🌍 Ausländer in der Schweiz 2026: 195 Nationalitäten, Statistiken & Trends

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die umfassendste Statistik zur ausländischen Bevölkerung – mit allen Zahlen und Fakten

Diverse Gruppe von Menschen verschiedener Herkunft und Berufe steht vereint auf Schweizer Alpwiese vor majestätischem Bergpanorama bei Sonnenaufgang. Krankenschwester, Bauarbeiter, Banker, Familien mit Kindern - repräsentieren die 2,4 Millionen Ausländer die 27 Prozent der Schweizer Bevölkerung ausmachen. Ikonisches Bild der modernen multikulturellen Schweiz.
📊 2,4 Mio. Ausländer! 🏆 27% der Bevölkerung! ✨ Aktuell Dezember 2025!
💡 Auf einen Blick Die wichtigsten Zahlen 2025/2026
  • Ausländische Bevölkerung (Juni 2025): 2'391'751 Personen
  • Ausländeranteil: Rund 27% der Gesamtbevölkerung
  • Nettozuwanderung 2024: 83'392 Personen (−15,6% vs. Vorjahr)
  • Grösste Gruppen: Italien (346'981), Deutschland (332'132), Portugal (263'028)
  • Grenzgänger (Q3 2025): Rund 410'000 Personen
  • Schutzstatus S Ukraine: Rund 71'000 aktive Personen
  • Einbürgerungen 2024: 40'077 Personen

2'391'751 Ausländerinnen und Ausländer leben per Ende Juni 2025 in der Schweiz – das entspricht rund 27 Prozent der Gesamtbevölkerung von über 9 Millionen Menschen.

Italien bleibt mit fast 347'000 Personen die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe, gefolgt von Deutschland und Portugal. Erstmals seit Jahren ist die Nettozuwanderung deutlich rückläufig: 2024 sank sie um 15,6 Prozent auf 83'392 Personen.

Zusätzlich arbeiten über 410'000 Grenzgänger in der Schweiz – sie leben im Ausland und pendeln täglich über die Grenze. In diesem umfassenden Artikel finden Sie alle aktuellen Statistiken, Trends und Hintergründe zur ausländischen Bevölkerung in der Schweiz.

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Die komplette Statistik mit allen Details...
 

🇮🇹 Top 10 Nationalitäten in der Schweiz

Die Schweiz ist ein klassisches Einwanderungsland. Über 80 Prozent der ausländischen Bevölkerung stammen aus europäischen Staaten. Die folgende Tabelle zeigt die zehn grössten Bevölkerungsgruppen per Ende 2024:

Rang Nationalität Anzahl Personen Anteil an Ausländern
🥇 1 🇮🇹 Italien 346'981 14,7%
🥈 2 🇩🇪 Deutschland 332'132 14,0%
🥉 3 🇵🇹 Portugal 263'028 11,1%
4 🇫🇷 Frankreich 173'353 7,3%
5 🇽🇰 Kosovo ~116'000 ~4,9%
6 🇪🇸 Spanien ~95'200 ~4,0%
7 🇹🇷 Türkei ~74'400 ~3,1%
8 🇲🇰 Nordmazedonien ~70'000 ~3,0%
9 🇺🇦 Ukraine ~59'500 ~2,5%
10 🇷🇸 Serbien ~55'000 ~2,3%

Quelle: SEM Ausländerstatistik 2024. Ränge 5-10 sind Schätzwerte.

Italien und Deutschland dominieren die Ausländerstatistik seit Jahrzehnten. Bemerkenswert ist die starke Präsenz der portugiesischen Gemeinschaft: Viele Portugiesinnen und Portugiesen kamen ab den 1980er-Jahren als Arbeitskräfte in die Schweiz – insbesondere ins Baugewerbe und in die Gastronomie.

Warum sind bestimmte Nationalitäten so stark vertreten?

