn von CHF 7'024 entspricht das rund CHF 570 weniger pro Monat für Frauen.
Die Tabakindustrie führt mit CHF 14'304 Medianlohn pro Monat, gefolgt von Banken (CHF 10'723) und Pharma (CHF 10'159). Am anderen Ende: Persönliche Dienstleistungen (CHF 4'496) und Gastronomie (CHF 4'744). Die Branche entscheidet mehr über den Lohn als die Ausbildung.
Rund 4'212 Ausflugsziele in 14 Schweizer Kantonen, dazu sechs grenznahe am Bodensee. Davon sind 166 redaktionell besucht, bewertet und mit einem Verdikt versehen; die uebrigen sind als Ort gelistet und ausdruecklich als «noch nicht geprueft» markiert. Ungepruefte Ziele zaehlen im Radar nie als Treffer.
Von den 166 redaktionell geprueften Zielen kosten 57 keinen Eintritt, weitere 55 fallen ins guenstige Preisband. Zusammen ist das die Mehrheit. Im Radar ist «Budget: Gratis» ein Filter und kein Versprechen: er zeigt nur, was ausdruecklich als gratis getaggt ist, und laesst alles Ungetaggte weg.
Von 166 geprueften Zielen sind 29 als rollstuhlgaengig bestaetigt, 24 als eingeschraenkt, 17 ausdruecklich als nicht zugaenglich — und 96 sind noch nicht geprueft. Das sind mehr offene als beantwortete Faelle, und wir schreiben es hin: wer «barrierefrei» ungeprueft behauptet, schickt jemanden vor eine Treppe. Die bestaetigten Angaben stammen aus den offenen Zugaenglichkeitsdaten der Stadt Zuerich (Ginto / Pro Infirmis).
Es gibt kein landesweites Datum – jede Gemeinde legt ihren Abend selbst fest. Die belegten Umzüge 2026 verteilen sich auf den 30. Oktober bis 14. November, mit dem Schwerpunkt am Wochenende vom 6. und 7. November. Massgeblich ist immer der Termin des eigenen Quartier- oder Elternvereins.
Nein – das ist der häufigste Irrtum. In unserer Auswertung der belegten Termine 2026 ist der Freitag der häufigste Wochentag, und selbst er erreicht nur 47 Prozent. Es gibt Umzüge von Donnerstag bis Sonntag, und der erste der Saison fällt sogar noch in den Oktober.
In Richterswil am Zürichsee. Die Räbechilbi gilt als weltgrösster Räbenlichterumzug und zieht mit rund 40 Sujets durchs Dorf; 2026 startet sie am Samstag, 14. November um 18 Uhr. Ab 15 Uhr laufen im alten Dorfkern Marktstände und Platzkonzerte – Parkplätze gibt es keine, Anreise mit S2 oder S8.
Es gibt kein gemeinsames Datum. Der früheste belegte Markt öffnet am 18. November 2026 (Winterthurer Wintermarkt), der späteste schliesst am 6. Januar 2027 (Winterland Locarno) – eine Spannweite von 50 Kalendertagen. Die grosse Mehrheit startet zwischen dem 19. und dem 28. November.
Am 3. Dezember 2026. An diesem Tag laufen 20 der 23 geprüften Märkte gleichzeitig – mehr als an jedem anderen Tag der Saison. Am ersten Saisontag, dem 18. November, ist es genau einer. Diese Zahl steht in keiner Marktübersicht: Sie lässt sich nur berechnen, wenn man für jeden Markt Anfang UND Ende kennt.
Sieben der geprüften Märkte laufen bis und mit 24. Dezember 2026: der Polarzauber im Zürcher Hauptbahnhof, alle drei Berner Märkte (Waisenhausplatz, Münsterplatz, Sternenmarkt), St. Gallen, Montreux und Genf. Die Mehrheit schliesst dagegen bereits am 23. Dezember, und am 24. sind die Öffnungszeiten meist verkürzt.
Höchstens vier pro Jahr. Art. 19 Abs. 6 des Arbeitsgesetzes (ArG, SR 822.11) ermächtigt jeden Kanton, bis zu vier Sonntage zu bezeichnen, an denen Verkaufsgeschäfte ihr Personal ohne Bewilligung beschäftigen dürfen; Art. 20 Abs. 1 verbietet mehr als zwei aufeinanderfolgende Sonntage und schliesst hohe Feiertage aus. Ausgeschöpft wird das Maximum längst nicht überall: Unter den bis zum 13.09.2026 an der Rechtsquelle gelesenen Kantonen bleiben BS, LU, AG, VS und SH darunter.
Nein, und der Unterschied fängt früher an, als die meisten vermuten. Der Bund setzt nur die Obergrenze; wer die Sonntage tatsächlich bezeichnet, steht im kantonalen Ruhetagsgesetz. Schon die Zähleinheit ist dort verschieden: mal gelten die Sonntage pro Kanton, mal pro Gemeinde, mal pro einzelnes Geschäft. Fünf der gelesenen Kantone schreiben zusätzlich die Öffnungszeit ins Gesetz selbst – BE, BS, SG, VS und TG.
Nein. Der Bund führt keine solche Liste, und das SECO verweist für die Bezeichnung der Sonntage auf die Kantone. Wer wissen will, wann in seiner Gemeinde geöffnet ist, muss beim Kanton nachlesen und daneben die kommunale Publikation prüfen – zwei Quellen, die selten am selben Ort liegen. Genau diese Lücke schliesst der ConvivaPlus-Ruhetags-Index: Rechtslage und geprüfte Verkaufstage nebeneinander, nach Kanton filterbar.
Nein – und das ist der teuerste Irrtum dieser Saison. Die Stiftung Zürcher Kerzenziehen führt den Anlass am Hechtplatz durch, 2026 in der 58. Ausgabe. Der Bürkliplatz war der historische Standort, an dem 1969 das erste öffentliche Kerzenziehen der Schweiz stattfand: Der Name hat sich gehalten, der Ort hat gewechselt. Wer der Erinnerung folgt, steht an einem leeren Platz an der Bahnhofstrasse.
Früher, als fast alle denken: Der erste belegte Wachstopf brennt am 2. November 2026 im Quartierzentrum Veltheim in Winterthur – bevor irgendein Weihnachtsmarkt der Schweiz aufgebaut ist. Am dichtesten wird es am 29. November 2026, wenn 17 der 25 geprüften Anlässe gleichzeitig laufen. Der letzte schliesst erst am 3. Januar 2027 auf dem Uetliberg.
Bezahlt wird nach Gewicht, nicht per Eintritt. Die publizierten Preise dieser Erhebung liegen zwischen CHF 3.– und CHF 5.50 pro 100 Gramm – am tiefsten im Kirchgemeindehaus Marien in Bern, am höchsten auf dem Uetliberg (dort inklusive Docht). Farbiges Paraffin oder Stearin ist fast überall günstiger als Bienenwachs, und einzelne Orte verrechnen den Docht separat.
CHF 478'000 brutto pro Jahr, plus CHF 30'000 Spesenpauschale und 2 Dienstwagen. Das entspricht rund dem 6-fachen des Schweizer Medianlohns. Zum Vergleich: Die deutsche Bundeskanzlerin verdient umgerechnet etwa CHF 420'000.
50% des aktuellen Bundesrats-Lohns – rund CHF 239'000 pro Jahr, lebenslang, bereits nach nur 4 Jahren Amtszeit. Wer weniger als 4 Jahre im Amt war, erhält eine Abgangsentschädigung von maximal 2 Jahreslöhnen.
Die überparteiliche Politiker-Integritäts-Datenbank von ConvivaPlus listet rechtskräftig verurteilte Mandatsträger:innen aller Parteien – jeder Fall mit Gericht, Datum, Strafmass und Quelle, filterbar nach Partei, Kanton und Delikt. Aufgenommen wird nur, wer rechtskräftig verurteilt ist; Anklagen und Freisprüche bleiben bewusst draussen.
Der Faktencheck dokumentiert die rechtskräftig verurteilten SVP-Mandats- und Parteiamtsträger mit Gericht und Quelle – als belegtes Werturteil zur Diskrepanz zwischen Law-and-Order-Rhetorik und den eigenen Reihen, fair eingeordnet (andere Parteien stehen in der neutralen Datenbank). Es geht um die belegten Fälle, nicht um eine Wesensbehauptung über die Partei.
Hängt vom Kanton ab: Zürich, Bern, Luzern: 31. März. Aargau: 30. Juni. Tessin: 30. April. In den meisten Kantonen ist eine Fristverlängerung möglich – oft kostenlos und online. Wer die Frist verpasst, riskiert eine Ermessensveranlagung.
