Die umfassendste Statistik zur ausländischen Bevölkerung – mit allen Zahlen und Fakten
- ✓ Ausländische Bevölkerung (Juni 2025): 2'391'751 Personen
- ✓ Ausländeranteil: Rund 27% der Gesamtbevölkerung
- ✓ Nettozuwanderung 2024: 83'392 Personen (−15,6% vs. Vorjahr)
- ✓ Grösste Gruppen: Italien (346'981), Deutschland (332'132), Portugal (263'028)
- ✓ Grenzgänger (Q3 2025): Rund 410'000 Personen
- ✓ Schutzstatus S Ukraine: Rund 71'000 aktive Personen
- ✓ Einbürgerungen 2024: 40'077 Personen
2'391'751 Ausländerinnen und Ausländer leben per Ende Juni 2025 in der Schweiz – das entspricht rund 27 Prozent der Gesamtbevölkerung von über 9 Millionen Menschen.
Italien bleibt mit fast 347'000 Personen die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe, gefolgt von Deutschland und Portugal. Erstmals seit Jahren ist die Nettozuwanderung deutlich rückläufig: 2024 sank sie um 15,6 Prozent auf 83'392 Personen.
Zusätzlich arbeiten über 410'000 Grenzgänger in der Schweiz – sie leben im Ausland und pendeln täglich über die Grenze. In diesem umfassenden Artikel finden Sie alle aktuellen Statistiken, Trends und Hintergründe zur ausländischen Bevölkerung in der Schweiz.
📑 Inhalt
- 🇮🇹 Top 10 Nationalitäten in der Schweiz
- 🚗 Grenzgänger – Die unsichtbaren 400'000
- 📉 Trendwende 2024: Warum die Zuwanderung sinkt
- 🇺🇦 Schutzstatus S & Ukraine: Neue Regeln ab November 2025
- 📋 Aufenthaltsstatus erklärt: B, C, L, G, S
- 🗺️ Ausländeranteil nach Kantonen
- 🇪🇺 EU/EFTA vs. Drittstaaten
- 📈 Historische Entwicklung
- ❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- 📚 Quellen
Die komplette Statistik mit allen Details...
🇮🇹 Top 10 Nationalitäten in der Schweiz
Die Schweiz ist ein klassisches Einwanderungsland. Über 80 Prozent der ausländischen Bevölkerung stammen aus europäischen Staaten. Die folgende Tabelle zeigt die zehn grössten Bevölkerungsgruppen per Ende 2024:
| Rang | Nationalität | Anzahl Personen | Anteil an Ausländern |
|---|---|---|---|
| 🥇 1 | 🇮🇹 Italien | 346'981 | 14,7% |
| 🥈 2 | 🇩🇪 Deutschland | 332'132 | 14,0% |
| 🥉 3 | 🇵🇹 Portugal | 263'028 | 11,1% |
| 4 | 🇫🇷 Frankreich | 173'353 | 7,3% |
| 5 | 🇽🇰 Kosovo | ~116'000 | ~4,9% |
| 6 | 🇪🇸 Spanien | ~95'200 | ~4,0% |
| 7 | 🇹🇷 Türkei | ~74'400 | ~3,1% |
| 8 | 🇲🇰 Nordmazedonien | ~70'000 | ~3,0% |
| 9 | 🇺🇦 Ukraine | ~59'500 | ~2,5% |
| 10 | 🇷🇸 Serbien | ~55'000 | ~2,3% |
Quelle: SEM Ausländerstatistik 2024. Ränge 5-10 sind Schätzwerte.
Italien und Deutschland dominieren die Ausländerstatistik seit Jahrzehnten. Bemerkenswert ist die starke Präsenz der portugiesischen Gemeinschaft: Viele Portugiesinnen und Portugiesen kamen ab den 1980er-Jahren als Arbeitskräfte in die Schweiz – insbesondere ins Baugewerbe und in die Gastronomie.
Warum sind bestimmte Nationalitäten so stark vertreten?
