Mit 5 Fr. pro Tag leben: FDP + SVP machen Schweizer ärmer

Mit nur 5 Franken pro Tag (über)leben für Ernährung und Getränke. Die SVP und FDP haben in mehreren Kantonen eine Kürzung des Grundbedarfs um -30% beschlossen (minus ein Drittel). «Mangelernährung, Ausgrenzung und Verelendung sind die Folgen.» Und das obwohl die Schweiz eines der reichsten Länder weltweit ist mit mehr Millionären (364'000) als Sozialhilfebezügern (270'000). Und das obwohl jede dritte Person in der Sozialhilfe ein minderjähriges Kind ist. «Und dennoch sollen den sozial Schwächsten die ohnehin schon tiefen Leistungen noch bedeutend gekürzt werden». Wer wählt solche Politiker?

Inhalte:

 


Armut in der Schweiz

 

FDP und SVP machen Schweizer ärmer:

Angriff auf die sozial Schwachen der Schweiz: «Eine Gruppe von Politikern um den ehemaligen SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer hat sich zusammengeschlossen, um die Sozialhilfeleistungen in der ganzen Schweiz zu senken», berichtet das «srf». Und das gleich in mehreren Schweizer Kantonen. Der Angriff auf die Sozialwerke erfolgt also koordiniert.


"Sozial Schwache" ist in Tat und Wahrheit ein Unwort (Stichwort Framing), aber heute Usus. Gemeint sind Arme, sozial Benachteiligte, einkommensschwache Personen. Wir zitieren gerne aus der Präambel der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft:

„die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen“


Diese SVP-Gruppe will die schweizweite Kürzung von Sozialleistungen forcieren. Sie plant eine Senkung des Sozialhilfe-Grundbedarfs in mehreren Kantonen mit bis zu -30% deutlich unter den Minimalstandard der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS).

Für eine vierköpfige Familie bedeutet das, sie kann sich nicht mehr gesund ernähren oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

«Konkret: Die Kürzung des Grundbedarfs um 30 Prozent bedeutet, dass in einer vierköpfigen Familie pro Person und Tag noch 5 Franken für Ernährung und Getränke zur Verfügung stehen. Das reicht doch einfach nicht», kritisiert Felix Wolffers, Leiter der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS), im Interview mit «watson» die Kürzungen.

Es liegt auf der Hand: Die SVP und die FDP machen Schweizerinnen und Schweizer noch ärmer. Die federführende SVP will mit freundlicher Mithilfe der FDP nicht nur im Kanton Aargau (AG) und im Kanton Baselland (BL) den Sozialhilfe-Grundbedarf um -30%(!) massiv kürzen. Von heute 986 Franken auf gerade mal noch 690 Franken pro Monat. Auch im Kanton Bern (BE) plant sie eine Senkung des Grundbedarfes der Sozialhilfe um 8 Prozent auf 899 Franken pro Monat - und gefährdet damit die Menschenwürde der Schweizer Sozialhilfeempfänger. «70 Franken können sehr viel sein in einem Monat», mahnt SP-Grossrätin Margrit Junker Burkhard. Im Aargau und Baselland sind es für die Sozialhilfeempfänger sogar ganze 300 Franken weniger pro Monat. Nach dem Willen der SVP sollen Schweizerinnen und Schweizer künftig mit nur noch 690 Franken pro Monat sämtliche Lebenskosten bestreiten. «Da ist gesellschaftliche Ausgrenzung doch vorprogrammiert.»


Nach den Richtlinien der SKOS liegt der Grundbedarf bei 986 Franken. Mit diesem Geld «sollen die Sozialhilfeempfänger unter anderem ihre Verpflegung, Kleidung und ihren Transport decken». Das heisst alle Lebenskosten ausser Miete und Grundprämie für eine billige Krankenkasse.
 

 

Bürgerliche & Rechte verursachen Mehrkosten in der Sozialhilfe:

«Unter Druck stehende Menschen lassen sich in der Regel nicht besser, sondern eher schlechter integrieren», warnt Jeannine Meier, Präsidentin des Verbands Aargauer Gemeindesozialdienste, in der «Aargauer Zeitung». Längerfristig würde dies «nicht zu Einsparungen, sondern zu Mehrkosten in der Sozialhilfe führen. Dies gelte insbesondere mit Blick auf Kinder, die von den Leistungskürzungen gegen ihre Eltern automatisch mitbetroffen wären».

 

SVP: Die Partei des kleinen Mannes!

SVP Sonne Logo Schachbrett als Parlament

Alle Vorstösse in den Kantonen zur Senkung von Sozialhilfeleistungen geschehen unter Federführung jener Sozialabbau-Gruppe der SVP. Weitere Kantone dürften folgen, so wie es die familienfeindliche SVP bereits bei der Streichung der Krippenfinanzierung und bei der Abschaffung von Krankenkassen-Prämienverbilligungen vormacht.


Keine Frage, die Schweizerische Volkspartei ist eine Partei von und für Millionäre.
 


Unabhängigkeit vom Ausland? Schweizer Landwirtschaft retten? Falsch. Hier sind die wahren Gründe, warum die SVP gegen das Klimaabkommen ist: Die SVP-Verfilzung mit der internationalen Öl-Industrie, die jedes Jahr Milliarden aus der Schweiz abzieht. ??Hier der ganze Bericht: ?https://www.conviva-plus.ch/?page=2398

Posted by INFO Schweiz on Montag, 6. März 2017


SVP und ihre Swissoil-Verfilzung mit
der ausländischen Öl-Industrie


Unabhängigkeit vom Ausland? Schweizer Landwirtschaft retten? Falsch. Hier sind die wahren Gründe.


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Lokal. Regional. National. CH - www.ConvivaPlus.ch Autor: Schweiz - Redaktion

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(Last updated: 31.08.2018, 02:03)