Die wichtigsten Abzüge: Säule 3a (max. CHF 7'258 für Angestellte mit PK), Berufsauslagen (Arbeitsweg, Verpflegung), Krankheitskosten (über 5% des Einkommens), Schuldzinsen, Spenden und Weiterbildung. Neu ab 2026: Nachkauf in Säule 3a für verpasste Jahre möglich.
26 Kantone – davon 20 Vollkantone und 6 Halbkantone (Basel-Stadt/Land, Ob-/Nidwalden, Appenzell I.Rh./A.Rh.). Jeder Kanton hat eine eigene Verfassung, eigenes Parlament und eigenes Steuersystem. Die Schweiz ist einer der föderalistischsten Staaten der Welt.
Zug ist der steuergünstigste Kanton, gefolgt von Nidwalden und Appenzell Innerrhoden. Die Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Kanton beträgt bei gleichem Einkommen bis zu CHF 23'000 pro Jahr. Der Wohnort entscheidet in der Schweiz massiv über die Steuerbelastung.
Offiziell nein. Bern ist die «Bundesstadt» – Sitz von Bundesrat, Parlament und Bundesverwaltung. Der Begriff «Hauptstadt» kommt in der Bundesverfassung aber nicht vor. Das ist weltweit einzigartig und typisch für das dezentrale Schweizer Selbstverständnis.
Mindestens 60% der Herstellungskosten müssen in der Schweiz anfallen, das Werk muss Schweizer Ursprung sein, und die Endkontrolle findet in der Schweiz statt. Seit der Swissness-Verordnung 2017 sind die Kriterien strenger geworden. Das Label ist rechtlich geschützt und eines der wertvollsten Herkunftszeichen der Welt.
Rund 65'000 Beschäftigte in über 700 Unternehmen – vom Einzelatelier im Jura bis zum Swatch-Konzern. Die Schweizer Uhrenindustrie exportiert für CHF 25.6 Milliarden pro Jahr und ist damit eine der exportstärksten Branchen des Landes.
Ja, hunderte. Die Schweiz hat 65'000 km markierte Wanderwege (alle kostenlos), dutzende Gratis-Badeseen und über 500 Museen die regelmässig Gratis-Tage anbieten. Dazu kommen kostenlose Stadtführungen, Naturparks ohne Eintritt und Aussichtspunkte, die keinen Rappen kosten.
Ab CHF 29 für Regionalzüge im ganzen ÖV-Netz. Mit dem Halbtax-Abo (CHF 185 pro Jahr) halbieren sich alle Preise – auch Spartageskarten. Wer flexibel ist und früh bucht, reist in der Schweiz erstaunlich günstig.
Tabakindustrie: CHF 14'304 Medianlohn. Gefolgt von Banken (CHF 10'723) und Pharma (CHF 10'159). Am wenigsten: Persönliche Dienstleistungen (CHF 4'496).
47.8% aller Gastronomie-Stellen sind Tieflohnstellen. In der Beherbergung sogar 48.7%, bei persönlichen Dienstleistungen 56.3%.
Ja, über ZHprivateTax – das neue Online-Portal des Kantons Zürich. Private Tax (die alte Desktop-Software) wurde eingestellt. 500'000 Zürcher nutzen das Portal bereits. Zugang über AGOV-Login mit Zwei-Faktor-Authentifizierung. Komplett kostenlos, Belege können als PDF hochgeladen werden.
Keinen nationalen. 2014 lehnten 76.3% der Stimmbevölkerung die Mindestlohn-Initiative ab. Trotzdem haben 5 Kantone und 2 Städte eigene Mindestlöhne eingeführt. Genf zahlt CHF 24.59 pro Stunde – den höchsten gesetzlichen Mindestlohn weltweit.
Genf führt mit CHF 24.59 pro Stunde, gefolgt von Basel-Stadt (CHF 22.00) und Luzern Stadt (CHF 22.75 ab 2026). Neuenburg war 2017 der erste Kanton mit Mindestlohn. Die kantonalen Lösungen zeigen: Wo der Bund nichts regelt, handeln die Kantone.
Ja! Samstag und Sonntag 10:00–18:00 Uhr. Unter der Woche Mo-Fr 08:00–20:00. Dazu kommt My Post 24: Selbstbedienungs-Pakete täglich 05:00–23:00. Die Sihlpost am Zürcher HB ist die modernste Poststelle der Schweiz – und eine der wenigen mit Sonntagsöffnung.
Ja, du brauchst einen Abholcode. Den erhältst du per SMS oder über die Post-App, sobald dein Paket im My Post 24 Automaten eingelegt wurde. Die Fächer in der Sihlpost sind täglich von 05:00 bis 23:00 Uhr zugänglich – auch an Feiertagen.
Nein. Ehrenamtliche Tätigkeit ist in der Schweiz nicht steuerlich abzugsfähig. Ein Vorstoss im Ständerat für einen Steuerabzug wurde abgelehnt. Was du aber abziehen kannst: Spenden an gemeinnützige Organisationen (bis 20% des Einkommens) und Spesenentschädigungen bis CHF 800 sind steuerfrei.
CHF 434 Milliarden pro Jahr – das hat das BFS 2020 berechnet. 9.8 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit werden in der Schweiz jährlich geleistet, mehr als alle bezahlte Arbeit zusammen. Dazu gehören Kinderbetreuung, Pflege, Freiwilligenarbeit und Hausarbeit.
Die Minimalrente beträgt CHF 1'260, die Maximalrente CHF 2'520 pro Monat – bei voller Beitragsdauer von 44 Jahren. Ehepaare erhalten zusammen maximal CHF 3'780 (Plafonierung auf 150%). Ab Dezember 2026 wird erstmals die 13. AHV-Rente ausbezahlt.
Pro fehlendes Beitragsjahr sinkt die AHV-Rente um 2.3% – das sind bei der Maximalrente rund CHF 60 weniger pro Monat, lebenslang. Nachzahlungen sind nur innerhalb von 5 Jahren rückwirkend möglich. Wer Lücken hat, sollte sofort einen Kontoauszug (IK) bei der Ausgleichskasse anfordern.
Die Kündigung muss bis 30. November bei der Kasse EINTREFFEN (nicht Poststempel!). Empfehlung: eingeschrieben bis 15. November senden.
Bis CHF 2'200 pro Jahr durch Kombination von Kasse, Franchise und Modell. HMO spart allein 15-25% bei identischen Leistungen.
Nein. Seit 2020 müssen Firmen mit 100+ MA alle 4 Jahre eine Lohngleichheitsanalyse durchführen (Art. 13a GlG) – aber über 50% ignorieren die Pflicht, weil es keine Sanktionen gibt.
Richtlinie 2023/970: Ab Juni 2026 müssen EU-Unternehmen (250+ MA) Lohnbänder in Inseraten angeben. Ab 2031 auch 100+ MA. Gilt nicht direkt für die Schweiz, erzeugt aber Druck.
Bis CHF 18'000 pro Jahr: Unterkunft (effektive Miete für 1 Zimmer), Verpflegung (max. CHF 6'400 Bund) und Fahrkosten (max. CHF 3'200 Bund). Die Kantone haben teils andere Limite.
Wenn der tägliche Arbeitsweg mehr als 2.5 Stunden beträgt (Hin- und Rückweg). Der Wochenaufenthalt muss beruflich notwendig sein, nicht bloss bequem.
Nein. Der steuerrechtliche Wohnsitz bleibt am Familienort. Du zahlst dort deine Steuern. Der Wochenaufenthaltsort begründet keinen Steuerwohnsitz.
Die Quellensteuer variiert massiv nach Kanton: Bei CHF 5'000 Bruttolohn (Tarif A0, ledig) zahlst du in Zug nur CHF 153 pro Monat, in Neuenburg CHF 593 — fast das Vierfache. Der Kanton, nicht der Job, entscheidet über die Höhe. Betroffen sind über 1 Million Menschen mit Ausweis B, L oder G.
Ja — über die nachträgliche ordentliche Veranlagung (NOV). Seit 2021 kann jeder Quellensteuerpflichtige eine NOV beantragen. Damit füllst du eine normale Steuererklärung aus und kannst alle Abzüge geltend machen: Säule 3a (CHF 7'258), Berufskosten, Weiterbildung. Die Frist ist der 31. März — absolut und nicht verlängerbar.