Die Herkunftsländer der Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz spiegeln verschiedene Migrationsphasen wider:
- Italien (1950er-1970er): Klassische Arbeitsmigration während des Wirtschaftsbooms
- Portugal (1980er-heute): Arbeitsmigration, besonders Bau und Tourismus
- Deutschland (2000er-heute): Personenfreizügigkeit, Fachkräftemangel
- Balkan (1990er-2000er): Fluchtmigration während der Jugoslawienkriege
- Ukraine (2022-heute): Kriegsbedingte Flucht, Schutzstatus S
🚗 Grenzgänger – Die unsichtbaren 400'000
Eine oft übersehene Gruppe in der Schweizer Migrationsstatistik sind die Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Diese Personen wohnen im Ausland, arbeiten aber in der Schweiz. Sie erscheinen nicht in der Ausländerstatistik, prägen jedoch den Schweizer Arbeitsmarkt massgeblich.
Grenzgänger auf einen Blick (Q3 2025)
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Grenzgänger total | ~410'000 |
| Aus Frankreich | ~234'000 (57%) |
| Aus Italien | ~94'000 (23%) |
| Aus Deutschland | ~66'000 (16%) |
| Aus Österreich | ~12'000 (3%) |
| Veränderung vs. Q1 2024 | +2,0% |
Quelle: BFS Grenzgängerstatistik Q1/Q3 2025, Blick
Grenzgänger nach Schweizer Kantonen
| Kanton | Anteil Grenzgänger | Herkunft dominierend |
|---|---|---|
| Genf | 27% (~90'000+) | Frankreich |
| Tessin | 20% (~80'000+) | Italien |
| Basel-Stadt/Baselland | 17% (~70'000) | Deutschland & Frankreich |
| Waadt | 10% (~40'000) | Frankreich |
| Jura/Neuenburg | ~8% | Frankreich |
Im Tessin machen Grenzgänger etwa 20 Prozent aller Erwerbstätigen aus – das ist der höchste Wert in der gesamten Schweiz. Rechnet man die rund 80'000 italienischen Grenzgänger zu den im Tessin lebenden Ausländern hinzu, wird die wirtschaftliche Bedeutung der grenzüberschreitenden Arbeitnehmer deutlich.
Rekordentschädigung: Der Kanton Genf muss jährlich 3,5 Prozent der Bruttolohnsumme aller französischen Grenzgänger an Frankreich überweisen. Für 2025 sind das rekordhohe 396 Millionen Franken!
📉 Trendwende 2024: Warum die Zuwanderung sinkt
Nach Jahren stetig wachsender Zuwanderung markiert das Jahr 2024 eine Trendwende: Die Nettozuwanderung ging um 15,6 Prozent zurück – so stark wie seit 2017 nicht mehr.
Zuwanderung 2024 in Zahlen
| Kennzahl | 2024 | 2023 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Nettozuwanderung | 83'392 | 98'851 | −15'459 (−15,6%) |
| Zuwanderung total | 170'607 | 181'553 | −10'946 (−6,0%) |
| Auswanderung | 87'215 | 82'702 | +4'513 (+5,5%) |
| EU/EFTA-Zuwanderung | 120'546 | 130'492 | −7,6% |
| Drittstaaten-Zuwanderung | 50'061 | 51'061 | −2,4% |
Quelle: SEM Jahresstatistik Zuwanderung 2024
Trend setzt sich 2025 fort
Auch im ersten Halbjahr 2025 ging die Nettozuwanderung weiter zurück: Mit 34'171 Personen liegt sie 6'792 Personen unter dem Vorjahreszeitraum. Der rückläufige Trend scheint sich also fortzusetzen.
Gründe für den Rückgang
- Beruhigung des Arbeitsmarkts: Nach zwei Jahren kräftigen Wirtschaftswachstums hat sich der Schweizer Arbeitsmarkt ab Frühjahr 2024 etwas beruhigt.
- Höhere Auswanderung: Mehr EU-Bürger – insbesondere Portugiesen – kehren in ihre Heimatländer zurück, wo sich die wirtschaftliche Lage verbessert hat.
- Weniger Ukraine-Gesuche: Die Zahl der Gesuche für Schutzstatus S sank 2024 um 27,8 Prozent.
- Familiennachzug rückläufig: Auch der Familiennachzug nahm um 8,3 Prozent ab.
