Kurze Schlafdauer macht dick - Schlafmangel Folgen
Schlafmangel Folgen: Kurze Schlafdauer macht dick, senkt Kalorienverbrennung und Energieverbrauch des Körpers. Folgen von Schlafmangel und kurzer Schlafdauer Studie.

Wenig Schlaf macht dick. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutsche Studie, welche Forscher anlässlich einer Tagung in der Schweiz in Zürich vorgestellt haben. Je kürzer die Schlafdauer desto grösser der Hunger am nächsten Tag. Blutuntersuchungen ergaben auch, dass Schlafmangel und eine kurze Schlafdauer die Menge des sogenannten Hungerhormons erhöht. Zudem verbrennt ein müder Körper deutlich weniger Kalorien als ein ausgeruhter Körper.
Ein kurzer Schlaf senkt folglich die Kalorienverbrennung des Körpers und erhöht auf diese Weise das Risiko, dass ein Mensch wegen Schlafmangel ein paar Kilos an Gewicht zunimmt.
Wenig Schlaf macht dick: Die Folgen von Schlafmangel
Diese Forscher-Studie, welche in der Stadt Zürich an der «Society of Ingestive Behavior» Tagung präsentiert wurde, untersucht die Auswirkungen der Schlafdauer auf den Energie- und Kalorienverbrauch des Körpers und auf den Hunger.
Die Ergebnisse und Blutuntersuchungen der Studie zeigen auf, dass eine kürzere Schlafdauer im Blut die Menge an Ghrelin deutlich erhöht. Ghrelin ist das sogenannte Hungerhormon und verantwortlich für unser Hungergefühl am nächsten Morgen.
Weitere Folgen von Schlafmangel sind: Je weniger ein Mensch schläft desto niedriger der Energieverbrauch des Körpers im Ruhezustand.
Ausserdem hat ein kürzerer Schlaf wesentlich weniger Bewegungen des Menschen am nächsten Tag zur Folge.
Um es kurz zu machen: Schlafmangel und eine kurze Schlafdauer führen zu einer tieferen Kalorienverbrennung des Körpers und verursachen beim Menschen einen grösseren Hunger.
Wenig Schlaf mach dick? Zumindest haben jene Menschen mit wenig oder kurzem Schlaf bzw. Schlafmangel ein deutlich höheres Risiko, einige Kilogramm zuviel zu bekommen, als jene mit einer ausgewogenen Schlafdauer.
Die Studie wurde von Dr. Manfred Hallschmid, Uniklinik Tübingen, in der Stadt Zürich anlässlich der SSIB-Tagung vorgestellt.
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Quellen: Öffentlich zugängliche Schweizer Primärquellen (admin.ch, BFS, kantonale Ämter). Keine Gewähr für Aktualität oder Vollständigkeit.