Alle ausländischen Arbeitnehmenden ohne Niederlassungsbewilligung C: Ausweis B (Aufenthalt), L (Kurzaufenthalt), G (Grenzgänger). Auch Wochenaufenthalter, Künstler und Sportler ohne Wohnsitz in der Schweiz. Wer den Ausweis C hat oder mit einem C-Inhaber bzw. Schweizer verheiratet ist, füllt stattdessen eine normale Steuererklärung aus.
Nicht immer. Beim Arbeitsverhältnis ist die Kündigung laut OR Art. 335 formfrei – also auch mündlich gültig. Aber: Ohne schriftlichen Beweis stehst du im Streitfall schlecht da. Bei der Miete ist die Schriftform de facto Pflicht. Empfehlung: IMMER schriftlich und per Einschreiben.
Bei vielen Abo-Verträgen ja – sofern die AGB es erlauben. Bei Mietverträgen und Versicherungen ist E-Mail in der Regel NICHT ausreichend. Bei Arbeitsverhältnissen wäre E-Mail theoretisch gültig (Formfreiheit), aber extrem riskant, weil der Zugangsnachweis fehlt.
Ein Einschreiben Inland kostet bei der Schweizerischen Post CHF 5.50 (Stand 2025, Zuschlag zum Briefporto). Das ist die günstigste Investition – denn eine verpasste Kündigung kann Hunderte oder Tausende Franken kosten.
Je nach Region ab Mitte März (Tessin, Basel) bis Ende April (höhere Lagen). Der Höhepunkt ist meistens Anfang bis Mitte April. In Zürich: Ende März bis Mitte April. Die interaktive Karte auf zuerich.com zeigt Live-Status.
Viele der schönsten sind kostenlos: Kirschblütenwanderungen in Zug (19 km), Krokusblüte auf dem Rämisgummen, Narzissenfelder bei Les Avants, Creux du Van, Lavaux Weinberge und über 600 öffentliche Grillstellen. Nur die ÖV-Anreise kostet.
Die berühmteste Krokusblüte findet auf dem Rämisgummen im Emmental statt (1300 m ü.M.). Tausende violette und weisse Krokusse überziehen die Wiesen Ende März bis Anfang April. Das Vorkommen in dieser Anzahl ist einmalig in der Schweiz.
Bei möblierten Zimmern beträgt die Kündigungsfrist nur 2 Wochen auf Monatsende (OR Art. 266e). Bei unmöblierten Räumen sind es 3 Monate auf den ortsüblichen Termin (OR Art. 266c). Der Unterschied hängt davon ab, ob der Hauptmieter Möbel gestellt hat.
Das amtliche Formular ist nur Pflicht, wenn der Hauptmieter dem Untermieter eine unmöblierte Wohnung kündigt (OR Art. 266l). Der Untermieter selbst braucht kein Formular — ein eingeschriebener Brief genügt.
Ja. Die Sihlpost Zürich an der Kasernenstrasse 97 ist samstags und sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Damit gehört sie zu den wenigen Postfilialen in der Schweiz mit Sonntagsöffnung. Der My Post 24 Automat ist sogar täglich von 05:00 bis 23:00 zugänglich.
Die Sihlpost ist eine Flaggschiff-Filiale mit Vollsortiment: Paketannahme, Einschreiben, PostFinance-Schalter, Zollformalitäten, Geschäftskundenschalter (Mo-Fr 15:00-20:00), Video-Schalter, KI-Übersetzungstool für über 100 Sprachen und Partner-Services (Sympany, SwissCaution, Cornercard).
Nein, der Schalter ist sonntags geschlossen. Geöffnet ist Mo-Fr 08:00-19:00 und Sa 09:00-16:00. Der My Post 24 Automat läuft aber rund um die Uhr (24/7), auch sonntags und an Feiertagen – Pakete abholen und aufgeben geht also trotzdem.
Mo-Fr bis 19:00 Uhr, Samstag bis 16:00 Uhr – rund eine Stunde länger als die meisten Quartier-Filialen. Der Geschäftskundenschalter ist Mo-Fr 15:00-18:00 offen. Adresse: Albisriederstrasse 5, 8003 Zürich, Tram 2/3 vor der Tür.
Bei einer privaten Unfallversicherung (VVG) in der Regel 3 Monate auf das Vertragsende. Wichtig: Nach 3 Vertragsjahren kannst du gemäss VVG Art. 35a ohnehin mit 3 Monaten Frist auf jedes Jahresende kündigen – selbst bei längerer Laufzeit. Die obligatorische UVG über den Arbeitgeber ist nicht selbst kündbar.
Ja. Erhöht der Versicherer die Prämie ohne Mehrleistung, hast du ein ausserordentliches Kündigungsrecht – meist innert 30 Tagen ab der Mitteilung. Sende die Kündigung schriftlich per Einschreiben; massgebend ist der Eingang beim Versicherer.
Ja. Seit der VVG-Revision 2022 kannst du jeden längerfristigen Versicherungsvertrag nach 3 Jahren auf das Ende des Versicherungsjahres kündigen – mit 3 Monaten Frist, schriftlich oder per E-Mail. Das gilt sogar für Verträge, die vor 2022 abgeschlossen wurden. Ausnahme: die Lebensversicherung.
Nein. Seit der VVG-Revision 2022 steht das Kündigungsrecht im Schadenfall nur dir als versicherter Person zu, nicht mehr dem Versicherer (VVG Art. 42). Nach einem Leistungsbezug darf dich der Versicherer also nicht hinauswerfen. Zusätzlich gilt ein 14-tägiges Widerrufsrecht direkt nach Vertragsabschluss.
Nein, von Gesetzes wegen nicht. Es besteht kein Anspruch auf eine regelmässige Lohnerhöhung oder einen automatischen Teuerungsausgleich. Ein Anrecht ergibt sich nur aus dem Vertrag, der betrieblichen Übung oder einem GAV/NAV. In allen anderen Fällen verhandelst du.
Dein belegter Marktwert. Weil die Teuerung 2025 bei nur rund 0,2 % lag, taugt der Teuerungsausgleich kaum noch als Hebel. Geh mit dem Median deiner Branche, konkreten Leistungen und übernommener Verantwortung ins Gespräch, nicht mit der Inflation.
Die Arbeitslosenversicherung zahlt 80% deines anrechenbaren Verdienstausfalls (Art. 34 AVIG). Für die Stunden, die du noch arbeitest, gibt es den vollen Lohn. Deine reale Lücke ist also nur rund ein Fünftel des Ausfalls: Bei 40% Ausfall auf CHF 6'000 fehlen dir statt CHF 2'400 nur etwa CHF 480.
Der Arbeitgeber muss die Kurzarbeit mit dem Formular 10040 mindestens 10 Tage vor Beginn bei der kantonalen Amtsstelle voranmelden (Art. 36 AVIG), sonst gibt es für die Tage davor kein Geld. Zusätzlich trägt der Betrieb pro Abrechnungsperiode einen Karenztag selbst (aktuell auf 1 Tag verkürzt).
Ja. Nach OR Art. 323b muss der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung eine schriftliche, nachvollziehbare Abrechnung abgeben, elektronisch ist erlaubt. Der Anspruch lässt sich nicht wegbedingen.
Beim Arbeitnehmer 2026: AHV/IV/EO 5,3 % auf den ganzen Lohn, ALV 1,1 % bis CHF 148'200, die NBU (ab 8 Std./Woche) und die Pensionskasse (BVG) je nach Alter (7–18 %) auf dem koordinierten Lohn. Brutto minus diese Abzüge ergibt den Nettolohn, den der Netto-Rechner ausrechnet.
Ja, von Gesetzes wegen. Ein Erbvorbezug an Nachkommen ist nach ZGB Art. 626 ausgleichungspflichtig: Beim Tod wird er zum Nachlass gerechnet und auf den Erbteil des Empfängers angerechnet. Massgebend ist der Wert zum Todeszeitpunkt (ZGB Art. 630). Nur eine ausdrückliche Befreiung im Vertrag erlaubt eine echte Bevorzugung.
Seit dem 1. Januar 2023 beträgt der Pflichtteil der Nachkommen die Hälfte (vorher drei Viertel), der Pflichtteil der Eltern wurde abgeschafft. Steuerlich gilt: Der Bund erhebt keine Schenkungssteuer, in den meisten Kantonen sind Erbvorbezüge an die eigenen Kinder steuerfrei. Ausnahmen sind Appenzell Innerrhoden, Neuenburg und Waadt.
