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Përkthimi në proces

🇨🇭 Lexo në gjermanisht

Ratenzahlung: die Unterschrift, die aus 5 Jahren 10 macht

Wer eine Ratenzahlungsvereinbarung unterschreibt, löst nebenbei etwas aus, das auf keinem Formular steht: die Verjährung beginnt nicht nur neu, sie wird zehn Jahre lang. Bei einer Handwerker-, Arzt- oder Lohnforderung ist das doppelt so lang wie vorher. Hier findest du 4 eigene Muster als Word und PDF, und daneben die Rechnung, die dir sonst niemand aufmacht.

Thelbi shkurt
Eine Ratenzahlungsvereinbarung ist eine Anerkennung der Forderung (OR Art. 135 Ziff. 1). Damit beginnt die Verjährung neu. Wird sie schriftlich anerkannt, also unterschrieben, dann ist die neue Frist nach OR Art. 137 Abs. 2 stets zehn Jahre. Wer nur eine Rate zahlt, ohne zu unterschreiben, startet dagegen die alte Frist neu: bei Handwerk, Arzt, Anwalt, Lohn und Miete sind das fünf Jahre (OR Art. 128).
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Ratenzahlungsvereinbarung Schweiz: Muster-Vorlage als Word und PDF mit Verjährungs-Uhr
10 Jahre
neue Frist nach Unterschrift
OR Art. 137 Abs. 2
5 Jahre
Grundfrist bei Handwerk, Arzt, Lohn
OR Art. 128 Ziff. 3
11 von 12
Forderungsarten verdoppeln sich
ConvivaPlus Fristen-Register
12 Monate
Aufschub trotz Betreibung möglich
SchKG Art. 123 Abs. 1

📄 Vorlage Word & PDF: 4 Muster zum Ausfüllen

Vier Situationen, vier Muster, und jedes gibt es als Word-Datei zum Ausfüllen und als PDF zum Ausdrucken, in vier Sprachen. Der Text im Generator und der Text in der Datei sind derselbe: was du hier siehst, lädst du auch herunter. Geht es nicht um Raten, sondern um ein Vertragsende, stehen die Kündigungsschreiben bereit.

🧰 Ratenzahlungs-Generator: Situation → ausgefülltes Dokument

Felder ausfüllen, Vorschau prüfen, als Word oder PDF herunterladen. Nichts wird gespeichert oder übermittelt.

Der Standard: beide unterschreiben, die Forderung wird anerkannt, die Raten stehen fest.

Deine Angaben
Vorschau
RatenzahlungsvereinbarungConvivaPlus.ch
Ratenzahlungsvereinbarung

zwischen
[Name der Gläubigerin], [Strasse, PLZ Ort] — nachfolgend «Gläubigerin»

und
[Vorname Nachname], [Strasse, PLZ Ort] — nachfolgend «Schuldner»

1. Forderung
Der Schuldner anerkennt gegenüber der Gläubigerin eine Forderung aus [Rechnung Nr. …] von CHF [Betrag] als geschuldet.

2. Ratenzahlung
Die Forderung wird in [Anzahl] Raten zu je CHF [Ratenbetrag] getilgt. Die erste Rate ist am [TT.MM.JJJJ] fällig, die weiteren jeweils am [z. B. Letzter des Monats] der Folgemonate.

3. Zahlungsweise
Die Zahlungen erfolgen auf das Konto [CH00 0000 0000 0000 0000 0] unter Angabe der Referenz [Rechnung Nr. …].

4. Verzug
Bleibt eine Rate länger als 30 Tage aus, wird die gesamte Restschuld ohne weitere Mahnung sofort fällig.

5. Wirkung auf die Verjährung
Diese Vereinbarung ist eine Anerkennung der Forderung im Sinne von OR Art. 135 Ziff. 1. Mit der Unterzeichnung beginnt die Verjährung neu; weil die Forderung durch Ausstellung einer Urkunde anerkannt wird, beträgt die neue Frist nach OR Art. 137 Abs. 2 zehn Jahre.

[Ort], [TT.MM.JJJJ]


Gläubigerin

_____________________________

Schuldner

_____________________________
Rechtsgrundlage: OR Art. 135 Ziff. 1 und Art. 137 Abs. 2 (SR 220, Stand 1.1.2026). Kein Ersatz für eine Rechtsberatung.

