Krankenkassenprämien 2016 Schweiz: +3-4%
Höhere Krankenkassenprämien 2016 ✅ Die Prämien in der Schweiz steigen 3-4%. Dies obschon die Teuerung negativ ausfällt.
Höhere Krankenkassenprämien 2016 in der Schweiz! - Die Prämien steigen 3-4%.
Der Verband der Schweizer Krankenkassen, Santésuisse, rechnet nächstes Jahr mit stark steigenden Krankenkassenprämien. Dies obschon die Teuerung negativ ausfällt.
Inhalt:
- Prämienentwicklung
- Prämienverteuerung
- Ländliche Kantone
- Milchbubenrechnung
- Kosten-Trick
- Weitere Gründe
- Ambulante Behandlungen
Prämienentwicklung: Der Trend der Prämienaufschläge geht also nahtlos weiter. Bereits im Prämienjahr 2015 sind die Prämien gegenüber dem Vorjahr um +3,5% gestiegen. Nun soll der Preisaufschlag 2016 ähnlich hoch oder sogar noch höher ausfallen.
Höchste Prämienverteuerung: In einzelnen Kantonen dürfte die Prämienerhöhung der Krankenkassen weitaus deutlicher ausfallen, als die prognostizierten 4%. Betroffen sind hier vor allem Kantone, die viele Spezialärzte aufweisen. Denn durch Spezialärzte sind die Krankenkassenprämien ungleich teurer.
Daher müssen allen voran die Ballungszentren Zürich, Basel-Stadt und Genf mit einem hohen Prämienanstieg rechnen, so Santésuisse.
Siehe auch:
Der Kostenvergleich
Ländliche Regionen: Weniger stark steigen dürften die Kosten in den ländlichen Kantonen, wo weniger Spezialärzte ihr Werk verrichten.
Milchbubenrechnung zum Kostenanstieg: Je mehr Spezialärzte in der Region, desto höher die verrechnete Summe pro Patient.
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Kritik am Kosten-Trick: Auffallend dabei ist, dass Spezialärzte zunehmend das Studium von Patienten-Akten in Rechnung stellen, sogenannte "Konsultationen in Abwesenheit des Patienten". Hier keimt der Verdacht, dass durchaus auch getrickst wird.
Fakt ist, dass innerhalb von nur 2 Jahren die Kosten für das Aktenstudium um über 140 Millionen Schweizer Franken gestiegen sind.
Weitere Gründe zum Prämienanstieg: Ebenfalls ein Kostenwachstum verursachen die zunehmenden ambulanten Behandlungen der Spitäler.
Der ambulante Bereich wird von den Kantonen finanziell nicht mit getragen.
Ambulante Behandlungen: Bei den ambulanten Behandlungen übernachten die Patienten nicht vor Ort im Spital.
Was wiederum zu höheren Kosten führt, zu Lasten der Prämienzahler.
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Autor: Schweiz - Redaktion
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(Last updated: 20.10.2016, 17:43 Uhr)
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