Bundesrat: Jet + Helikopter - Die 7 Bundesräte über den Wolken
Bundesrat-Flieger: 5 Bundesratsjets + 3 Helikopter ✅ Alle Jet-Flugzeuge und Maschinen: Dassault Falcon, Cessna, Beech, Super Puma, Eurocopter. Welcher Bundesrat fliegt am meisten? Alle Flugstund

Der Bund verfügt nebst Luxuslimousinen für Bundesräte auch über einen eigenen Lufttransportdienst (LTDB) - eine militärische Formation der Luftwaffe - mit einer Flotte von insgesamt zwei Bundesratsjets und drei Turbopropflugzeugen resp. einen Helikopterdienst mit drei Flugmaschinen.
Die Landesregierung nutzt diesen Service rege, um anstehende Termine wahrzunehmen und die offizielle Schweiz zu vertreten. Doch einer der Bundesräte schert bei der Jet- und Helikopternutzung aus. Er allein ist innert 12 Monaten für 500'000 Franken Helikopter geflogen. Im Vergleich zu den anderen Bundesräten ist er wortwörtlich der Überflieger.
So viel verdienen die 7 Bundesräte
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Inhalte:
BUNDESRAT-JETS:
Der Lufttransportdienst des Bundes (LTDB) verfügt über fünf Flächenflugzeuge.
Die Bundesratsjets-Flotte:
- Dassault Falcon 900EX EASy II (T-785)
- Cessna Citation Excel (T-784)
- Beech 1900 D (T-729)
- Beech 350C Super King Air (T-721)
- DHC-6 Twin Otter (T-741)

BUNDESRAT-HELIKOPTER:
Der Lufttransportdienst des Bundes (LTDB) verfügt über drei Helikopter.
Die Helikopterflotte:

BUNDESRAT-FLÜGE:
Die Flugmaschinen der 7 Bundesräte sind 2017 insgesamt 824 Stunden geflogen. Das sind 75 Stunden weniger als 2016 (-8%).
Die Regierungsmitglieder selbst haben total 623 Stunden und die Departemente 201 Stunden in einem der zwei Bundesratsjets oder drei Turbopropflugzeuge (600 Stunden) oder drei Bundesratshelikopter (207) oder eingemieteten Maschinen (17 Stunden) verbracht. Dies hat Kosten in der Höhe von 7,5 Millionen Franken verursacht. Gleich viel wie im Vorjahr.
WER FLIEGT AM MEISTEN?
Mit Abstand am häufigsten nutzte erneut Wirtschaftsminister Johann Schneider Ammann (FDP) die Luftfahrzeuge um von A nach B zu fliegen. Ein Drittel aller Flugstunden des Gesamtbundesrates gehen auf sein Konto. Er war 191 Stunden in der Luft. 128 Stunden davon im Bundesratsjet Falcon 900 EX, 5 Stunden mit der Citation Excel und 57 Stunden im Helikopter, davon der Reihe nach am meisten im Eurocopter, dem Cougar und dem Super Puma. Bereits seine rund 97 Flugstunden aus dem Jahr 2014 kosteten den Schweizer Steuerzahler damals insgesamt 560'700 Franken.
| Bundesrat | Flugstunden |
| 1. BR Schneider-Ammann | 191 Stunden |
| 2. BR Doris Leuthard | 119 Stunden |
| 3. BR Alain Berset | 60 Stunden |
| 4. BR Burkhalter / Cassis | 54 Stunden |
| 5. BR Guy Parmelin | 52 Stunden |
| 6. BR Simmonetta Sommaruga | 47 Stunden |
| 7. BR Ueli Maurer | 37 Stunden |
| Departement Bundesrat | 9 Stunden |
| Leerflüge alle | 36 Stunden |
| Leerflüge Pos | 18 Stunden |
KOSTENBERECHNUNG:
Die Kosten pro Flugstunde fallen je nach Helikopter-Typ oder je nach Jet unterschiedlich hoch aus. Insgesamt belaufen sich die Flugkosten der Bundesräte im Jahr 2017 auf 7,5 Millionen Franken. Gleich viel wie im Vorjahr 2016. Damit kostete eine Flugstunde im Durchschnitt rund 9100 Franken pro Stunde (+750 Fr. pro Stunde).
FLUG-SKANDAL:
Die exzessive Nutzung der bundesrätlichen Helikopter und Jets schlug in der Schweiz bereits einmal hohe Wellen. Damals war es im Jahr 2002 die Bundesrätin Ruth Metzler (CVP), welche den Helikopterdienst übermässig in Anspruch nahm - unter anderem auch für ihren Weg nach Hause oder den Bundesratsjet für einen Geschäftstermin ihres ehemaligen Ehemanns Lukas Metzler. Was allerdings nur an die Öffentlichkeit gelangte, weil der Autopilot auf dem Flug von Altenrhein nach Bern auf 3000 Metern plötzlich einen Sinkflug einleitete, ehe der Pilot die Cessna wieder auffangen konnte.
Leider wurden damals vom Bund noch keine detaillierten Statistiken der bundesrätlichen Flugstunden erfasst. Weshalb sie aus dem Schneider ist wie Ammann.
Quelle: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).
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Autor: Schweiz - Redaktion
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Letzte Aktualisierung: 21.02.2023
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