Die Word-Datei ist ausfüllbar: ersetze die Felder in eckigen Klammern · Das PDF ist A4, eine Seite, druckfertig

⚖️ Eigene Muster von ConvivaPlus, keine Rechtsberatung. Bei grösseren Beträgen oder laufender Betreibung lohnt sich eine Beratung, zum Beispiel bei einer Schuldenberatungsstelle.

geprüft · ConvivaPlus

⏳ Verjährung Ratenzahlung: was die Unterschrift auslöst

Das Gesetz sagt es in einem Nebensatz. OR Art. 135 Ziff. 1: die Verjährung wird unterbrochen «durch Anerkennung der Forderung von seiten des Schuldners, namentlich auch durch Zins- und Abschlagszahlungen». Die Abschlagszahlung ist also kein eigener Unterbrechungsgrund. Sie zählt, weil sie eine Anerkennung ist. Das klingt nach Haarspalterei und ist für dich der ganze Unterschied. Dieselbe Wirkung hat übrigens jede Schuldanerkennung, auch ohne Ratenplan.

Denn OR Art. 137 unterscheidet danach, wie anerkannt wurde. Absatz 1: mit der Unterbrechung beginnt die Verjährung von neuem. Absatz 2: «Wird die Forderung durch Ausstellung einer Urkunde anerkannt […], so ist die neue Verjährungsfrist stets die zehnjährige.» Eine unterschriebene Ratenzahlungsvereinbarung ist so eine Urkunde. Eine überwiesene Rate ohne Papier ist es nicht.

Dieselbe Rate, zwei Wirkungen

Angenommen, es geht um eine Handwerkerrechnung von 2023, Grundfrist fünf Jahre (OR Art. 128 Ziff. 3):

1
Du zahlst eine Rate, ohne etwas zu unterschreiben
Die Verjährung beginnt neu, aber mit der alten Länge. Fünf Jahre ab der Zahlung.
2
Du unterschreibst die Ratenzahlungsvereinbarung
Die Forderung ist durch Urkunde anerkannt. Die neue Frist ist zehn Jahre ab Unterschrift (OR Art. 137 Abs. 2).
3
Es ging von Anfang an um ein Darlehen
Dort beträgt die Grundfrist ohnehin zehn Jahre (OR Art. 127). Die Unterschrift startet sie neu, verlängert sie aber nicht.
Konteksti
Das ist kein Argument gegen die Ratenzahlung. In den meisten Fällen ist eine Vereinbarung immer noch besser als eine Betreibung: sie kostet dich weniger, sie steht in keinem Register, und sie hält den Gläubiger vom Betreibungsamt fern. Wer auf der anderen Seite steht, findet den Weg dorthin im Ratgeber zur Mahnung. Es ist ein Argument dafür, zu wissen, was du unterschreibst: stehst du kurz vor Ablauf einer fünfjährigen Frist, triffst du mit derselben Unterschrift eine ganz andere Entscheidung als jemand im ersten Jahr.

🕰️ Verjährungs-Uhr: dein Datum, deine Frist

Die ConvivaPlus Verjährungs-Uhr rechnet beide Wege nebeneinander: wann die Forderung ohne dein Zutun verjährt wäre, und wann sie es nach der Anerkennung ist. Alles rechnet in deinem Browser, nichts wird übermittelt.

🕰️ ConvivaPlus Verjährungs-Uhr

Trag Fälligkeit und Anerkennung ein, die Uhr zeigt dir beide Ablaufdaten.

Form der Anerkennung

⚖️ Rechnerische Orientierung, keine Rechtsberatung. Massgebend ist der Gesetzestext.

geprüft · ConvivaPlus

So rechnet die ConvivaPlus Verjährungs-Uhr: Grundfrist ab Fälligkeit (OR Art. 127 bzw. 128) gegen neue Frist ab Anerkennung: zehn Jahre bei schriftlicher Form (Art. 137 Abs. 2), sonst erneut die Grundfrist (Art. 137 Abs. 1). ⛔ Nicht berücksichtigt sind Stillstand und Hinderung (Art. 134), abweichende Spezialfristen ausserhalb des OR und der Verjährungsverzicht nach Art. 141. Die Uhr ordnet die Regel, sie entscheidet keinen Einzelfall.

