«Die SVP ist eine faschistische Partei!», warnt ein CVP-Nationalrat, der den Zweiten Weltkrieg bewusst miterlebt hat

Klare und warnende Worte von Wissenschaftler, Schriftsteller und CVP-Nationalrat Jacques Neirynck. Neirynck war der älteste Nationalrat der letzten Legislatur und der einzige Bundeshaus-Parlamentarier, der den Zweiten Weltkrieg bewusst miterlebt hat. «Als ich zwölf Jahre alt war, kam die Gestapo in meine Schulklasse, nahm zwei Schüler mit und brachte sie kurz darauf um. Die faschistischen Parteien gehören für mich bis heute zu den ständigen Bedrohungen. Man sieht sie fast überall, in Ungarn, in den Niederlanden, in Frankreich. Und für mich ist auch die SVP eine faschistische Partei.»

«Die SVP ist eine faschistische Partei»

 


 

 

«Die SVP ist eine faschistische Partei» - Klare Worte über die SVP von einem, der es wissen muss


Das «Magazin» interviewte verschiedene Schweizer Persönlichkeiten. So auch den heute 87-jährigen Waadtländer Alt-Nationalrat. Neirynck war in der Aussenpolitischen Kommission (APK), der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) und der Redaktionskommission (RedK). Er engagiert sich europaweit für den Verbraucherschutz und hatte eine ETH-Professur am Lehrstuhl für Schaltkreise und Systeme an der École polytechnique fédérale de Lausanne.
 


Im Interview mit dem «Magazin» nimmt Jacques Neirynck kein Blatt vor den Mund. Die SVP sei darauf ausgelegt, «einem bestimmten Mann zu seiner persönlichen Macht zu verhelfen». Christoph Blocher sei ein unglaublich reicher Mensch. So habe Blocher eine schöne Bildersammlung, ein Schloss. «Das Einzige, was ihm noch fehlt, ist die Macht.»

Bundeshaus Bern Parlament Regierungssitz mit Wiese und weisse Schafe
«Der Anteil Menschen, die ein geschlossenes rechtes Weltbild haben, war 1933 nicht anders als heute. Die Frage ist: Was macht der Rest? Und 1933 hat der Rest es zugelassen. Heute sind wir um unser Geschichtswissen reicher.» [Anja Reschke, «Panorama»-Moderatorin]
 

Auf die Kritik, es sei im politischen System der Schweiz gar nicht möglich, dass eine einzelne Person die Macht übernähme, engegnet Neirynck: «Im Moment nicht.» Dazu müsse man das politische System zerstören. Und genau dies sei das Ziel von Abstimmungen, wie sie die Schweizerische Volkspartei seit Jahren regelmässig lanciert.

Neirynck veranschaulicht die Strategie der SVP am Beispiel der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) vom 9. Februar 2014: «Sollte die EU als Reaktion etwa den freien Warenverkehr mit der Schweiz unterbinden, käme es bei uns zu einer grossen Wirtschaftskrise. Und wenn die Leute einmal völlig in Panik sind, dann sind sie auch bereit, sich irgendeinem politischen Führer in die Arme zu werfen.»


SVP im totalen Krieg*:
803‘703 arme Menschen betroffen

Faust geballt Aggression Kampf


Volles Rohr auf einkommensschwache Schweizer. Dass nebst Ausländern auch hunderttausende arme Schweizerinnen und Schweizer betroffen sind - darunter auch viele SVP-Wählerinnen und Wähler - scheint der SVP egal. Die SVP will einen Teil der Schweizer nachweislich verarmen lassen ...


Auf die Frage des «Magazin», ob er wirklich glaube, dass dies so wie geschildert geschehen werde, antwortete Nationalrat Neirynck, er glaube und hoffe es nicht. Aber seiner Meinung nach müsse man das Schweizer Volk warnen: «Nehmt euch in Acht, es gibt einen, der das Land zerstören will.»

«Der Witz ist ja, dass die Leute meinten, mit dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative würden sie die Autonomie der Schweiz stärken», so Neirynck. «Aber in Wahrheit sind wir zu einem Untertanenland Europas geworden. Wir sind nun vom guten Willen der EU abhängig: Sie kann uns die Regeln diktieren, so wie uns die Amerikaner bei den Banken die Regeln diktiert haben.»

Zum vollständigen Interview:
Jacques Neirynck sagt (Das Magazin)



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Diese 99 Nationalräte stimmen für die Kürzung von IV-Kinderrenten SOWIE GLEICHZEITIG für den Steuerabzug von Bussen für Unternehmen

Korruption Domino


SVP und FDP kürzen 90'000 Kindern die IV-Kinderrenten - trotz Milliardenüberschuss.

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• SVP und FDP beschliessen, dass diese Grossbanken Bussen in Milliardenhöhe bei den Steuern abziehen dürfen.

Woanders heisst das Korruption und Betrug am Volk ...



Unabhängigkeit vom Ausland? Schweizer Landwirtschaft retten? Falsch. Hier sind die wahren Gründe, warum die SVP gegen das Klimaabkommen ist: Die SVP-Verfilzung mit der internationalen Öl-Industrie, die jedes Jahr Milliarden aus der Schweiz abzieht. ??Hier der ganze Bericht: ?https://www.conviva-plus.ch/?page=2398

Posted by INFO Schweiz on Montag, 6. März 2017


SVP und ihre Swissoil-Verfilzung mit
der ausländischen Öl-Industrie


Unabhängigkeit vom Ausland? Schweizer Landwirtschaft retten? Falsch. Hier sind die wahren Gründe.

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(Last updated: 10.06.2019, 20:35)