Die Herkunftsländer der Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz spiegeln verschiedene Migrationsphasen wider:

  • Italien (1950er-1970er): Klassische Arbeitsmigration während des Wirtschaftsbooms
  • Portugal (1980er-heute): Arbeitsmigration, besonders Bau und Tourismus
  • Deutschland (2000er-heute): Personenfreizügigkeit, Fachkräftemangel
  • Balkan (1990er-2000er): Fluchtmigration während der Jugoslawienkriege
  • Ukraine (2022-heute): Kriegsbedingte Flucht, Schutzstatus S
Diverse Gruppe von Menschen verschiedener Nationalitäten auf Schweizer Bahnsteig: Italiener, Deutsche, Portugiesen, Franzosen und weitere - repräsentiert die 2,4 Millionen Ausländer die 27 Prozent der Schweizer Bevölkerung ausmachen. Authentische Szene am Bahnhof mit SBB-Zug im Hintergrund.
 

🚗 Grenzgänger – Die unsichtbaren 400'000

Eine oft übersehene Gruppe in der Schweizer Migrationsstatistik sind die Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Diese Personen wohnen im Ausland, arbeiten aber in der Schweiz. Sie erscheinen nicht in der Ausländerstatistik, prägen jedoch den Schweizer Arbeitsmarkt massgeblich.

Morgendlicher Berufsverkehr am Schweizer Grenzübergang: Lange Autoschlange mit französischen Kennzeichen strömt bei Sonnenaufgang in die Schweiz. Rund 410000 Grenzgänger pendeln täglich zur Arbeit - 57 Prozent davon aus Frankreich. Symbolbild für die unsichtbare Arbeitskraft der Schweizer Wirtschaft.

Grenzgänger auf einen Blick (Q3 2025)

Kennzahl Wert
Grenzgänger total ~410'000
Aus Frankreich ~234'000 (57%)
Aus Italien ~94'000 (23%)
Aus Deutschland ~66'000 (16%)
Aus Österreich ~12'000 (3%)
Veränderung vs. Q1 2024 +2,0%

Quelle: BFS Grenzgängerstatistik Q1/Q3 2025, Blick

Grenzgänger nach Schweizer Kantonen

Kanton Anteil Grenzgänger Herkunft dominierend
Genf 27% (~90'000+) Frankreich
Tessin 20% (~80'000+) Italien
Basel-Stadt/Baselland 17% (~70'000) Deutschland & Frankreich
Waadt 10% (~40'000) Frankreich
Jura/Neuenburg ~8% Frankreich

Im Tessin machen Grenzgänger etwa 20 Prozent aller Erwerbstätigen aus – das ist der höchste Wert in der gesamten Schweiz. Rechnet man die rund 80'000 italienischen Grenzgänger zu den im Tessin lebenden Ausländern hinzu, wird die wirtschaftliche Bedeutung der grenzüberschreitenden Arbeitnehmer deutlich.

🇨🇭
Schweizer Besonderheit

Rekordentschädigung: Der Kanton Genf muss jährlich 3,5 Prozent der Bruttolohnsumme aller französischen Grenzgänger an Frankreich überweisen. Für 2025 sind das rekordhohe 396 Millionen Franken!

 

📉 Trendwende 2024: Warum die Zuwanderung sinkt

Nach Jahren stetig wachsender Zuwanderung markiert das Jahr 2024 eine Trendwende: Die Nettozuwanderung ging um 15,6 Prozent zurück – so stark wie seit 2017 nicht mehr.

Zuwanderung 2024 in Zahlen

Kennzahl 2024 2023 Veränderung
Nettozuwanderung 83'392 98'851 −15'459 (−15,6%)
Zuwanderung total 170'607 181'553 −10'946 (−6,0%)
Auswanderung 87'215 82'702 +4'513 (+5,5%)
EU/EFTA-Zuwanderung 120'546 130'492 −7,6%
Drittstaaten-Zuwanderung 50'061 51'061 −2,4%

Quelle: SEM Jahresstatistik Zuwanderung 2024

Trend setzt sich 2025 fort

Auch im ersten Halbjahr 2025 ging die Nettozuwanderung weiter zurück: Mit 34'171 Personen liegt sie 6'792 Personen unter dem Vorjahreszeitraum. Der rückläufige Trend scheint sich also fortzusetzen.