📋 Welche Frist gilt für deine Forderung

Das ConvivaPlus Fristen-Register ordnet die Forderungen, die das Gesetz namentlich nennt. Die Liste ist nicht ausgewählt, sondern abgeschlossen: OR Art. 128 zählt die fünfjährigen Forderungen in drei Ziffern auf, und alles, was dort nicht steht, verjährt nach Art. 127 in zehn Jahren. Die letzte Spalte zeigt dir, was eine Unterschrift daraus macht: sie stammt aus der ConvivaPlus-Auswertung der beiden Artikel und steht so in keinem Erlass.

ForderungGrundfristNormNach Unterschrift
Mietzins
offene Monatsmiete
5OR Art. 128 Ziff. 110 ↑↑
Pachtzins
Pacht für Land oder Lokal
5OR Art. 128 Ziff. 110 ↑↑
Kapitalzins
Zinsen auf einem Darlehen
5OR Art. 128 Ziff. 110 ↑↑
Andere periodische Leistungen
wiederkehrende Beiträge
5OR Art. 128 Ziff. 110 ↑↑
Lieferung von Lebensmitteln
offene Lieferantenrechnung
5OR Art. 128 Ziff. 210 ↑↑
Beköstigung und Wirtsschulden
Restaurantrechnung
5OR Art. 128 Ziff. 210 ↑↑
Handwerksarbeit
Rechnung des Malers oder Sanitärs
5OR Art. 128 Ziff. 310 ↑↑
Kleinverkauf von Waren
Ladenrechnung
5OR Art. 128 Ziff. 310 ↑↑
Ärztliche Besorgung
Arzt- oder Zahnarztrechnung
5OR Art. 128 Ziff. 310 ↑↑
Berufsarbeiten von Anwälten und Notaren
Anwaltshonorar
5OR Art. 128 Ziff. 310 ↑↑
Forderungen aus dem Arbeitsverhältnis
nicht bezahlter Lohn
5OR Art. 128 Ziff. 310 ↑↑
Alle übrigen Forderungen
Darlehensrückzahlung, Kaufpreis, Schadenersatz
10OR Art. 12710 =

⛔ Ob eine konkrete Rechnung unter Art. 128 fällt, ist im Streitfall eine Rechtsfrage. «Handwerksarbeit» und «Kleinverkauf von Waren» sind gesetzliche Begriffe, keine Branchenbezeichnungen. Eine grosse Werkleistung ist etwas anderes als eine Handwerkerrechnung. Das Register ordnet die im Gesetz genannten Fälle; es entscheidet keinen Einzelfall.

Konteksti
Elf von zwölf Zeilen verdoppeln sich. Nur bei der letzten, den Forderungen nach Art. 127, ändert die Unterschrift an der Länge nichts, weil dort schon zehn Jahre gelten. Wer also eine Handwerkerrechnung in Raten abzahlt, gibt mehr Zeit her als jemand, der ein Darlehen zurückzahlt. Dieselbe Unterschrift, zwei sehr verschiedene Folgen. So zählt es die ConvivaPlus-Auswertung des Fristen-Registers.

💰 Wie hohe Raten sind realistisch

Es gibt keine gesetzliche Ratenhöhe, du handelst sie aus. Drei Grössen entscheiden, ob ein Vorschlag angenommen wird:

Laufzeit statt Wunschrate
Gläubiger rechnen in Monaten, nicht in Franken. Zwölf Raten werden fast immer akzeptiert, 36 selten ohne Rückfrage. Nenne beides: deine Rate und das Enddatum.
Was nach dem Existenzminimum bleibt
Läuft bereits eine Betreibung, rechnet das Betreibungsamt ohnehin mit dem betreibungsrechtlichen Existenzminimum. Ein Ratenvorschlag darüber ist unrealistisch, einer darunter wird abgelehnt.
Die erste Rate sofort
Ein Vorschlag mit einer bereits überwiesenen ersten Rate wird spürbar anders gelesen als einer ohne. Er zeigt Zahlungsfähigkeit statt Zahlungsabsicht.