Trotz des Rückgangs bleibt die Erwerbstätigkeit der wichtigste Einwanderungsgrund: 71 Prozent der EU/EFTA-Zuwanderer kommen wegen einer Arbeitsstelle in die Schweiz.
🇺🇦 Schutzstatus S & Ukraine: Neue Regeln ab November 2025
Seit der russischen Invasion im Februar 2022 hat die Schweiz über 98'000 ukrainischen Staatsangehörigen den Schutzstatus S gewährt. Dieser ermöglicht schnellen Schutz ohne reguläres Asylverfahren.
Aktuelle Zahlen Schutzstatus S
| Zeitpunkt | Aktive Status S |
|---|---|
| Ende 2024 | 68'070 |
| Juli 2025 | ~71'700 |
| August 2025 | 69'906 |
| November 2025 | ~70'998 |
Quellen: SEM, SKOS, NZZ
Neue Regelung ab 1. November 2025
Am 8. Oktober 2025 hat der Bundesrat eine wichtige Änderung beschlossen: Ab dem 1. November 2025 gilt der Schutzstatus S nicht mehr automatisch für alle Ukrainerinnen und Ukrainer. Stattdessen unterscheidet das SEM neu zwischen Regionen:
Als "sicher" eingestufte Oblaste (keine automatische S-Bewilligung mehr): Wolyn (Wolhynien), Riwne, Lwiw (Lemberg), Ternopil, Transkarpatien, Iwano-Frankiwsk, Tscherniwzi
Personen aus diesen sieben westukrainischen Regionen müssen seit November 2025 ein individuelles Verfahren durchlaufen. Wird der Schutz abgelehnt, erfolgt eine Wegweisung. Bereits erteilte Status S bleiben jedoch bestehen.
Schutzstatus S: Timeline
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 12. März 2022 | Aktivierung Status S für Ukraine |
| 2023 | Verlängerung bis März 2024 |
| 2024 | Verlängerung bis März 2025 |
| Oktober 2025 | Verlängerung bis 4. März 2027 |
| 1. November 2025 | Neue Regelung mit Regionen-Unterscheidung |
Erwerbsquote unter dem Ziel
Der Bundesrat setzte das Ziel, dass 40 Prozent der erwerbsfähigen Personen mit Status S bis Ende 2024 einer Arbeit nachgehen sollten. Dieses Ziel wurde nicht erreicht: Die Erwerbsquote liegt aktuell bei rund 30 Prozent. Bei Ukrainerinnen und Ukrainern, die bereits seit Frühjahr 2022 in der Schweiz sind, beträgt sie immerhin knapp 38 Prozent.
📋 Aufenthaltsstatus erklärt: B, C, L, G, S
In der Schweiz existieren verschiedene Aufenthaltsbewilligungen. Hier eine Übersicht der wichtigsten:
| Ausweis | Bezeichnung | Gültigkeit | Berechtigung |
|---|---|---|---|
| B | Aufenthaltsbewilligung | 1-5 Jahre, erneuerbar | Aufenthalt, Arbeit, Familie |
| C | Niederlassungsbewilligung | Unbefristet | Volle Rechte (ausser Stimm-/Wahlrecht) |
| L | Kurzaufenthaltsbewilligung | Max. 1 Jahr | Befristete Arbeit |
| G | Grenzgängerbewilligung | 5 Jahre | Arbeit in CH, Wohnsitz im Ausland |
| S | Schutzstatus | Befristet (aktuell bis 2027) | Vorübergehender Schutz |
| F | Vorläufig Aufgenommene | Befristet | Wenn Wegweisung nicht möglich |
| N | Asylsuchende | Während Verfahren | Aufenthalt während Asylverfahren |
Der Weg zur Niederlassungsbewilligung C
EU/EFTA-Bürger erhalten nach fünf Jahren mit B-Bewilligung in der Regel automatisch die C-Bewilligung. Für Drittstaatsangehörige dauert es in der Regel zehn Jahre. Die C-Bewilligung ist unbefristet und ermöglicht weitgehende Gleichstellung mit Schweizer Bürgern – mit Ausnahme der politischen Rechte.
