Mit nur 5 Franken pro Tag (über)leben: FDP + SVP machen Schweizerinnen und Schweizer ärmer und präsentieren 5-Franken-Menüplan für Arme

Mit nur 5 Franken pro Tag (über)leben für Ernährung und Getränke. Der Kanton Bern war erst der Anfang. Die SVP und FDP haben gleich in mehreren Kantonen der Schweiz eine Kürzung des Grundbedarfs um -30% beschlossen (minus ein Drittel). Für vierköpfige Familien bedeutet das: Nur noch 5 Franken pro Tag und Person für Essen und Trinken. «Mangelernährung, Ausgrenzung und Verelendung sind die Folgen.» Diese beiden Parteien machen nachweislich Schweizerinnen und Schweizer ärmer, nicht die Flüchtlinge.

Und das obwohl die Schweiz eines der reichsten Länder weltweit ist mit mehr Millionären (389'200) als Sozialhilfebezügern (273'000). Und das obwohl jede dritte Person in der Sozialhilfe ein minderjähriges Kind ist. «Und dennoch sollen den sozial Schwächsten die ohnehin schon tiefen Leistungen noch bedeutend gekürzt werden». Wer wählt denn solche Politiker?

Inhalte:

 


Armut in der Schweiz

 

 

Der 5-Franken-Menüplan der SVP

Die SVP will Schweizern mit Sozialhilfe das Essensgeld auf 5 Fr. pro Tag zusammenstreichen. Das soll locker reichen, laut der Volkspartei.

Hier der Vorschlag von SVP-Kantonsrat Claudio Schmid, was die armen Schweizer mit den 5 Franken pro Tag "feines" essen sollen:


DER SVP-MENÜPLAN:

  • Kein Frühstück

  • Zum Zmittag ein halbes Büürli (mit etwas Fleischkäse und Senf)

  • Zum Znacht ein halbes Büürli (mit etwas Fleischkäse und Senf)

  • Und wer abends noch nicht satt ist, kann ja das Plastikgeschirr essen


Die SVP will Schweizern mit Sozialhilfe das Essensgeld auf 5 Fr. pro Tag zusammenstreichen...

Gepostet von INFO Schweiz am Freitag, 11. Januar 2019

 

 

FDP + SVP machen Schweizer ärmer

In der Schweiz läuft momentan ein systematischer Angriff von Rechts auf die sozial Schwachen der Schweiz: «Eine Gruppe von Politikern um den ehemaligen SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer hat sich zusammengeschlossen, um die Sozialhilfeleistungen in der ganzen Schweiz zu senken», berichtet das «srf». Und das gleich in mehreren Schweizer Kantonen. Der Angriff auf die Sozialwerke erfolgt also schweizweit koordiniert (nach Bern aktuell in den Kantonen Zürich, Aargau, Baselland und Solothurn).


"Sozial Schwache" ist in Tat und Wahrheit ein Unwort (Stichwort Framing), aber heute Usus. Gemeint sind Arme, sozial Benachteiligte, einkommensschwache Personen. Wir zitieren gerne aus der Präambel der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft:

„die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen“


Diese SVP-Gruppe will zusammen mit Gehilfen aus der FDP die schweizweite Kürzung von Sozialleistungen forcieren.

Sie plant eine Senkung des Sozialhilfe-Grundbedarfs in mehreren Schweizer Kantonen mit bis zu -30% deutlich unter den Minimalstandard der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) (Seite 60).

Für eine vierköpfige Familie bedeutet das, sie kann sich nicht mehr gesund ernähren oder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.


«Konkret: Die Kürzung des Grundbedarfs um 30 Prozent bedeutet, dass in einer vierköpfigen Familie pro Person und Tag noch 5 Franken für Ernährung und Getränke zur Verfügung stehen. Das reicht doch einfach nicht», kritisiert Felix Wolffers, Leiter der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS), im Interview mit «watson» die Kürzungen.
 

Es liegt auf der Hand: Die SVP und die FDP machen Schweizerinnen und Schweizer noch ärmer. Die federführende SVP will mit freundlicher Mithilfe der FDP nicht nur im Kanton Aargau (AG) und im Kanton Baselland (BL) den Sozialhilfe-Grundbedarf um -30%(!) massiv kürzen, sondern auch im Kanton Solothurn (SO) und im Kanton Zürich (ZH) - und gefährdet damit die Menschenwürde der Schweizer Sozialhilfeempfänger. Von heute 986 Franken auf gerade mal noch 690 Franken pro Monat. Im Gegensatz zum Kanton Bern sind es im Aargau, Baselland, Solothurn und Zürich für die Sozialhilfeempfänger sogar ganze 300 Franken weniger pro Monat. Nach dem Willen der SVP und FDP sollen Schweizerinnen und Schweizer künftig mit nur noch 690 Franken pro Monat sämtliche Lebenskosten bestreiten. «Da ist gesellschaftliche Ausgrenzung doch vorprogrammiert», mahnt SP-Grossrätin Margrit Junker Burkhard.


Nach den Richtlinien der SKOS liegt der Grundbedarf bei 986 Franken. Mit diesem Geld «sollen die Sozialhilfeempfänger unter anderem ihre Verpflegung, Kleidung und ihren Transport decken». Das heisst alle Lebenskosten ausser Miete und Grundprämie für eine billige Krankenkasse.
 