Ja. Art. 262 OR verlangt die Zustimmung des Vermieters. Er darf sie aber nur aus drei Gründen verweigern: wenn du die Konditionen verschweigst, wenn der Untermietzins missbräuchlich ist oder wenn ihm wesentliche Nachteile entstehen. Liegt keiner dieser Gründe vor, gilt die Zustimmung – Untervermieten ist dein gesetzliches Recht.
Du darfst keinen Gewinn machen. Erlaubt ist der anteilige Hauptmietzins plus ein angemessener Zuschlag für Möblierung und Aufwand. Nach Bundesgerichts-Praxis gilt bei möblierter Untermiete ein Zuschlag bis rund 20 % als zulässig; ab etwa 30 % Aufschlag wird der Untermietzins missbräuchlich, und der Vermieter darf die Zustimmung verweigern. Wichtig: Du haftest weiterhin für die ganze Miete, auch wenn dein Untermieter nicht zahlt.
Das hängt an der Kopplung. Ist der Stellplatz separat vermietet, gilt Art. 266e OR: nur 2 Wochen Frist auf Ende einer einmonatigen Mietdauer, ohne Kündigungsschutz. Ist er an die Wohnung gekoppelt (im selben Vertrag), teilt er deren Schicksal: 3 Monate Frist, amtliches Formular und voller Kündigungsschutz. Der Kopplungs-Check und der Kündigungsrechner zeigen dir, was für dich gilt.
Ein separat, also nicht an eine Wohnung gekoppelt vermieteter Parkplatz gilt als eigenständige Leistung und ist grundsätzlich mehrwertsteuerpflichtig (aktuell 8,1 %). Relevant wird die MwSt-Pflicht aber erst ab CHF 100'000 steuerbarem Jahresumsatz, für Private mit einem Platz also meist nicht. Gekoppelt an die Wohnung ist der Stellplatz von der MwSt befreit.
Nur Betriebskosten, die im Mietvertrag ausdrücklich und einzeln vereinbart sind (Art. 257a OR): typischerweise Heizung und Warmwasser, Wasser und Abwasser, Allgemeinstrom, Hauswartung, Lift-Service, Kehricht und Gartenpflege. Reparaturen, die Verwaltung der Liegenschaft, die Gebäudeversicherung und Hypothekarzinsen sind nie umlagefähig.
Eine Nachforderung aus der Nebenkostenabrechnung verjährt fünf Jahre nach Erstellung der Abrechnung (Art. 128 OR). Ältere Nachzahlungen musst du nicht mehr leisten. Du hast zudem nach Art. 257b Abs. 2 OR das Recht, vor der Zahlung Einsicht in die Original-Belege zu verlangen.
Bei sauberer Übergabe ohne offene Forderungen sollte er das Depot zügig freigeben, in der Praxis meist innert rund 30 Tagen. Bei Streit über Schäden oder Mieten darf er bis zum Entscheid einbehalten, längstens aber: Ein Jahr nach Mietende kannst du die Freigabe ohne seine Zustimmung direkt bei der Bank verlangen (Art. 257e Abs. 3 OR).
Bei Wohnungen höchstens drei Monatsmieten (Art. 257e Abs. 2 OR). Das Geld muss auf einem Sperrkonto auf den Namen des Mieters liegen, und der Zins gehört dem Mieter. Wurde mehr verlangt, kannst du den überschiessenden Teil zurückfordern.
Pro 0,25-Prozentpunkt-Stufe, die der Referenzzinssatz unter 5 Prozent gefallen ist, sinkt die Nettomiete um rund 2,91 Prozent, mehrere Stufen werden multiplikativ verkettet. Von 1,75 auf 1,25 Prozent (aktueller Stand) sind das rund 5,7 Prozent. Die Senkung kommt aber nicht automatisch, du musst sie selbst auf den nächsten Kündigungstermin verlangen (Art. 270a OR).
Er darf 40 Prozent des Anstiegs des Landesindex der Konsumentenpreise seit der letzten Anpassung (Teuerung, VMWG Art. 16) sowie eine Kostenpauschale von rund 0,5 Prozent pro Jahr von deinem Senkungsanspruch abziehen. Deshalb fällt die durchsetzbare Senkung meist etwas kleiner aus als die reine Zins-Rechnung.
Eine Mietzinserhöhung ist nichtig, wenn der Vermieter sie nicht auf dem amtlichen kantonalen Formular mitteilt, sie nicht begründet oder mit der Mitteilung eine Kündigung androht oder ausspricht (Art. 269d Abs. 2 OR). Dann bleibt es bei der alten Miete, ohne dass du anfechten musst. Eine formell gültige, aber überhöhte Erhöhung kannst du binnen 30 Tagen kostenlos bei der Schlichtungsbehörde anfechten (Art. 270b OR).
Pro 0,25-Prozentpunkt-Anstieg des Referenzzinssatzes darf die Nettomiete bei einem Satz unter 5 Prozent um bis zu 3 Prozent steigen (2,5 Prozent zwischen 5 und 6 Prozent, 2 Prozent darüber, VMWG Art. 13), mehrere Stufen multiplikativ verkettet. Aktuell steht der Referenzzins bei 1,25 Prozent (dem Tief), reine Zins-Erhöhungen sind daher erst wieder möglich, wenn er steigt.
Eine gewöhnliche Vollmacht wirkt nur, solange du urteilsfähig bist, und erlischt im Moment der Urteilsunfähigkeit (Art. 35 OR), also genau bei Demenz, Koma oder Unfall. Der Vorsorgeauftrag (Art. 360 ff. ZGB) greift erst und genau dann. Für die Vorsorge brauchst du deshalb einen Vorsorgeauftrag, nicht eine Vollmacht, am besten beides.
Grundsätzlich nein, eine Vollmacht ist formfrei gültig (Art. 32 ff. OR) und kann jederzeit widerrufen werden (Art. 34 OR). Eine Ausnahme ist die Formparallelität: Geht es um ein Grundstück, muss die Vollmacht öffentlich beurkundet werden. Der Vollmacht-Generator und die Gültigkeits-Ampel bauen und prüfen den Text für vier Vollmachtstypen.
Ein Schuldschein ist eine Beweisurkunde: Er belegt, dass eine Schuld besteht. Eine Schuldanerkennung geht weiter: Verspricht der Schuldner darin vorbehaltlos, einen festen Betrag zu zahlen, und unterschreibt das eigenhändig, ist das Papier ein Rechtsöffnungstitel (Art. 82 SchKG). Bei Nichtzahlung verlangst du die provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung, ohne ordentlichen Prozess.
Nein. Eine Schuldanerkennung ist in der Schweiz auch dann gültig, wenn sie den Verpflichtungsgrund nicht angibt (Art. 17 OR). Du musst nicht offenlegen, ob das Geld aus einem Darlehen, einem Kauf oder einer Rechnung stammt, das vorbehaltlose Versprechen zu zahlen genügt. Pflicht sind die Schriftform, ein klarer Betrag und die eigenhändige Unterschrift.
Je nach Gemeinde 70 bis 200 Franken pro Jahr für den ersten Hund. Am günstigsten unter den grossen Städten ist Bellinzona (70 CHF), am teuersten Uster (200 CHF). Ein zweiter Hund kostet in Basel-Stadt sogar das Doppelte (320 CHF). Sie ist keine Bundessteuer, sondern wird von der Wohngemeinde auf Basis des kantonalen Hundegesetzes erhoben.
Innert 10 Tagen nach Übernahme musst du dich bei der Hundekontrolle deiner Wohngemeinde anmelden. Zusätzlich muss der Hund gechippt und in der nationalen Datenbank AMICUS registriert sein, spätestens 3 Monate nach der Geburt (Tierseuchenverordnung, TSV, SR 916.401).
Nur berufsspezifische Kleidung, die nicht privat tragbar ist: Schutzkleidung, Überkleider, Laborkittel, Kochjacke, Uniform, Sicherheitsschuhe. Und selbst diese sind meist schon im Pauschalabzug für übrige Berufskosten enthalten (3 % des Nettolohns, min. 2'000, max. 4'000 Franken, Berufskostenverordnung Art. 7). Ein Anzug oder Business-Kostüm ist nie abziehbar, auch wenn du ihn nur für die Arbeit kaufst.
Nein. Ein Anzug, ein Hemd oder ein Business-Kostüm gilt als privat tragbare Kleidung und ist deshalb nie abziehbar, auch wenn du ihn ausschliesslich für die Arbeit kaufst und nie privat trägst. Sogenannte Repräsentationskleidung (üblich in Banken, Kanzleien, Versicherungen) wird grundsätzlich als privat eingestuft.