Gründe für den Rückgang

  1. Beruhigung des Arbeitsmarkts: Nach zwei Jahren kräftigen Wirtschaftswachstums hat sich der Schweizer Arbeitsmarkt ab Frühjahr 2024 etwas beruhigt.
  2. Höhere Auswanderung: Mehr EU-Bürger – insbesondere Portugiesen – kehren in ihre Heimatländer zurück, wo sich die wirtschaftliche Lage verbessert hat.
  3. Weniger Ukraine-Gesuche: Die Zahl der Gesuche für Schutzstatus S sank 2024 um 27,8 Prozent.
  4. Familiennachzug rückläufig: Auch der Familiennachzug nahm um 8,3 Prozent ab.
ℹ️
Gut zu wissen

Trotz des Rückgangs bleibt die Erwerbstätigkeit der wichtigste Einwanderungsgrund: 71 Prozent der EU/EFTA-Zuwanderer kommen wegen einer Arbeitsstelle in die Schweiz.

 

🇺🇦 Schutzstatus S & Ukraine: Neue Regeln ab November 2025

Seit der russischen Invasion im Februar 2022 hat die Schweiz über 98'000 ukrainischen Staatsangehörigen den Schutzstatus S gewährt. Dieser ermöglicht schnellen Schutz ohne reguläres Asylverfahren.

Aktuelle Zahlen Schutzstatus S

Zeitpunkt Aktive Status S
Ende 2024 68'070
Juli 2025 ~71'700
August 2025 69'906
November 2025 ~70'998

Quellen: SEM, SKOS, NZZ

Neue Regelung ab 1. November 2025

Am 8. Oktober 2025 hat der Bundesrat eine wichtige Änderung beschlossen: Ab dem 1. November 2025 gilt der Schutzstatus S nicht mehr automatisch für alle Ukrainerinnen und Ukrainer. Stattdessen unterscheidet das SEM neu zwischen Regionen:

⚠️
Wichtige Änderung

Als "sicher" eingestufte Oblaste (keine automatische S-Bewilligung mehr): Wolyn (Wolhynien), Riwne, Lwiw (Lemberg), Ternopil, Transkarpatien, Iwano-Frankiwsk, Tscherniwzi

Personen aus diesen sieben westukrainischen Regionen müssen seit November 2025 ein individuelles Verfahren durchlaufen. Wird der Schutz abgelehnt, erfolgt eine Wegweisung. Bereits erteilte Status S bleiben jedoch bestehen.

Schutzstatus S: Timeline

Datum Ereignis
12. März 2022 Aktivierung Status S für Ukraine
2023 Verlängerung bis März 2024
2024 Verlängerung bis März 2025
Oktober 2025 Verlängerung bis 4. März 2027
1. November 2025 Neue Regelung mit Regionen-Unterscheidung

Erwerbsquote unter dem Ziel

Der Bundesrat setzte das Ziel, dass 40 Prozent der erwerbsfähigen Personen mit Status S bis Ende 2024 einer Arbeit nachgehen sollten. Dieses Ziel wurde nicht erreicht: Die Erwerbsquote liegt aktuell bei rund 30 Prozent. Bei Ukrainerinnen und Ukrainern, die bereits seit Frühjahr 2022 in der Schweiz sind, beträgt sie immerhin knapp 38 Prozent.

 

📋 Aufenthaltsstatus erklärt: B, C, L, G, S

In der Schweiz existieren verschiedene Aufenthaltsbewilligungen. Hier eine Übersicht der wichtigsten:

Ausweis Bezeichnung Gültigkeit Berechtigung
B Aufenthaltsbewilligung 1-5 Jahre, erneuerbar Aufenthalt, Arbeit, Familie
C Niederlassungsbewilligung Unbefristet Volle Rechte (ausser Stimm-/Wahlrecht)
L Kurzaufenthaltsbewilligung Max. 1 Jahr Befristete Arbeit
G Grenzgängerbewilligung 5 Jahre Arbeit in CH, Wohnsitz im Ausland
S Schutzstatus Befristet (aktuell bis 2027) Vorübergehender Schutz
F Vorläufig Aufgenommene Befristet Wenn Wegweisung nicht möglich
N Asylsuchende Während Verfahren Aufenthalt während Asylverfahren

Der Weg zur Niederlassungsbewilligung C

EU/EFTA-Bürger erhalten nach fünf Jahren mit B-Bewilligung in der Regel automatisch die C-Bewilligung. Für Drittstaatsangehörige dauert es in der Regel zehn Jahre. Die C-Bewilligung ist unbefristet und ermöglicht weitgehende Gleichstellung mit Schweizer Bürgern – mit Ausnahme der politischen Rechte.