ARMUT IN DER SCHWEIZ
1,2 Millionen Menschen sind armutsbetroffen oder armutsgefährdet

Armut Hunger Sozialhilfe Brot Wasser


Erschreckende Zahlen zur Armut-Statistik in der Schweiz. 615'000 von insgesamt 8,4 Millionen Einwohnern leben in Armut respektive unterhalb der festgelegten Armutsgrenze. Das sind 7,5% der ständigen Wohnbevölkerung. Ohne Unterstützung durch den Staat oder private Institutionen zählte die Schweiz gar weitere 700'000 Menschen unter der Armutsgrenze. Also insgesamt 1,3 Millionen Personen oder 15,9% der Bevölkerung ...


 

 

FDP + SVP verursachen Mehrkosten in der Sozialhilfe:

«Unter Druck stehende Menschen lassen sich in der Regel nicht besser, sondern eher schlechter integrieren», warnt Jeannine Meier, Präsidentin des Verbands Aargauer Gemeindesozialdienste, in der «Aargauer Zeitung». Längerfristig würde dies «nicht zu Einsparungen, sondern zu Mehrkosten in der Sozialhilfe führen. Dies gelte insbesondere mit Blick auf Kinder, die von den Leistungskürzungen gegen ihre Eltern automatisch mitbetroffen wären».


KINDERARMUT SCHWEIZ
Erschreckende Zahlen in der reichen CH

Kinderarmut Schweiz Armut


So viele Kinder leben in der reichen Schweiz in Armut. Erschreckende Zahlen zur Kinderarmut-Statistik ...


 

 

SVP: Die Partei des kleinen Mannes!

SVP Sonne Logo Schachbrett als Parlament

Alle Vorstösse in den Kantonen zur Senkung von Sozialhilfeleistungen geschehen unter Federführung jener Sozialabbau-Gruppe der SVP. Weitere Kantone dürften folgen, so wie es die familienfeindliche SVP bereits bei der Streichung der Krippenfinanzierung und bei der Abschaffung von Krankenkassen-Prämienverbilligungen vormacht.


Keine Frage, die Schweizerische Volkspartei ist eine Partei von und für Millionäre.
 


Armutsbekämpfung
von FDP+SVP um -72% gekürzt!

Arm Pleite Bankrott kein Geld


FDP und SVP streichen Hilfe gegen Armut ...



DIESE PARTEIEN KOSTEN
die Schweiz 21,4 Mrd. Fr. pro Jahr

an Steuerhinterziehung

Steuerhinterziehung Schweigen Parteien


Steuerhinterziehung ist so ziemlich das Unsolidarischste, das man einer Gesellschaft antun kann. Während alle mit dem empörten Mahnfinger auf potentielle Sozialhilfebetrüger zeigen (Deliktsumme: 80 Millionen Franken pro Jahr), wird Steuerhinterziehung von den grossen Parteien in der Politik hofiert und aktiv geschützt („Kavaliersdelikt“summe: 21.4 Milliarden Franken pro Jahr). Ein Bericht, wer die reichen Steuerhinterzieher aktiv schützt inklusive einer Liste der verantwortlichen Parlamentarier ...


 

 

Was haben uns SVP + FDP eingebrockt?

SVP und FDP regieren den Bundesrat, Nationalrat und Ständerat (hier spielt die CVP als stärkste Kraft zusammen mit der FDP das Zünglein an der Waage). Was hat uns das bisher gebracht?


Anmerkung: Nachfolgend eine Zusammenstellung konkreter politischer Vorstösse in dieser Legislatur 2015-2019 (auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene) und offizieller Standpunkte besagter Parteien, sprich, was der Schweiz mit besagten politischen Mehrheiten blüht. Die Detailinformationen sind in den einzelnen verlinkten Artikeln jeweils ausführlich erläutert und mit offiziellen Quellen verlinkt.
 


Artikel zum Thema:



Diese 99 Nationalräte stimmen für die Kürzung von IV-Kinderrenten SOWIE GLEICHZEITIG für den Steuerabzug von Bussen für Unternehmen

Korruption Domino


SVP und FDP kürzen 90'000 Kindern die IV-Kinderrenten - trotz Milliardenüberschuss.

• SVP und FDP erhalten riesige Spenden der Grossbanken.

• SVP und FDP beschliessen, dass diese Grossbanken Bussen in Milliardenhöhe bei den Steuern abziehen dürfen.

Woanders heisst das Korruption und Betrug am Volk ...



Unabhängigkeit vom Ausland? Schweizer Landwirtschaft retten? Falsch. Hier sind die wahren Gründe, warum die SVP gegen das Klimaabkommen ist: Die SVP-Verfilzung mit der internationalen Öl-Industrie, die jedes Jahr Milliarden aus der Schweiz abzieht. ??Hier der ganze Bericht: ?https://www.conviva-plus.ch/?page=2398

Posted by INFO Schweiz on Montag, 6. März 2017


SVP und ihre Swissoil-Verfilzung mit
der ausländischen Öl-Industrie


Unabhängigkeit vom Ausland? Schweizer Landwirtschaft retten? Falsch. Hier sind die wahren Gründe.

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Lokal. Regional. National. CH - www.ConvivaPlus.ch Autor: Schweiz - Redaktion

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(Last updated: 23.05.2019, 12:18)