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Olympia Graubünden Sicherheit Kosten

Olympia Graubünden 2022 Sicherheitskosten von 410 Millionen Franken für die Schweiz. Kandidatur Olympische Winterspiele Graubünden CH.

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Olympia Graubünden Sicherheit Kosten

Die Olympia Kandidatur des Kanton Graubünden bzw. Davos und St. Moritz verursacht Sicherheitskosten in der Höhe von über 410 Millionen Schweizer Franken. Damit würden die Olympischen Winterspiele 2022 die Steuerzahler der Schweiz allein schon hinsichtlich der Sicherheit ziemlich teuer zu stehen kommen. Siehe dazu auch Kosten Olympische Winterspiele Graubünden.

Die Kosten für die Gewährleistung der Sicherheit während der Olympiade und Winterspiele würde insgesamt mehr als 410 Millionen Franken verschlingen. Davon müssten rund 249,6 Mio. Franken der Schweizer Steuerzahler berappen. Für den Kanton Graubünden sind die Sicherheitskosten ebenfalls kein Zuckerschlecken, der Kanton müsste für 182,5 Millionen Franken der Sicherheitskosten aufkommen.


Das Volk hat keine Olympia-Wahl


Eine teure Angelegenheit diese Olympische Winterspiele in der Dchweiz, genauer gesagt im Kanton Graubünden. Nebst den Milliarden Franken für die Kandidatur, Infrastruktur und Durchführung kommen noch zusätzliche Kosten für die Sicherheit in der Höhe von 410 Mio. Franken.

Anders als bislang weitläufig angenommen, wird in der viel gepriesenen "direkten Demokratie" der Schweiz die Bevölkerung nicht über die Austragung der Olympiade abstimmen können. Olympia 2022 in der Schweiz kommt nicht vors Volk. Im Gegensatz zur restlichen Schweiz haben aber die Bündner das Stimmrecht, ob sie die Olympia-Kandidatur Graubündens gutheissen oder ablehnen. Die Abstimmung findet am 3. März 2013 statt.


Widerstand und Befürworter der Olympischen Winterspiele Schweiz


Sollten die Bündner Steuerzahler die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022 annehmen und durchwinken, so hat die Bundesversammlung das letzte Wort und nicht das Schweizer Volk. Die Bundesversammlung würde im Falle eines Ja in Graubünden dann im Sommer 2013 über die Olympia Kandidatur bzw. über entsprechende Kredite befinden. Diese Kreditvorlage untersteht übrigens nicht dem Referendum. Doch dem Verantwortlichen, SVP Bundesrat Ueli Maurer, droht nun Kritik und Ungemach sogar aus den Reihen der Olympia-Fürsprecher.

Umfragen bestätigen zur Zeit den Trend, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung sich trotz der immens hihen Kosten für eine Kandidatur und Austragung der Olympia Winterspiele 2022 ausspricht. Allerdings ist eine Umfrage basierend auf 1000 Personen bei einer Bevölkerung von beinahe 8 Millionen Einwohner niemals repräsentativ.

Die Schweiz hat bereits zwei Mal die Olympischen Spiele organisiert und veranstaltet. Im Jahr 1928 und 1948 fanden die Spiele von Olympia in der Schweiz statt. Sollten sich die Bündner Wahlberechtigten dazu entschliessen, doe Kandidatur abzusegnen, so obliegt es der letztendlich der Bundesversammlung über dieses viele Geld, horrende Kosten und eine schweizweite Finanzierung in Milliardenhöhe zu entscheiden. Stimmt die Versammlung den Krediten zu, welche nicht dem Referendum unterstehen, so gehen die Olympischen Spiele in der Schweiz nach 1928 und 1948 bereits zum dritten Mal über die Bühne.

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Quellen: Öffentlich zugängliche Schweizer Primärquellen (admin.ch, BFS, kantonale Ämter). Keine Gewähr für Aktualität oder Vollständigkeit.

Info Schweiz · 28.10.2012✓ Zuletzt geprüft: 28.10.2012