Wie viele Menschen leben in Armut?

In der Schweiz leben rund 615'000 von insgesamt 8,5 Millionen Menschen im Land in Armut respektive unterhalb der festgelegten Armutsgrenze (siehe weiter unten).



Ohne Unterstützung durch den Staat oder private Institutionen zählte die Schweiz gar weitere 700'000 Menschen unter der Armutsgrenze. Also insgesamt 1,3 Millionen Personen oder 15,9% der Bevölkerung.
 

 


Inhalte:

 

 

Wer gilt als arm?

Wer unter die Armutsgrenze fällt, gilt hierzulande als arm. In der Schweiz liegt die offizielle Armutsgrenze bei durchschnittlich ...

Für Einzelpersonen:
2247 Franken pro Monat.

Für zwei Erwachsene mit zwei Kindern:
3981 Franken pro Monat.

(Stand 2016)

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Armutsquote:

Die reguläre Armutsquote in der Schweiz liegt 2016 bei 7,5 Prozent bzw. 615'000 Personen. Im Vergleich zu den Jahren 2014 (6,6%) und 2015 (7,0%) zeigt die Armutsquote der Gesamtbevölkerung eine steigende Tendenz.

Dabei werden sämtliche Sozialleistungen wie Familienzulagen, IV-Renten, KK-Prämienverbilligungen, die Sozialhilfe und Arbeitslosengeld berücksichtigt.



Schweizer Millionäre kassieren Ergänzungsleistungen
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Risikogruppen:

Zu den Risikogruppen für Armut zählen insbesondere Ein-Eltern-Haushalte, Erwerbslose und ausländische Staatsangehörige. Personen aus diesen Gruppen sind statistisch betrachtet häufiger von der Armut betroffen als die Gesamtbevölkerung.


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Working Poor:

Insgesamt sind 3,8% aller Erwerbstätigen von Armut betroffen, das sind rund 140'000 Arbeitnehmer. Man spricht hierbei auch von sogenannten Working Poor.


Armutsgrenze:
Die Armutsgrenze umfasst in der Schweiz jeweils die Mietkosten und den Grundbedarf für den Lebensunterhalt. Der Grundbedarf umfasst u.a. Lebensmittel, Kleidung, Tabakwaren, Hygieneartikel oder den Coiffeur. Nicht enthalten sind jedoch die Kosten für die obligatorische Krankenkasse.
 


13‘100 statt 4000 Franken Mindestlohn

Ein Arbeitnehmer mit «3500 Franken Lohn im Jahr 1989 müsste heute 13‘100 Franken verdienen» ...


Quelle: Bundesamt für Statistik (BfS).

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(Last updated: 02.01.2019, 03:20)