Die Flucht aus Eritrea: Flüchtlinge in der Schweiz
Eritrea-Flüchtlinge in der Schweiz ✅ Die Reise nach Europa. Flucht- und Asylgrund aus der Diktatur: Ausreise-Verbot, Folter & Repression, Militärdienst, Internierung, Sklaverei, illegale Flucht

Wohin fliehen die meisten Eritreer?
Der UN Refugee Agency (UNHCR) zufolge lebten Ende 2016 über 459’400 Eritreer und Eritreerinnen als Flüchtlinge in einem Drittland.
Die meisten eritreischen Flüchtlinge leben in der Subsahara:
| Land | Eritreische Flüchtlinge | Anteil |
| Äthiopien | 165’600 | 36,0% |
| Sudan | 103’200 | 22,5% |
| Deutschland | 30’000 | 6,5% |
| Israel | 27’800 | 6,0% |
| Schweiz | 26’300 | 5,7% |
| Schweden | 26’000 | 5,6% |
Ausgewählte Länder im Vergleich.
Quelle: Amnesty International
- Anzahl Asylsuchende 1. Halbjahr 2017: 1741 Personen
- Anerkennungsquote, d.h. als Flüchtlinge anerkannt: 41,1%
- Vorläufige Aufnahmen, da eine Wegweisung illegal/unzumutbar: 29,3%
Artikel zum Thema Eritrea-Flüchtlinge:
«Für die Schweiz sprach lange die geographische Nähe zu Italien, da die grosse Mehrheit zuerst in Italien europäischen Boden betritt. Die Attraktivität der Schweiz hat in den letzten zwei Jahren jedoch abgenommen. Viele eritreische Flüchtlinge reisen weiter Richtung Norden», beobachtet AI.
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Quellen: Öffentlich zugängliche Schweizer Primärquellen (admin.ch, BFS, kantonale Ämter). Keine Gewähr für Aktualität oder Vollständigkeit.