Im Median rund 66'000 Franken brutto pro Jahr, also etwa 5'100 Franken pro Monat inklusive 13. Monatslohn. Berufseinsteiger starten bei rund 58'000 bis 60'000 Franken, mit zehn Jahren Erfahrung sind 72'000 bis 78'000 Franken üblich, und mit Weiterbildung oder Teamverantwortung werden 82'000 Franken und mehr erreicht.
Der Gesamtarbeitsvertrag der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (GAV MEM) legt für gelernte Fachkräfte je nach Lohnregion einen Mindestlohn von 4'028 (Region C), 4'192 (Region B) oder 4'463 Franken (Region A) pro Monat fest, jeweils mal 13. Das sind rund 52'000 bis 58'000 Franken pro Jahr, und gilt für angeschlossene Betriebe.
Im Median rund 60'000 Franken brutto pro Jahr, also etwa 4'600 Franken pro Monat inklusive 13. Monatslohn. Berufseinsteigerinnen starten bei rund 52'000 bis 54'000 Franken, mit zehn Jahren Erfahrung sind 65'000 bis 68'000 Franken üblich, und als Chefarztsekretärin oder in einer Leitungsfunktion werden 78'000 Franken und mehr erreicht.
Keinen Gesamtarbeitsvertrag und keinen landesweiten gesetzlichen Mindestlohn. Fünf Kantone haben einen eigenen: Genf (24.59 Franken pro Stunde, 2026, der höchste), Basel-Stadt (22.20), Jura (21.40), Neuenburg (21.35) und das Tessin (rund 20 Franken). Bei Vollzeit entspricht der Genfer Wert rund 53'700 Franken pro Jahr.
Im Median rund 78'000 Franken brutto pro Jahr, also etwa 6'000 Franken pro Monat inklusive 13. Monatslohn. Frisch mit dem eidgenössischen Fachausweis startet man bei rund 62'000 Franken, mit zehn Jahren Erfahrung sind 88'000 bis 90'000 Franken üblich, und in einer Leitungs- oder Kaderfunktion werden 105'000 Franken und mehr erreicht.
Rund 12'000 Franken pro Jahr. Ein technischer Grundberuf wie Polymechaniker EFZ liegt im Median bei rund 66'000 Franken, mit dem Fachausweis als Technischer Kaufmann bei rund 78'000. Für dieselbe Person nach der Weiterbildung ist das der stärkste einzelne Lohnhebel. Einen GAV oder Mindestlohn gibt es für den Beruf nicht.
Im Median rund 59'000 Franken brutto pro Jahr, also etwa 4'540 Franken pro Monat inklusive 13. Monatslohn. Der Einstieg liegt bei rund 56'900 Franken und damit fast auf Median-Höhe, nach zehn Jahren sind es rund 65'000 Franken, in einer Leitungsfunktion bis 88'000 Franken. Die Erfahrungskurve ist erstaunlich flach.
Nach den öffentlichen Lohnportalen liegen die Betagten- und die Behindertenbetreuung mit je rund 61'000 Franken vorne, die Kinderbetreuung (Kita) mit rund 56'000 Franken am unteren Ende. Für dieselbe EFZ-Ausbildung macht die Fachrichtung also rund 5'000 Franken pro Jahr aus.
Im Portal-Schnitt rund 55'200 Franken brutto pro Jahr, also etwa 4'250 Franken pro Monat inklusive 13. Monatslohn. Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft (SSO) empfiehlt einen Richtlohn ab 4'050 bis 4'450 Franken beim Einstieg bis 4'930 bis 5'480 Franken im neunten Jahr, doch dieser ist nicht bindend.
Nein. Der SSO-Richtlohn ist eine jährliche Lohnempfehlung der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft, kein Gesamtarbeitsvertrag. Keine Praxis muss ihn zahlen. So klafft zwischen der SSO-Empfehlung für das neunte Jahr (rund 67'700 Franken) und dem gemessenen Portal-Schnitt (rund 55'200 Franken) eine Lücke von rund 12'400 Franken.
Im Portal-Schnitt rund 49'727 Franken brutto pro Jahr, also etwa 4'144 Franken pro Monat. Der Einstieg liegt bei rund 49'164 Franken, nach elf Jahren erst bei rund 55'333, die Erfahrungskurve ist flach. Entscheidend ist der Arbeitgeber: Migros garantiert per Firmen-GAV 4'300 Franken, Coop 4'200, der Kleinladen ohne GAV hat keinen verbindlichen Boden.
Keinen allgemeinen Branchen-GAV, sondern einen Flickenteppich aus Firmen-GAVs. Migros garantiert per eigenem GAV 4'300 Franken (mit vierjährigem EFZ), Coop 4'200 mit der Unia, doch viele Ketten und Kleinläden haben gar keinen GAV. Die Unia fordert branchenweit 5'000 Franken, das ist aber eine Kampagne und nicht geltend. So entscheidet der Arbeitgeber über den Lohn-Boden, nicht das Können.
Ein Nationalrat bezieht kein festes Gehalt, sondern Entschädigungen nach dem Parlamentsressourcengesetz: 26'000 Franken Jahreseinkommen, 440 Franken Taggeld pro Sitzungstag, eine steuerfreie Pauschale von 33'000 Franken für Personal- und Sachausgaben sowie Mahlzeiten-, Übernachtungs- und Vorsorgeentschädigung. In der Summe rund 130'000 bis 150'000 Franken brutto pro Jahr. Was real als Lohn vor Steuern bleibt, liegt laut Studie der Universität Genf bei rund 91'900 Franken ohne und rund 63'000 Franken mit persönlichen Mitarbeitenden, näher am Schweizer Medianlohn als gedacht.
Ja. Die jährliche Pauschale von 33'000 Franken für Personal- und Sachausgaben ist nach Art. 3a des Parlamentsressourcengesetzes steuerfrei und muss nicht mit Belegen nachgewiesen werden. Ratsmitglieder ohne persönliche Mitarbeitende behalten diesen Betrag faktisch als steuerfreies Einkommen. National- und Ständerat werden seit 2002 identisch entschädigt.
Nein. Eine Kündigung von Wohn- oder Geschäftsräumen durch den Vermieter ist nur mit dem amtlich genehmigten Kündigungsformular des Kantons gültig (Art. 266l OR). Fehlt es, ist die Kündigung nichtig (Art. 266o OR), das Mietverhältnis läuft unverändert weiter, ohne dass du eine Frist einhalten müsstest. Bei einer Familienwohnung muss zudem separat an beide Ehegatten zugestellt werden (Art. 266n OR).
30 Tage ab Empfang der Kündigung. Innert dieser Frist musst du das Anfechtungs- oder Erstreckungsbegehren bei der Schlichtungsbehörde einreichen (Art. 273 OR). Massgebend ist der Zugang der Kündigung, nicht das Datum auf dem Schreiben, und die Frist lässt sich nicht verlängern. Das Schlichtungsverfahren ist kostenlos (Art. 113 ZPO).
Das hängt davon ab, wie der Platz mit einer Wohnung zusammenhängt. Ist er gesondert vermietet, gilt OR Art. 266e: «mit einer Frist von zwei Wochen auf Ende einer einmonatigen Mietdauer», ohne vorgeschriebene Form. Mietest du ihn beim selben Vermieter wie deine Wohnung und dient er ihr, gelten nach OR Art. 253a die Regeln der Wohnungsmiete — auch mit eigenem Vertrag, wie das Bundesgericht in BGE 125 III 231 entschieden hat. Steht er im Wohnungsvertrag, kann er nicht einzeln gekündigt werden.
Als Mieter nie. OR Art. 266l Abs. 2 verlangt das vom Kanton genehmigte Formular nur vom Vermieter und nur bei Wohn- und Geschäftsräumen. Beim Parkplatz braucht es der Vermieter dann, wenn der Platz mit der Wohnung des Mieters zusammenhängt und einen eigenen Vertrag hat; ohne Formular ist seine Kündigung nichtig (OR Art. 266o).
Nach der veröffentlichten Praxis der ESTV ja: «Im Internet stellt die Verlinkung auf die Homepage des Spenders eine steuerbare Werbeleistung dar.» Eine Nennung in einer Publikation in neutraler Form, auch mit Firma oder Logo, bleibt dagegen eine Spende (MWSTG Art. 3 lit. i). Auf Trikot, Bande oder per Lautsprecherdurchsage macht schon der blosse Name Sponsoring daraus.
