Flüchtlings-Firma mit Mindestlohn und Deutsch-Kurs zur Integration
Arbeit für Flüchtlinge und Asylsuchende in Non-Profit-Firmen. Sie könnten für den Mindestlohn arbeiten und gleichzeitig in einem Kurs deutsch lernen inklusive Ausbildung und Diplom. Ein Vorschlag zur
Ein Vorschlag zur besseren Integration. Ich habe mir neulich Gedanken gemacht (bezüglich Jobs für Flüchtlinge). Man sollte eine Non-Profit Firma eröffnen, die eine interne Sprachschule führt und gleichzeitig beispielsweise industrielle Arbeiten ausführt wie schweissen, biegen, fräsen etc.
Flüchtlinge und Asylsuchende könnten dort für den Mindestlohn arbeiten und gleichzeitig die deutsche Sprache lernen.
Die Einrichtungen und Maschinen finanziert am Anfang der Staat, später finanziert sich die Firma selber, indem sie die Produkte an Kunden abliefert und Gewinn macht.
Mit dem Gewinn kann man wiederum bessere Maschinen einkaufen, bessere Deutschbücher besorgen und mehr Arbeiter einstellen.
Je mehr Fortschritte ein Flüchtling bzw. Asylsuchender in dieser Firma macht, desto mehr Lohn bekommt er - und wird für komplexere Arbeiten geschult wie Maschineninstandsetzung, Gabelstaplerprüfungsvorbereitung etc.
Ziel dieser Flüchtlings-Firma ist, dass wenn ein Flüchtling die Firma verlässt, er ein Deutschdiplom besitzt, um beweisen zu können, dass er die Landessprache beherrscht sowie ein Diplom von einer Ausbildung, die er dort erfolgreich absolviert hat.
So könnte man Flüchtlinge und Asylbewerber in die Arbeitswelt einführen und nachhaltig integrieren.
Dieser Artikel basiert auf einem Leser-Kommentar auf «INFO Schweiz». Es ist der Start einer neuen Serie, wo die Leser zu Wort kommen.
Weitere Artikel dieser Serie:
- Flüchtlings-Paradies Schweiz?
Ist die Schweiz ein Paradies für Flüchtlinge? ... - «Flüchtlinge arbeiten nicht und fordern Geld!»
Klar gibt es jene, die nicht arbeiten wollen, aber es gibt auch genug Schweizer, die das nicht wollen ... - «Gutmenschen sollen Flüchtlinge zuhause aufnehmen!»
«Wenn die Gutmenschen endlich ihre Häuschen Schutzsuchenden gratis zur Verfügung stellen und in Käfigwohnungen verschieben, gäbe es mehr Platz!» - Ich sags mal so ... - «Fluchtursachen bekämpfen» statt Flüchtlinge aufnehmen?
Man muss die "Fluchtländer" stabilisieren. Was aber zwangsläufig mit Wohlstandsverlust bei "uns" einhergeht. Es bleibt ein leeres Versprechen ...
Weitere Artikel zum Thema:
- SO VIELE Flüchtlinge kommen nach Europa
Wie hoch ist der Flüchtlingsanteil gemessen an der europäischen Bevölkerung? Alle EU-Länder mit Einwohnerzahl und Anteil der Flüchtlinge aufgeschlüsselt ... - SO VIEL SOZIALHILFE BEZAHLST DU pro Monat für Flüchtlinge
Viele Menschen in der Schweiz ärgern sich in sozialen Netzwerken darüber, dass sie selber arbeiten müssen, andererseits aber mit ihrem Geld nicht-arbeitende Flüchtlinge "durchfüttern müssen". Wir haben nachgerechnet ... - Wie viel Geld bekommt ein Flüchtling pro Tag?
Wie viel Geld bekommt ein Flüchtling in der Schweiz pro Tag und Monat? ... - Schweizer Wirtschaftsflüchtlinge: Sind das die «echten» Schweizer?
Manche betonen gerne den Unterschied zwischen „echten Schweizern“ („Eidgenossen“) und „nicht echten Schweizern“ (Eingebürgerte oder „Papierlischweizer“). Doch wie viel „Eidgenosse“ und wie viel „Wirtschaftsflüchtling“ steckt in diesen „Eidgenossen“ tatsächlich noch drin? ... - «Die Eidgenossen sind Migranten»
Wir alle sind das Ergebnis von Migration. Auch die „echten Schweizer“, die Eidgenossen. Es existiert keine Schweizer DNA. Und es gibt nur eine menschliche Rasse: Den Menschen ...
Vielleicht interessiert Dich auch:
Autor: Schweiz - Redaktion
Fehler entdeckt oder Feedback? Sag uns Bescheid – wir korrigieren das.
Quellen: Öffentlich zugängliche Schweizer Primärquellen (admin.ch, BFS, kantonale Ämter). Keine Gewähr für Aktualität oder Vollständigkeit.