🚫 Gläubiger lehnt ab: was dann

Niemand ist verpflichtet, Raten zu akzeptieren. Eine Ablehnung ist kein Endpunkt, sondern der Moment, in dem sich der Weg ändert, und die nächste Stufe ist dann meist die Mahnung:

1
Schriftlich nachfassen, mit Zahl
Ein zweiter Vorschlag mit kürzerer Laufzeit und höherer Rate wird oft angenommen, wo der erste scheiterte. Das Ratenzahlungsgesuch oben lässt sich in zwei Minuten anpassen.
2
Teilzahlung trotzdem leisten
Auch ohne Vereinbarung darf man zahlen. Aber: jede Zahlung ist eine Anerkennung im Sinn von OR Art. 135 Ziff. 1 und startet die Frist neu, diesmal ohne die Gegenleistung einer Vereinbarung.
3
Betreibung abwarten und dort verhandeln
Sobald betrieben wird, verschiebt sich die Zuständigkeit: über Raten entscheidet dann das Betreibungsamt, nicht mehr der Gläubiger (SchKG Art. 123).
4
Schuldenberatung einschalten
Bei mehreren Gläubigern gleichzeitig ist ein einzelner Ratenplan selten die Lösung. Die anerkannten Schuldenberatungsstellen verhandeln kostenlos mit allen Seiten.

⚖️ Betreibung läuft schon: geht Ratenzahlung noch

Ja, und die Zuständigkeit wechselt dabei. SchKG Art. 123 Abs. 1: macht der Schuldner glaubhaft, dass er die Schuld ratenweise tilgen kann, und verpflichtet er sich zu regelmässigen Abschlagzahlungen an das Betreibungsamt, so kann der Betreibungsbeamte nach Erhalt der ersten Rate die Verwertung um höchstens zwölf Monate hinausschieben. Bei Forderungen der ersten Klasse sind es sechs Monate (Abs. 2). Grundlage der Betreibung ist oft eine Schuldanerkennung: dieselbe Urkunde, die auch die Verjährung verlängert.

Kujdes
Ab diesem Punkt bestimmt nicht mehr der Gläubiger über deine Raten. Absatz 3 sagt ausdrücklich: «Der Betreibungsbeamte setzt die Höhe und die Verfalltermine der Abschlagszahlungen fest; er hat dabei die Verhältnisse des Schuldners wie des Gläubigers zu berücksichtigen.» Und Absatz 5 ist die Kehrseite: «Der Aufschub fällt ohne weiteres dahin, wenn eine Abschlagzahlung nicht rechtzeitig geleistet wird.» Ohne Mahnung, ohne zweite Chance.

⚠️ Häufige Fehler bei der Ratenzahlung

Vier davon sehen wir immer wieder, und drei kosten dich Geld oder Zeit:

⚠️

Der Ratenplan per E-Mail. Er ist gültig, aber er ist keine Urkunde im Sinn von OR Art. 137 Abs. 2, und vor Gericht wiegt er weniger als ein unterschriebenes Blatt. Wer als Gläubiger Sicherheit will, lässt unterschreiben; wer als Schuldner keine zehn Jahre geben will, sollte wissen, dass er genau das tut.

⚠️

Keine Verzugsklausel. Ohne Ziffer 4 der Vorlage bleibt bei einer verpassten Rate nur diese eine Rate fällig, der Gläubiger müsste jede einzeln einfordern. Mit ihr wird die ganze Restschuld fällig. Das ist der wichtigste Satz für die Gläubigerseite.

⚠️

Die Referenz vergessen. Eine Zahlung ohne Bezug zur Rechnung wird im schlimmsten Fall einer anderen offenen Forderung angerechnet. Die Vorlage trägt die Referenz darum zweimal: in der Zahlungsweise und in der Quittung.

⚠️

Nach der Betreibung noch mit dem Gläubiger verhandeln. Läuft die Betreibung, geht der Ratenvorschlag ans Betreibungsamt (SchKG Art. 123), nicht an den Gläubiger. Eine Abmachung daneben bindet das Amt nicht.

Eine Rate zahlt man in Franken. Eine Unterschrift zahlt man in Jahren.

🧭 In vier Schritten zur unterschriebenen Vereinbarung

Vom offenen Betrag zum Dokument, das beide Seiten in der Hand haben:

1
Forderung und Frist prüfen
Wofür ist deine Rechnung, und seit wann ist sie fällig? Das Fristen-Register oben zeigt dir die Grundfrist, die Verjährungs-Uhr das Ablaufdatum.
2
Vorlage wählen
Gläubigerseite: Ratenzahlungsvereinbarung. Schuldnerseite ohne Zusage: Ratenzahlungsgesuch. Lange Laufzeit: die Variante mit Verjährungsverzicht.
3
Ausfüllen und herunterladen
Trag deine Felder im Generator ein, lies die Vorschau, speichere als Word oder PDF. Die Word-Datei lässt sich nachträglich anpassen.
4
Unterschreiben und quittieren
Beide Seiten unterschreiben, jede behält ein Exemplar. Für jede eingegangene Rate gibt es die Quittungs-Vorlage.
Kujdes
Diese Seite ordnet Gesetzestext, sie ersetzt keine Rechtsberatung. Bei hohen Beträgen, mehreren Gläubigern oder laufender Betreibung ist eine anerkannte Schuldenberatungsstelle der richtige erste Anruf, und sie kostet dich nichts.
💎 Goldnugget