Nur wenn er steuerpflichtig ist. Ein ehrenamtlich geführter Sport- oder Kulturverein und eine gemeinnützige Organisation sind befreit, solange ihr Umsatz aus Leistungen unter 250'000 Franken im Jahr bleibt (MWSTG Art. 10 Abs. 2 lit. c); Spenden zählen dabei nicht mit. Werbeleistungen gemeinnütziger Organisationen sind ganz von der Steuer ausgenommen (Art. 21 Abs. 2 Ziff. 27).
Sofort nach der Entdeckung — nicht zwei Jahre. OR Art. 201 Abs. 1 verlangt, den Mangel anzuzeigen, «sobald es nach dem üblichen Geschäftsgange tunlich ist»; Absatz 2 sagt, dass die Sache sonst «als genehmigt» gilt. Die oft zitierten zwei Jahre aus OR Art. 210 Abs. 1 sind etwas anderes: sie sind die Verjährung der Gewährleistungsklage, gerechnet ab Ablieferung. Beide Fristen laufen nebeneinander, und wer die erste verpasst, dem nützt die zweite nichts.
Nein, nicht von Gesetzes wegen. OR Art. 40b zählt die Fälle mit Widerrufsrecht abschliessend auf: Angebot am Arbeitsplatz oder in Wohnräumen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf öffentlichen Strassen und Plätzen, an einer Werbeveranstaltung mit Ausflugsfahrt, oder am Telefon. Der Onlinekauf steht nicht darunter. Wo das Recht besteht, beträgt die Frist 14 Tage (OR Art. 40e Abs. 2), und es greift erst, wenn die Leistung des Kunden 100 Franken übersteigt. Viele Händler räumen freiwillig eine Rückgabe ein — das ist ihre AGB, kein Anspruch.
Ja, und meistens deutlich. Jede Anerkennung der Forderung unterbricht die Verjährung (OR Art. 135 Ziff. 1), und das Gesetz nennt Abschlagzahlungen dort ausdrücklich als Beispiel. Mit der Unterbrechung beginnt die Frist neu. Entscheidend ist die FORM: wird die Forderung durch Ausstellung einer Urkunde anerkannt, also unterschrieben, beträgt die neue Frist stets zehn Jahre (OR Art. 137 Abs. 2). Bei einer Handwerker-, Arzt- oder Lohnforderung sind das fünf Jahre mehr als vorher.
Ja, aber nicht mehr mit dem Gläubiger. Machst du glaubhaft, dass du die Schuld ratenweise tilgen kannst, und verpflichtest du dich zu regelmässigen Abschlagzahlungen an das Betreibungsamt, kann der Betreibungsbeamte die Verwertung um bis zu zwölf Monate hinausschieben (SchKG Art. 123 Abs. 1). Er setzt Höhe und Termine selbst fest. Die Kehrseite steht in Absatz 5: der Aufschub fällt ohne weiteres dahin, wenn eine Rate nicht rechtzeitig kommt.
Nein. Ein Darlehensvertrag ist auch mündlich gültig (Art. 312 ff. OR), es gibt keine gesetzliche Formvorschrift. In der Praxis ist die Schriftform aber dein wichtigster Beweis – und die Empfangsquittung darin entscheidet im Streit darüber, ob das Geld überhaupt als geflossen gilt. Nutze die Vorlage und überweise die Summe per Bank.
Bei einem privaten Darlehen sind Zinsen nur geschuldet, wenn ihr sie ausdrücklich vereinbart (Art. 313 OR) – sonst ist es zinslos. Ab Verzug gelten aber immer 5 % Verzugszins (Art. 104 OR), selbst bei zinslosem Darlehen. Die Rückforderung verjährt nach 10 Jahren (Art. 127 OR); jede Raten- oder Zinszahlung, Betreibung oder neue Schuldanerkennung setzt die Frist neu (Art. 135 OR).
Nein. Für die normale Abnutzung haftest du nicht (Art. 267 OR), sie ist mit dem Mietzins abgegolten. Du zahlst nur für übermässige Abnutzung und echte Schäden wie Brandlöcher oder tiefe Kratzer. Verblasste Wände, einzelne Dübellöcher und vergilbte Silikonfugen sind normaler Gebrauch und gehen zulasten des Vermieters.
Nur den Zeitwert, nie den Neuwert. Der Zeitwert ist der Neuwert minus das Alter nach der paritätischen Lebensdauertabelle (HEV/Mieterverband). Ein 8-jähriger Teppich mit Lebensdauer 10 Jahre hat nur noch 20 % Restwert, du zahlst bei CHF 2'000 also höchstens CHF 400. Hat ein Gegenstand seine Lebensdauer erreicht, schuldest du gar nichts. Wichtig: Der Vermieter muss Mängel sofort bei der Abnahme rügen (Art. 267a OR), sonst verfallen seine Ansprüche.
Drei Monate auf den ortsüblichen Termin (Art. 266c OR), sofern im Vertrag nichts Längeres steht. Massgebend ist der Eingang beim Vermieter, nicht der Poststempel. Der ortsübliche Termin ist oft Ende März oder Ende September, in vielen Verträgen aber Ende jedes Monats – schau in deinen Vertrag. Triffst du den Termin nicht, gilt die Kündigung auf den nächstmöglichen Termin (Art. 266a Abs. 2 OR).
Ja, mit einem zumutbaren Ersatzmieter. Stellst du einen solventen Nachmieter, der zu gleichen Bedingungen übernimmt, muss dich der Vermieter aus dem Vertrag entlassen (Art. 264 OR) – auch vor dem Termin. Ohne Nachmieter haftest du bis zum Kündigungstermin für die Miete. Eine Kündigung des Mieters ist formfrei schriftlich gültig, ein amtliches Formular braucht nur der Vermieter.
Ja, vollständig. Art. 253 OR verlangt keine Schriftform – es genügt, dass eine Sache zum Gebrauch überlassen und ein Mietzins vereinbart wird. Schriftlich ist der Vertrag dringend zu empfehlen, weil im Streitfall der Beweis zählt: Wer nichts Schriftliches hat, steht bei Kaution, Nebenkosten oder Mietzins vor Aussage gegen Aussage. Der Mietvertrag-Generator baut dir kostenlos einen OR-konformen Vertrag.
Bei Wohnungen höchstens drei Monatsmieten (Art. 257e Abs. 2 OR). Das Geld muss auf ein Sperrkonto auf den Namen des Mieters einbezahlt werden – nie auf das Konto des Vermieters. Eine Klausel mit vier oder mehr Monatsmieten ist im überschiessenden Teil ungültig; bei Geschäftsräumen gibt es dagegen keine gesetzliche Obergrenze.
Das hängt davon ab, wie stark der Gebrauch der Wohnung eingeschränkt ist. Die Schweizer Gerichtspraxis reicht von rund 5 % bei kleineren Störungen bis 100 %, wenn die Wohnung unbewohnbar ist – bei 16 °C in den Wintermonaten wurden etwa 20 % zugesprochen. Die ConvivaPlus-Mietminderungs-Tabelle zeigt belegte Richtwerte pro Mangel-Typ, der Rechner deinen Frankenbetrag.
Ab dem Zeitpunkt, in dem der Vermieter vom Mangel erfährt, bis dieser behoben ist (Art. 259d OR). Eine rückwirkende Reduktion für die Zeit vor der Meldung gibt es nicht – deshalb so früh wie möglich schriftlich und datiert melden. Reagiert der Vermieter nicht, kannst du die Mietzinse hinterlegen (Art. 259g OR) und die kostenlose Schlichtungsbehörde anrufen.
Zwei: die Mietzinserhöhung (Art. 269d OR) und die Kündigung durch den Vermieter (Art. 266l OR). Beide sind ohne das amtliche, vom Kanton genehmigte Formular nichtig – selbst wenn du als Mieter unterschrieben hast. Die Kündigung durch den Mieter dagegen ist formfrei schriftlich gültig. Der Mietrecht-Wegweiser zeigt dir für jede Situation die richtige Vorlage plus den passenden OR-Artikel.
Ja, solange sie die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Ein Untermietvertrag oder ein Übergabeprotokoll braucht keine besondere Form – eine sauber ausgefüllte Vorlage ist genauso gültig wie ein teurer Anwaltsvertrag. Nur bei Mietzinserhöhung und Vermieter-Kündigung musst du zwingend das amtliche kantonale Formular verwenden; dort genügt eine private Vorlage nicht.
Seit dem 1. Januar 2023 kannst du über mindestens die Hälfte deines Nachlasses frei verfügen. Der Pflichtteil der Nachkommen sank von drei Vierteln auf die Hälfte, der Pflichtteil des Ehepartners bleibt bei der Hälfte, und der Eltern-Pflichtteil wurde ganz abgeschafft. Ohne Nachkommen und Ehepartner gibt es gar keine Pflichtteilserben mehr.