Mit der C-Bewilligung können Sie unbefristet in der Schweiz leben und arbeiten, ohne diese je erneuern zu müssen. Ein grosser Vorteil für die Lebensplanung!
🗺️ Ausländeranteil nach Kantonen
Der Ausländeranteil variiert in der Schweiz stark je nach Region. Städtische und grenznahe Kantone weisen deutlich höhere Anteile auf als ländliche Gebiete.
Top 5 und Flop 5 Kantone (Ende 2024)
| Rang | Kanton | Ausländeranteil | Absolut (ca.) |
|---|---|---|---|
| 🥇 1 | Genf | 41,7% | 221'000 |
| 🥈 2 | Basel-Stadt | ~37% | 75'000 |
| 🥉 3 | Waadt | ~34% | 280'000 |
| 4 | Zug | ~30% | 40'000 |
| 5 | Zürich | ~28% | 460'000 |
| ... | |||
| 22 | Obwalden | ~16% | 6'200 |
| 23 | Nidwalden | ~14% | 6'300 |
| 24 | Uri | ~13% | 4'800 |
| 25 | Appenzell A.Rh. | ~13% | 7'200 |
| 26 | Appenzell I.Rh. | 12,7% | 2'100 |
Quelle: BFS/Statista 2024
Das Genfer Phänomen
Der Kanton Genf ist ein Sonderfall: Mit einem Ausländeranteil von 41,7 Prozent und zusätzlich über 90'000 Grenzgängern sind in Genf mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen keine Schweizer Staatsbürger. Bei den 30- bis 50-Jährigen übersteigt die Zahl der Ausländer sogar jene der Schweizer Staatsangehörigen.
🇪🇺 EU/EFTA vs. Drittstaaten
Die ausländische Bevölkerung in der Schweiz lässt sich in zwei Hauptgruppen unterteilen:
| Kategorie | Anzahl (Ende 2024) | Anteil |
|---|---|---|
| EU/EFTA-Staatsangehörige | 1'578'629 | 66,7% |
| Drittstaatsangehörige | 789'735 | 33,3% |
| Total | 2'368'364 | 100% |
Quelle: SEM
Unterschiedliche Einwanderungsgründe
| Einwanderungsgrund | EU/EFTA | Drittstaaten |
|---|---|---|
| Erwerbstätigkeit | 71% | 8-11% |
| Familiennachzug | ~20% | ~45% |
| Aus Asylbereich | – | 7-23% |
| Übrige | ~9% | ~30% |
Quelle: SEM Jahresstatistik 2024
Die Personenfreizügigkeit mit der EU/EFTA seit 2002 hat die Arbeitsmigration massiv erleichtert. Bei Drittstaatsangehörigen dominiert hingegen der Familiennachzug – oft von bereits in der Schweiz lebenden Personen.
📈 Historische Entwicklung
Die Schweiz ist seit über einem Jahrhundert ein Einwanderungsland. Hier die wichtigsten Meilensteine:
| Jahrzehnt | Entwicklung | Ausländeranteil |
|---|---|---|
| 1900 | Frühe Industrialisierung | ~12% |
| 1950er | Beginn italienische Arbeitsmigration | ~6% (Nachkriegszeit) |
| 1970 | Höhepunkt "Gastarbeiter"-Ära | ~17% |
| 1980er | Zuwanderung aus Portugal, Spanien | ~15% |
| 1990er | Fluchtmigration Balkan | ~18% |
| 2002 | Personenfreizügigkeit mit EU | ~20% |
| 2010 | Starke EU-Zuwanderung | ~22% |
| 2022 | Ukraine-Krise, Status S | ~26% |
| 2024 | Erste Trendwende | ~27% |
Quellen: BFS, SEM
Bevölkerung mit Migrationshintergrund: 41 Prozent
Wichtig zu unterscheiden: Der Ausländeranteil (27%) erfasst nur Personen ohne Schweizer Pass. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund – also Personen, die selbst oder deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden – liegt bei rund 41 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren. Diese Gruppe umfasst auch eingebürgerte Schweizerinnen und Schweizer.
41% der Schweizer Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund – das ist fast die Hälfte! Viele davon sind längst eingebürgert und haben den Schweizer Pass.
❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viele Ausländer leben in der Schweiz?
Per Ende Juni 2025 leben 2'391'751 Personen ohne Schweizer Pass dauerhaft in der Schweiz. Das entspricht einem Ausländeranteil von rund 27 Prozent an der Gesamtbevölkerung von über 9 Millionen.
Aus welchen Ländern kommen die meisten Ausländer?
Die Top 4 sind: Italien (346'981), Deutschland (332'132), Portugal (263'028) und Frankreich (173'353). Über 80 Prozent aller Ausländer in der Schweiz stammen aus europäischen Ländern.
Wie viele Grenzgänger arbeiten in der Schweiz?
Im dritten Quartal 2025 arbeiteten rund 410'000 Grenzgänger in der Schweiz. Mehr als die Hälfte (57%) kommen aus Frankreich, gefolgt von Italien (23%) und Deutschland (16%).
Was ist der Schutzstatus S?
Der Schutzstatus S ist eine spezielle Aufenthaltsbewilligung für vorübergehenden Schutz. Er wurde erstmals im März 2022 für ukrainische Kriegsflüchtlinge aktiviert und ermöglicht schnellen Schutz ohne reguläres Asylverfahren. Aktuell haben rund 71'000 Personen diesen Status.
Welcher Kanton hat den höchsten Ausländeranteil?
Genf mit 41,7 Prozent (rund 221'000 Personen). Den niedrigsten Anteil hat Appenzell Innerrhoden mit 12,7 Prozent.
Warum ist die Zuwanderung 2024 gesunken?
Die Nettozuwanderung ging 2024 um 15,6 Prozent zurück. Hauptgründe sind die Beruhigung des Arbeitsmarkts, erhöhte Auswanderung (v.a. Portugiesen), weniger Ukraine-Gesuche und rückläufiger Familiennachzug.
Was bedeutet "ständige Wohnbevölkerung"?
Die ständige ausländische Wohnbevölkerung umfasst alle Ausländer mit einer Aufenthaltsbewilligung von mindestens 12 Monaten. Kurzaufenthalter unter einem Jahr werden separat erfasst.
Wie unterscheiden sich Ausländeranteil und Migrationshintergrund?
Der Ausländeranteil (27%) zählt nur Personen ohne Schweizer Pass. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund (41%) umfasst auch eingebürgerte Personen, deren Eltern beide im Ausland geboren wurden.
Aus welchem Land kommen die meisten Grenzgänger?
Frankreich mit rund 234'000 Personen (57% aller Grenzgänger). Die meisten französischen Grenzgänger arbeiten in den Kantonen Genf und Waadt.
Wie lange gilt der Schutzstatus S für Ukrainer?
Der Bundesrat hat den Status S bis mindestens 4. März 2027 verlängert. Seit dem 1. November 2025 gelten jedoch neue Regeln: Personen aus sieben westukrainischen Oblaste erhalten keinen automatischen Schutz mehr.
📚 Quellen & Verweise
🏛️ Tier 1: Offizielle Schweizer Behörden
- Staatssekretariat für Migration (SEM): Ausländerstatistik 2024, Zuwanderungsstatistik, Ukraine FAQ – sem.admin.ch
- Bundesamt für Statistik (BFS): Bevölkerungsstatistik, Grenzgängerstatistik – bfs.admin.ch
- Medienmitteilung Bundesrat (Feb. 2025): Rückläufige Nettozuwanderung 2024 – admin.ch
📰 Tier 2: Qualitätsmedien
- NZZ: Schutzstatus S verlängert (Okt. 2025)
- SRF News: Erwerbsquote Status S (Feb. 2025)
- Swissinfo: Einwanderung weiter rückläufig (Aug. 2025)
- Blick: Grenzgänger-Statistik Q3 2025 (Nov. 2025)
- 20 Minuten: Zuwanderungsstatistik 2024 (Feb. 2025)
🔗 Weitere Quellen
- SKOS: Geflüchtete aus der Ukraine
- Schweizerische Flüchtlingshilfe: Ukraine FAQ
- Die Volkswirtschaft: Grenzgänger-Entwicklung
Stand: Dezember 2025 – Alle Angaben ohne Gewähr.