Für eine Forderung aus einem Verlustschein gilt eine Besonderheit, die fast niemand kennt: nach SchKG Art. 149 Abs. 4 hat der Schuldner für die im Verlustschein verurkundete Forderung keine Zinsen zu zahlen. Ein Ratenplan auf eine Verlustschein-Forderung wächst also nicht mit: was du tilgst, bleibt getilgt. Wird umgekehrt innerhalb der Familie zurückgezahlt, lohnt der Blick auf den Erbvorbezug.

📊
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Häufige Fragen zur Ratenzahlung

Die Fragen, die vor dem Unterschreiben gestellt werden.

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Pyetje të ngjashme nga revista jonë

Burimet dhe metodologjia6
Hulumtuar & verifikuar me burim · për Zvicrën
Gjendja: Stand: 20. September 2026
01
OR Art. 127, 128 (Verjährungsfristen)Zehn Jahre als Regel, fünf Jahre für die namentlich genannten Forderungen.
02
OR Art. 135 (Unterbrechung der Verjährung)Unterbrechung durch Anerkennung, «namentlich auch durch Zins- und Abschlagszahlungen».
03
OR Art. 137 (Beginn einer neuen Frist)Abs. 2: bei Anerkennung durch Urkunde ist die neue Frist stets die zehnjährige.
04
05
SchKG Art. 123 (Aufschub der Verwertung)Bis zwölf Monate Aufschub gegen regelmässige Abschlagzahlungen; das Amt setzt Höhe und Termine fest.
06
SchKG Art. 149 (Verlustschein)Abs. 4: für die verurkundete Forderung sind keine Zinsen zu zahlen.

Të gjitha informacionet pa garanci. Keni gjetur gabim? → support@conviva-plus.ch

💡A e dije?

Eine unterschriebene Ratenzahlungsvereinbarung ist eine Anerkennung durch Urkunde, und die Verjährung läuft danach stets zehn Jahre (OR Art. 137 Abs. 2).

Burimi: OR Art. 137 Abs. 2
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Diskutim

7 zëra nga komuniteti

E
Elena S.nga Lugano

Ho scaricato il modello in italiano e l'ho compilato in dieci minuti. Il file Word è la parte che mancava ovunque.

T
Thomas R.nga Bern

Die Verjährungs-Uhr hat mir zwei Minuten gespart und eine falsche Annahme gekostet. Ich dachte, eine Ratenzahlung sei immer harmlos.

J
Jean-Marc P.nga Fribourg

Très utile d'avoir le modèle aussi en français. Petit détail : chez nous l'office des poursuites a fixé lui-même les acomptes, exactement comme décrit dans la section sur la poursuite.

CP
Redaksia ConvivaPlus

Merci — genau das ist Art. 123 SchKG: sobald die Betreibung läuft, setzt der Betreibungsbeamte Höhe und Termine fest, nicht mehr der Gläubiger.

S
Sandra K.nga Zürich

Als Gläubigerin sehe ich es umgekehrt: die Vorlage mit der Ziffer 5 drin ist Gold wert. Vorher habe ich Ratenpläne per Mail gemacht — ohne irgendeine Wirkung auf die Frist.

M
Marco B.nga Winterthur

Han vo de Garage e Rächnig übercho und nach zwei Jahr nüme dra dänkt. Jetzt hani unterschribe für Rate — und erscht do gläse, dass das d Verjährig neu startet. Hett i das vorher gwüsst...

CP
Redaksia ConvivaPlus

Genau darum steht es bei uns vor den Vorlagen und nicht im Kleingedruckten. Wichtig: die Unterschrift ist trotzdem meistens die bessere Wahl als eine Betreibung — nur soll man wissen, was man tut.

Geschrieben von
Miriam Frei
Miriam Frei

Redaktorin ConvivaPlus · Recht & Wohnen

Schreibt über Miet-, Vertrags- und Alltagsrecht – Gesetzestexte in geprüfte Vorlagen übersetzt.

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