Ein eigenhändiges Testament muss vollständig von Hand geschrieben, mit Ort und vollständigem Datum versehen und am Schluss eigenhändig unterschrieben sein (Art. 505 ZGB). Die häufigsten Fehler: am Computer getippt statt handschriftlich, fehlendes Datum, fehlende Unterschrift. Jeder dieser Mängel kann das Testament ungültig oder anfechtbar machen.
Ordentlich kündigst du mit 3 Monaten Frist auf das Vertragsende (Hauptverfall, oft 31.12.). Seit der VVG-Revision 2022 kannst du jeden Vertrag spätestens nach 3 Jahren jederzeit auf das Jahresende kündigen (VVG Art. 35a). Massgebend ist der Eingang beim Versicherer, nicht der Poststempel.
Ja. Eine Prämienerhöhung öffnet ein ausserordentliches Kündigungsrecht (meist ~30 Tage ab Mitteilung). Beim Verkauf endet die Kasko und die Haftpflicht wird sistiert; beim Halterwechsel geht der Vertrag über (VVG Art. 54, neuer Eigentümer kann bis 30 Tage ablehnen). Wichtig: erst neue Police oder Abmeldung, dann kündigen – die Haftpflicht ist obligatorisch.
Die Grundversicherung kündigst du auf den 31. Dezember – die Kündigung muss bis spätestens 30. November bei deiner alten Kasse EINGEGANGEN sein (nicht Poststempel). Mit Mindestfranchise (CHF 300) und Standardmodell gibt es zusätzlich eine Kündigung auf den 30. Juni (Eingang bis 31. März).
Nein, im Gegenteil: Kündige die Grundversicherung NIE, bevor dich die neue Kasse schriftlich aufgenommen hat. Die Grundversicherung ist obligatorisch, eine Deckungslücke ist nicht erlaubt. Die Zusatzversicherung (VVG) darf dich zudem aus Gesundheitsgründen ablehnen – auch sie erst kündigen, wenn die neue zugesagt hat.
Bei einer gemischten (kapitalbildenden) Police den Rückkaufswert – und der ist in den ersten Jahren oft deutlich tiefer als die einbezahlten Prämien, weil zuerst Abschluss- und Verwaltungskosten verrechnet werden. Lass ihn dir vor der Kündigung schriftlich geben. Eine reine Risiko-Lebensversicherung hat keinen Rückkaufswert.
Ja. Hast du seit mindestens 3 Jahren Prämien bezahlt, kannst du die Police beitragsfrei stellen (VVG Art. 90): Du zahlst nichts mehr, behältst aber eine reduzierte Leistung – ohne den Rückkaufs-Verlust. Weitere Optionen: die Police am Zweitmarkt verkaufen oder beleihen.
In der Regel nein. Sobald die Leibrente läuft, ist das Kapital in eine lebenslange Zahlung umgewandelt – eine klassische Leibrente ist dann weder kündbar noch rückkauffähig. Kündigen ist praktisch nur in der Aufschubphase möglich, solange die Rente noch nicht fliesst. Prüfe deshalb zuerst, in welcher Phase deine Police steht.
Bei einer privaten Leibrente (Säule 3b) waren bisher pauschal 40 % der Rente steuerbares Einkommen; seit dem 1.1.2025 hängt der steuerbare Anteil vom Zinsniveau ab und ist bei tiefen Zinsen oft tiefer. Bei der Säule 3a fällt eine einmalige Kapitalbezugssteuer an – separat vom Einkommen, zu reduziertem Satz. Bezüge über mehrere Jahre staffeln spart Progression.
Es gibt über 114 aktive Schweizer Uhrenmarken — von Luxus-Manufakturen wie Patek Philippe und Audemars Piguet bis zu erschwinglichen Marken wie Swatch und Mondaine. Die Schweiz exportiert Uhren im Wert von rund CHF 25 Milliarden pro Jahr und beschäftigt über 65'000 Personen in der Uhrenindustrie.
Eine Uhr darf das Label 'Swiss Made' tragen, wenn mindestens 60% der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen, das Werk schweizer Ursprungs ist und die Endkontrolle in der Schweiz stattfindet. Dies ist seit der Swissness-Gesetzgebung von 2017 gesetzlich geregelt.
Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt im 1. Dienstjahr 1 Monat, im 2.-9. Jahr 2 Monate und ab dem 10. Jahr 3 Monate zum Monatsende. Während der Probezeit kann mit 7 Tagen Frist gekündigt werden.
Für Arbeitsverträge besteht keine gesetzliche Formvorschrift — eine Kündigung ist auch mündlich gültig. Für Mietverträge empfiehlt sich jedoch dringend die schriftliche Form per Einschreiben als Beweis.
Freiwilligenarbeit ist in der Schweiz steuerlich nicht direkt abzugsfähig. Spenden an gemeinnützige Organisationen können jedoch bis zu 20% des Reineinkommens abgezogen werden (DBG Art. 33a).
Rund 40% der Schweizer Bevölkerung engagieren sich ehrenamtlich. Die unbezahlte Freiwilligenarbeit hat einen geschätzten Wert von mehreren Milliarden Franken pro Jahr, bleibt steuerlich aber unsichtbar.
Die SVP verlor bei 9 nationalen Abstimmungen gegen klare Volksmehrheiten — besonders in Klima-, Energie- und Migrationsfragen. Das zeigt systematische Abweichungen zwischen Parteilinie und Wählerwillen.
Rund 60% der SVP-Niederlagen konzentrieren sich auf Klima-, Energie- und Migrationsfragen. Trotz massiver Kampagnen stimmte die Bevölkerung regelmässig gegen die SVP-Position.
Zeitnah, persönlich und mit Bezug zum Anlass: erst den Dank aussprechen, dann klar zu- oder absagen, und den Ton dem Anlass anpassen (herzlich im Privaten, formell im Geschäftlichen). Ein herzlicher Zweizeiler genügt meist. Über 180 fertige Textvorlagen für 17 Anlässe liefert der ConvivaPlus-Vorlagen-Generator zum Kopieren.
Zuerst aufrichtig danken, das Bedauern ausdrücken und einen neuen Kontakt in Aussicht stellen: «Ganz herzlichen Dank für die Einladung, leider kann ich dieses Mal nicht, das tut mir wirklich leid. Wir holen das nach!» So bleibt die Beziehung warm. Fertige Absage-Vorlagen von herzlich bis Schweizerdeutsch gibt es im ConvivaPlus-Vorlagen-Generator.
Für Lehrpersonen an öffentlichen Schulen gilt grundsätzlich ein Geschenkverbot. Von sechs geprüften Kantonen mit Regel nehmen fünf Höflichkeitsgeschenke von geringem Wert aus, das Tessin nennt im Gesetzestext keine Ausnahme. Bern beziffert die Grenze auf CHF 200 Marktwert (Art. 8a Personalverordnung), in Basel-Stadt gilt als Praxis CHF 50, für ein Geschenk der ganzen Klasse CHF 150. Zürich, Aargau und Basel-Landschaft nennen keinen Betrag. Alle Fundstellen stehen im ConvivaPlus Geschenk-Grenzen-Check.
Eher nicht. Die Freiwillige Schulsynode Basel-Stadt rät ausdrücklich davon ab, Bargeld und Einkaufsgutscheine anzunehmen, weil man sie am ehesten mit Käuflichkeit verbindet. Als Beispiele für erlaubte Geschenke nennt sie eine Flasche Wein, ein Buch, einen Blumenstrauss oder Schokolade. Ein Büchlein mit einem Satz jedes Kindes kostet nichts und wird länger aufbewahrt.
Die Grundversicherung zahlt bis zum 56. Tag nach der Geburt höchstens 10 Hausbesuche, beim ersten Kind, nach Kaiserschnitt, Früh- oder Mehrlingsgeburt höchstens 16. Tatsächlich kam die Hebamme 2024 im Schnitt 7.3-mal ins Wochenbett, im Tessin 5.4-mal, in Basel-Stadt 8.9-mal. Das zeigt der ConvivaPlus Wochenbett-Vergleich für alle 26 Kantone, gerechnet aus der nationalen Hebammenstatistik der ZHAW.