💡
Tipp

Mit der C-Bewilligung können Sie unbefristet in der Schweiz leben und arbeiten, ohne diese je erneuern zu müssen. Ein grosser Vorteil für die Lebensplanung!

 

🗺️ Ausländeranteil nach Kantonen

Der Ausländeranteil variiert in der Schweiz stark je nach Region. Städtische und grenznahe Kantone weisen deutlich höhere Anteile auf als ländliche Gebiete.

Top 5 und Flop 5 Kantone (Ende 2024)

Rang Kanton Ausländeranteil Absolut (ca.)
🥇 1 Genf 41,7% 221'000
🥈 2 Basel-Stadt ~37% 75'000
🥉 3 Waadt ~34% 280'000
4 Zug ~30% 40'000
5 Zürich ~28% 460'000
...
22 Obwalden ~16% 6'200
23 Nidwalden ~14% 6'300
24 Uri ~13% 4'800
25 Appenzell A.Rh. ~13% 7'200
26 Appenzell I.Rh. 12,7% 2'100

Quelle: BFS/Statista 2024

Das Genfer Phänomen

Der Kanton Genf ist ein Sonderfall: Mit einem Ausländeranteil von 41,7 Prozent und zusätzlich über 90'000 Grenzgängern sind in Genf mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen keine Schweizer Staatsbürger. Bei den 30- bis 50-Jährigen übersteigt die Zahl der Ausländer sogar jene der Schweizer Staatsangehörigen.

Junge Menschen verschiedener Nationalitäten und Herkunft in der Schweiz
 

🇪🇺 EU/EFTA vs. Drittstaaten

Die ausländische Bevölkerung in der Schweiz lässt sich in zwei Hauptgruppen unterteilen:

Kategorie Anzahl (Ende 2024) Anteil
EU/EFTA-Staatsangehörige 1'578'629 66,7%
Drittstaatsangehörige 789'735 33,3%
Total 2'368'364 100%

Quelle: SEM

Unterschiedliche Einwanderungsgründe

Einwanderungsgrund EU/EFTA Drittstaaten
Erwerbstätigkeit 71% 8-11%
Familiennachzug ~20% ~45%
Aus Asylbereich 7-23%
Übrige ~9% ~30%

Quelle: SEM Jahresstatistik 2024

Die Personenfreizügigkeit mit der EU/EFTA seit 2002 hat die Arbeitsmigration massiv erleichtert. Bei Drittstaatsangehörigen dominiert hingegen der Familiennachzug – oft von bereits in der Schweiz lebenden Personen.

 

📈 Historische Entwicklung

Die Schweiz ist seit über einem Jahrhundert ein Einwanderungsland. Hier die wichtigsten Meilensteine:

Jahrzehnt Entwicklung Ausländeranteil
1900 Frühe Industrialisierung ~12%
1950er Beginn italienische Arbeitsmigration ~6% (Nachkriegszeit)
1970 Höhepunkt "Gastarbeiter"-Ära ~17%
1980er Zuwanderung aus Portugal, Spanien ~15%
1990er Fluchtmigration Balkan ~18%
2002 Personenfreizügigkeit mit EU ~20%
2010 Starke EU-Zuwanderung ~22%
2022 Ukraine-Krise, Status S ~26%
2024 Erste Trendwende ~27%

Quellen: BFS, SEM

Bevölkerung mit Migrationshintergrund: 41 Prozent

Wichtig zu unterscheiden: Der Ausländeranteil (27%) erfasst nur Personen ohne Schweizer Pass. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund – also Personen, die selbst oder deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden – liegt bei rund 41 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren. Diese Gruppe umfasst auch eingebürgerte Schweizerinnen und Schweizer.

🎯
Wichtig

41% der Schweizer Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund – das ist fast die Hälfte! Viele davon sind längst eingebürgert und haben den Schweizer Pass.

❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viele Ausländer leben in der Schweiz?

Per Ende Juni 2025 leben 2'391'751 Personen ohne Schweizer Pass dauerhaft in der Schweiz. Das entspricht einem Ausländeranteil von rund 27 Prozent an der Gesamtbevölkerung von über 9 Millionen.

Aus welchen Ländern kommen die meisten Ausländer?

Die Top 4 sind: Italien (346'981), Deutschland (332'132), Portugal (263'028) und Frankreich (173'353). Über 80 Prozent aller Ausländer in der Schweiz stammen aus europäischen Ländern.

Wie viele Grenzgänger arbeiten in der Schweiz?

Im dritten Quartal 2025 arbeiteten rund 410'000 Grenzgänger in der Schweiz. Mehr als die Hälfte (57%) kommen aus Frankreich, gefolgt von Italien (23%) und Deutschland (16%).

Was ist der Schutzstatus S?

Der Schutzstatus S ist eine spezielle Aufenthaltsbewilligung für vorübergehenden Schutz. Er wurde erstmals im März 2022 für ukrainische Kriegsflüchtlinge aktiviert und ermöglicht schnellen Schutz ohne reguläres Asylverfahren. Aktuell haben rund 71'000 Personen diesen Status.

Welcher Kanton hat den höchsten Ausländeranteil?

Genf mit 41,7 Prozent (rund 221'000 Personen). Den niedrigsten Anteil hat Appenzell Innerrhoden mit 12,7 Prozent.

Warum ist die Zuwanderung 2024 gesunken?

Die Nettozuwanderung ging 2024 um 15,6 Prozent zurück. Hauptgründe sind die Beruhigung des Arbeitsmarkts, erhöhte Auswanderung (v.a. Portugiesen), weniger Ukraine-Gesuche und rückläufiger Familiennachzug.

Was bedeutet "ständige Wohnbevölkerung"?

Die ständige ausländische Wohnbevölkerung umfasst alle Ausländer mit einer Aufenthaltsbewilligung von mindestens 12 Monaten. Kurzaufenthalter unter einem Jahr werden separat erfasst.

Wie unterscheiden sich Ausländeranteil und Migrationshintergrund?

Der Ausländeranteil (27%) zählt nur Personen ohne Schweizer Pass. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund (41%) umfasst auch eingebürgerte Personen, deren Eltern beide im Ausland geboren wurden.

Aus welchem Land kommen die meisten Grenzgänger?

Frankreich mit rund 234'000 Personen (57% aller Grenzgänger). Die meisten französischen Grenzgänger arbeiten in den Kantonen Genf und Waadt.

Wie lange gilt der Schutzstatus S für Ukrainer?

Der Bundesrat hat den Status S bis mindestens 4. März 2027 verlängert. Seit dem 1. November 2025 gelten jedoch neue Regeln: Personen aus sieben westukrainischen Oblaste erhalten keinen automatischen Schutz mehr.

📚 Quellen & Verweise

🏛️ Tier 1: Offizielle Schweizer Behörden

  • Staatssekretariat für Migration (SEM): Ausländerstatistik 2024, Zuwanderungsstatistik, Ukraine FAQ – sem.admin.ch
  • Bundesamt für Statistik (BFS): Bevölkerungsstatistik, Grenzgängerstatistik – bfs.admin.ch
  • Medienmitteilung Bundesrat (Feb. 2025): Rückläufige Nettozuwanderung 2024 – admin.ch

📰 Tier 2: Qualitätsmedien

  • NZZ: Schutzstatus S verlängert (Okt. 2025)
  • SRF News: Erwerbsquote Status S (Feb. 2025)
  • Swissinfo: Einwanderung weiter rückläufig (Aug. 2025)
  • Blick: Grenzgänger-Statistik Q3 2025 (Nov. 2025)
  • 20 Minuten: Zuwanderungsstatistik 2024 (Feb. 2025)

🔗 Weitere Quellen

  • SKOS: Geflüchtete aus der Ukraine
  • Schweizerische Flüchtlingshilfe: Ukraine FAQ
  • Die Volkswirtschaft: Grenzgänger-Entwicklung

Stand: Dezember 2025 – Alle Angaben ohne Gewähr.