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GAU im AKW

Der AKW GAU - eine atomare Katastrophe als grösster anzunehmender Unfall bei einem AKW, ohne dass beim GAU Radioaktivität austritt.

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GAU im AKW

Der GAU bedeutet wirklich nichts Gutes. Denn GAU ist eine Abkürzung für den ernstzunehmenden Fall einer atomaren Katastrophe in einem AKW Atomkernkraftwerk. GAU steht ausgeschrieben für «Grösster Anzunehmender Unfall» in einem AKW Kernreaktor.


Der AKW GAU und die Radioaktivität


Der Grösste Anzunehmender Unfall GAU bedeutet nichts anderes als eine atomare Katastrophe. Beim GAU tritt aber per Begriffs Definition keine Radioaktivität aus dem AKW aus. Konkret meint man also mit GAU schwere technische Probleme und Störungen, bei denen die AKW Betreiber trotzdem in der Lage sind, den Atomreaktor des AKWs zu "kontrollieren". Radioaktivität tritt im Falle eines GAU in einem AKW demzufolge (noch) nicht aus.

Ein noch extremerer Fall bildet der sogenannte Super-GAU. Hier beschreibt der GAU den Fall, dass die Sicherheitsvorkehrungen für die aktuelle Lage nicht mehr gewappnet sind. Das heisst der Reaktorendruckbehälter wird beispielsweise durch eine Kernschmelze zerstört, die Containment Hülle aus Stahl wird arg beschädigt, so dass Radioaktivität über dem zulässigen Grenzwert ungehindert aus dem AKW entweicht und eine lebensbedrohliche Gefahr für die Umgebung und die umliegende Bevölkerung darstellt. Später können die Auswirkungen eines atomaren Super-GAU auch in weiter entfernten Regionen spürbar sein. Je nach Wetter Lage.

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Quellen: Öffentlich zugängliche Schweizer Primärquellen (admin.ch, BFS, kantonale Ämter). Keine Gewähr für Aktualität oder Vollständigkeit.

Wirtschaft · 19.4.2011✓ Zuletzt geprüft: 19.4.2011