Ja. Frei praktizierende Hebammen arbeiten selbständig, für sie gilt keine kantonale Geschenkgrenze, wie es sie für Lehrpersonen gibt, und eine Regel des Hebammenverbands zu Geschenken ist nicht bekannt. Passend ist etwas Kleines für die Pause zwischen zwei Besuchen oder ein Foto des Kindes mit ein paar Zeilen. Für die Hebamme im Spital gelten die Regeln des Arbeitgebers, dort ist ein Geschenk ans ganze Team die sichere Wahl.
Nicht überall gleich: Laut EDK-Kantonsumfrage 2024/25 verlangen 18 Kantone zwei Kindergartenjahre, 7 ein Jahr (Appenzell Innerrhoden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri und Zug), Graubünden keines. Trotzdem besuchen in Graubünden 98 % der Kinder zwei Jahre, in Luzern hatten 32 % der Erstklässler nur eines. Alle Kantone stehen im ConvivaPlus Chindsgi-Vergleich.
Einen konkreten Moment, zum Beispiel den ersten Morgen ohne Tränen, und einen Satz vom Kind selbst. Kindergartenkinder schreiben meist noch nicht: Das Kind diktiert, die Eltern schreiben wörtlich auf. Vorlagen für den Abschied vor der 1. Klasse, das Jahresende und das ganze Kindergarten-Team, auch auf Schweizerdeutsch, liefert der Danke-Generator von ConvivaPlus.
Laut der Kantonsumfrage der Universität Bern für die SODK leisten 16 Kantone Beiträge an die Vorschul-Betreuung, acht zahlen 0 Franken (Aargau, Basel-Landschaft, Luzern, Solothurn, Thurgau, Uri, Zug und Zürich), Appenzell Innerrhoden und Schwyz machen keine Angabe. Auffällig: in Zug gibt es nach Basel-Stadt die meisten Kita-Plätze pro Kind, in Zürich die meisten überhaupt, und beide Kantone zahlen nichts. Alle Kantone stehen im ConvivaPlus Kita-Vergleich.
Einen konkreten Moment, zum Beispiel den ersten Morgen ohne Tränen, und einen Blick nach vorn: was als Nächstes kommt. Nenne alle, die dein Kind betreut haben, auch Küche und Lernende. Vorlagen für Abschied, Eingewöhnung, Weihnachten und das ganze Team, auch auf Schweizerdeutsch, liefert der Danke-Generator von ConvivaPlus.
Zeitnah, persönlich und mit Bezug auf genau dieses Geschenk: die Mühe des Schenkenden würdigen und ein konkretes Detail nennen (was am Geschenk, wie du es nutzt). Ein herzlicher Zweizeiler genügt. Über 140 fertige Dankestexte für 18 Geschenk-Anlässe liefert der ConvivaPlus-Vorlagen-Generator zum Kopieren.
Nein, das gilt als taktlos. Schreibe «Danke für dein grosszügiges Geschenk» statt «Danke für die 100 Franken» und ergänze, wofür du es verwendest. So zeigst du Wertschätzung, ohne die Zahl in den Mittelpunkt zu rücken. Fertige Geldgeschenk-Vorlagen gibt es im ConvivaPlus-Vorlagen-Generator.
Zeitnah, persönlich und mit einem konkreten Bezug. Ein herzlicher Zweizeiler genügt: erst die Freude ausdrücken, dann ein konkretes Detail nennen. Bei einer Flut von Nachrichten ist eine Sammelantwort mit einem gemeinsamen Detail völlig in Ordnung. Über 140 fertige Dankestexte für 18 Anlässe liefert der ConvivaPlus-Vorlagen-Generator zum Kopieren.
Nein. Bei einer Flut von Nachrichten erwartet niemand eine individuelle Antwort. Eine Story, ein Post oder eine Gruppennachricht ist taktvoll, solange sie ein gemeinsames Detail nennt: «Ich habe jede einzelne Nachricht gelesen und mich riesig gefreut.» Genau das unterscheidet sie von einer Serienmail. Fertige Sammelantwort-Vorlagen gibt es im ConvivaPlus-Vorlagen-Generator.
Durch die Stadt Zürich fliessen die Limmat und die Sihl. Die Limmat verlässt den Zürichsee beim Bürkliplatz und fliesst durch die Altstadt; die Sihl zieht unter den 16 oberirdischen Geleisen des Hauptbahnhofs durch und mündet beim Platzspitz in die Limmat. Die Glatt fliesst am nordöstlichen Stadtrand. Alle weiteren Bäche und Flüsse des Kantons zeigt der Gewässer-Finder.
In den Flussbädern Oberer Letten, Unterer Letten und Au-Höngg (alle gratis) sowie im Frauenbad Stadthausquai. Von der Quaibrücke bis zum Lettenkanal ist Schwimmen und Baden in der Limmat nach Art. 16 der Allgemeinen Polizeiverordnung der Stadt Zürich verboten, ebenso zwischen Bad Oberer Letten und Kraftwerk Letten und beim Höngger Wehr.
In der Schweiz ist der übliche Zeitraum zwei bis drei Wochen nach der Bestattung. Eine verbindliche Frist gibt es nicht: Auch ein Versand innerhalb von zwei Monaten gilt als völlig normal, und bei aussergewöhnlichen Todesfällen wird eine längere Verzögerung verstanden. Eine späte Danksagung ist in jedem Fall besser als gar keine.
Alle, die Anteil genommen haben: Trauergäste, Absender von Kondolenzkarten, Blumen- und Spendengeber sowie Nachbarn, die praktisch geholfen haben. Dazu die oft vergessenen beruflich Beteiligten: Pfarrerin oder Trauerredner, Pflegeteam, Spitex, Hausarztpraxis, Bestattungsinstitut, Musiker und Sargträger. Der ConvivaPlus-Trauerdank-Leitfaden ordnet sie in drei Nähe-Kreise, damit klar wird, wer eine handschriftliche und wer eine gedruckte Karte erhält.
Gedankt wird der Geste, nie der Summe: Der Betrag gehört nicht in den Text. Nennen Sie stattdessen den Zweck. Die begünstigte Organisation leitet den Hinterbliebenen in der Regel die Namen der Spendenden weiter, die Beträge aus Datenschutzgründen meist nicht. Erst dadurch wird ein persönlicher Dank überhaupt möglich.
Ja, in den meisten Fällen, aber nicht aus Routine. Am meisten bringt der Dank dort, wo bereits persönlicher Kontakt bestand: nach einem Vorstellungsgespräch, in der Endrunde, nach einem Assessment oder bei einer internen Bewerbung. Nach einer reinen Massenabsage ist der Beziehungswert klein, der Dank sollte aber trotzdem den Satz zur Aufbewahrung der Unterlagen enthalten. Der ConvivaPlus-Absagedank-Kompass ordnet alle 20 Situationen nach Nutzen, geöffneter Tür und Frist.
Nach Abschluss des Auswahlverfahrens müssen die Unterlagen abgelehnter Bewerbender laut Merkblatt des EDÖB zurückgegeben und Kopien grundsätzlich vernichtet werden. Länger aufbewahrt werden dürfen sie nur, wenn die bewerbende Person ausdrücklich zustimmt und ein Datum im Voraus festgelegt ist. Genau deshalb lohnt sich im Dankschreiben der Satz: «Meine Unterlagen dürfen Sie für künftige Stellen gerne behalten, ich stimme einer Speicherung bis … ausdrücklich zu.»
Einen allgemeinen Anspruch gibt es in der Schweiz nicht. Fragen dürfen Sie trotzdem, und viele Unternehmen antworten, wenn die Frage kurz und ohne Widerspruch zur Entscheidung gestellt wird. Anders bei vermuteter Diskriminierung: Nach dem Gleichstellungsgesetz kann eine schriftliche Begründung verlangt werden. Die Entschädigung nach Art. 5 Abs. 2 GlG ist verwirkt, wenn nicht innert drei Monaten seit der Absage geklagt wird.
Zeitnah, persönlich und mit einem konkreten Bezug pro Gast: erst die gemeinsame Freude nennen, dann genau das, wofür ihr dankt (Geschenk, Anreise, Hilfe). Ein herzlicher Zweizeiler genügt. Die passenden Worte nach Gästetyp liefert die ConvivaPlus Hochzeitsdank-Matrix und über 140 fertige Vorlagen im Vorlagen-Generator.
Der Schweizer Knigge räumt dank Flitterwochen bis zu drei Monate ein. Trauzeugen und Helfer freuen sich über einen früheren Dank (2 bis 4 Wochen). Nutzt die Frist für persönliche Karten, aber schiebt sie nicht auf die lange Bank. Fertige Danksagungs-Vorlagen nach Gästetyp gibt es im ConvivaPlus-Vorlagen-Generator.
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