Abwertung Währung Wechselkurs
Abwertung der Währung. Stabilisierung des Währungskurs durch die Notenbank. Börse, teurere Importe, billigere Exporte. Wechselkurse Abwertung im Börsenlexikon.

Abwertung der Währung und ihre Folgen
Die Abwertung bezeichnet eine Handlungsmöglichkeit der Notenbank. Mit Hilfe der Abwertung sieht sich die Notenbank in der Lage, eine Stabilisierung eines Währungskurses zu erzielen. Die Folgen einer solchen Abwertung der Währung in einer Volkswirtschaft verringern tendenziell die Importe. Auf der anderen Seite begünstigt und fördert die Abwertung in der Regel die Exporte.
Denn durch eine Abwertung erhält die Währung bzw. der Währungskurs eine niedrigeren Aussenwert. Dies wird wiederum als Kaufkraftparität (KKP) zwischen zwei geografischen Räumen bezeichnet. So können Dienstleistungen und Waren eines Warenkorbs in zwei unterschiedlichen geografischen Räumen zu gleich hohen Geldbeträgen erworben werden. Denn die Geldbeträge werden mit Hilfe der Wechselkurse miteinander vergleichbar.
Eine Abwertung der Inlandswährung wirkt sich wie folgt aus:
Die ausländischen Importgüter werden aus Sicht des Inlandes teurer. Handkehrum werden die einheimischen Exportgüter aus der Perspektive des Auslandes billiger.
Das Pendant zur Abwertung bildet die Aufwertung.
Siehe dazu auch: Kaufkraftparität (KKP)
Die Abwertung im Börsenlexikon.
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