«Die Zeit ist reif für die 4-Tage-Woche!»


«Stress und Druck setzen vielen Arbeitnehmern zu. Und seien wir ehrlich: Viele arbeiten heute länger als die offiziellen 40 bis 45 Stunden, checken ihre Mails nach Feierabend, sind immer erreichbar.»


«Die Zeit ist reif. Denn im Zuge der Digitalisierung wird es Effizienzgewinne geben, die man für eine markante Arbeitszeitverkürzung auf eine 4-Tage-Woche nutzen sollte - was unter anderem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer verbessern würde», erklärt Gysi.
 

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Finanzierung der 4-Tage-Woche:


«Die Frage ist nicht, ob wir es uns leisten können, sondern ob wir es wollen.»
 

Ständerat Paul Rechtsteiner tritt als Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) ab. Mit SP-Vizepräsidentin Barbara Gysi könnte erstmals eine Frau an der Spitze des SGB stehen. Und sie hat klare Vorstellungen, die sie im Interview mit dem «Blick» preisgibt. Unter anderem will sie eine Volksinitiative zur 4-Tage-Woche lancieren.

Auf die Frage, wie denn eine 4-Tage-Woche finanzierbar sei, kontert Gysi: «Wenn man sich die Gewinne der Wirtschaft anschaut, ist es finanzierbar.» Es sei eine Frage der Gewinnverteilung und sie sei der Ansicht, diese sollen auch jenen zugutekommen, die zum Gewinn beitragen: Den Angestellten.

Zudem würden auch die Unternehmen von einer 4-Tage-Woche profitieren, «denn ausgeruhte Mitarbeitende sind produktiver».

Weiterführende Informationen:
Wird sie Gewerkschafts-Chefin? (Blick)


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(Last updated: 27.11.2018, 19:03)