Landesfläche Schweiz - Das Schweizer Territorium


 

Landesfläche der Schweiz - das Staatsgebiet der Schweizerischen Eidgenossenschaft umfasst ein 41'290 km grosses Territorium.

Die Schweiz breitet sich zwischen dem 46. und 48. Breitengrad in der Mitte Europas über eine Fläche von 41'290 km² aus. Hier gibt es alles Wissenswertes zur Schweizer Landesfläche und zum Staatsgebiet.

Inhalt:





Die Grenzen und Nachbarstaaten der Schweiz


Die Schweiz liegt mitten im Herzen Europas und zählt 5 Ländernachbarn, mit denen sie die Landesgrenzen teilt:

  • Die Eidgenossenschaft hat im Norden eine 362 km lange Grenze zur Bundesrepublik Deutschland.
  • Südlich grenzt die Schweiz über einen Grenzverlauf von 744 km an Italien.
  • Westlich verläuft die Landesgrenze zu Frankreich über 572 km.
  • Die Grenze zu Österreich ist 180 km lang.
  • Mit 41 km grenzt die Schweiz an das Fürstentum Liechtenstein.



Alpenfestung Europas - Das Berg-Territorium


Gebirge prägen das Land, schliesslich liegt mehr als die Hälfte der schweizerischen Landesfläche oberhalb der 1000-Meter-Marke. Während der Lago Maggiore mit 193 m ü. M. der tiefste Punkt des Landes ist, stellt die 4634 m ü. M. hohe Dufourspitze in den Walliser Alpen den höchsten Punkt der Schweiz dar.

Insgesamt bilden die Alpen etwa 60 Prozent der Gesamtfläche des Landes. Siehe auch: Die Berge der Schweiz.

In den Alpen befindet sich auch der Mittelpunkt der Eidgenossenschaft, die 1645 m ü. M. liegende Älggi-Alp.



Die Nutzungsflächen der Schweiz


Im Nordwesten des Landes liegt der Schweizer Jura mit einem flächenmässigen Anteil von 10 Prozent, das Mittelland erstreckt sich mit etwa 12400 km² über ein Drittel der Landesfläche.

  • Vom gesamten Landesareal sind 23,9 Prozent landwirtschaftlich genutzte Flächen und etwa 13 Prozent alpenwirtschaftliche Flächen.

  • Daneben verfügt die Schweiz über 6,8 Prozent Siedlungsflächen.

  • 30,8 Prozent sind Gehölze und Wald.

  • In den Alpen und im Jura befinden sich darüber hinaus etwa 25,5 Prozent unproduktive Naturflächen.



Der Schweizerische Binnenstaat


Der Binnenstaat verfügt dennoch über einen beachtlichen Wasserreichtum: Als Bestandteil der europäischen Wasserscheide entsteht bei Chur aus der Vereinigung von Hinter- und Vorderrhein der Rhein. In den Bergen befinden sich darüber hinaus Quellorte der Rhône und der Flüsse Aare, Tessin (Ticino) und Reuss (siehe auch: Die Flüsse der Schweiz).

In der Schweiz liegen mehr als 1500 Seen, meist sind es Bergseen. Sie bilden fast 5 Prozent der Landesfläche.

Bekannt sind der Genfersee (Lac Léman, 581 km²), der Neuenburger See (Lac Neuchâtel, 218 km²), der Lago Maggiore (212 km²) und der Bodensee (538 km²). In den Seen und Flüssen befinden sich zahlreiche unterschiedlich grosse Inseln (beispielsweise die Isole di Brissago, die Insel Ufenau und die St. Petersinsel).

 

Die Naturräume in der Schweiz


Der Jura, das Mittelland und die Alpen sind die drei landschaftlichen Grossräume der Schweiz. Anbei eine Übersicht.


Jura


Das über 300 km bogenförmig verlaufende Mittelgebirge Jura grenzt im Nordwesten an das bevölkerungsreiche Mittelland. Der höchste Berg des Jura ist der Mont Tendre mit 1679 m ü. M.


Mittelland


Im Mittelland liegen die Weltstädte Genf mit 191'557 Einwohnern (Stand 12/2013) und Zürich mit 402'275 Einwohnern (Stand 06/2014). Siehe auch: Einwohnerzahl Schweiz. Im Mittelland liegen auch die bevölkerungsreichsten der insgesamt 26 Kantone, Zürich und Aargau, mit Bevölkerungsdichten zwischen 600 bis 800 Personen pro km².

Die Nordostgrenze des Schweizer Mittellands bilden der Rhein und der Bodensee, während der insgesamt 580,03 km² grosse Genfersee die südwestliche Grenze ausmacht. Das Mittelland grenzt südlich mit relativ abrupten Anstiegen bis zu 1500 Höhe ü. M. an das grosse Alpengebiet.


Die Schweizer Alpen


Die Schweizer Alpen bilden eine wichtige Wasser- und Klimascheide. Dabei treten besondere, abwechslungsreiche alpine Wettereffekte auf. Hier unterscheiden sich beispielsweise die Wetterlagen auf der Nordseite von denen auf der Südseite des Gebirges teilweise immens.

International berühmt ist der Schweizer Alpenbogen seiner zahlreichen Feriendestinationen wegen. Dem bedeutenden Winter- und Sommertourismus kommt auch der alpine Schweizer Nationalpark im Kanton Graubünden (GR) zugute. Neben der 4634 m ü. M. hohen Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv ist das 4478 m ü. M. hohe Matterhorn der bekannteste Gipfel im Alpengebiet der Schweiz. Berühmt ist auch der Blick vom Mittelland auf die Gipfel Jungfrau (4158 m ü. M.), Mönch (4107 m ü. M.) und Eiger (3970 m ü. M.) im Berner Oberland.

Dominiert werden die Hochalpenregionen der Schweiz durch zahlreiche Gletscher. Hier sind der Grosse Aletschgletscher und der Görnergletscher die beiden grössten.

Mit dem Hölloch im Kanton Schwyz (SZ) befindet sich Europas zweitlängstes Höhlensystem (Länge: 200,8 km) in der Schweiz.

TIPP: Im Kanton Wallis (VS) liegt Lac Souterrain de Saint-Léonard, mit 6000 m2 Seefläche der grösste, natürliche unterirdische See Europas.

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(Last updated: 06.11.2014, 02:17 Uhr)

Info Schweiz - ConvivaPlus.ch  Autor: Swiss Info - Redaktion auf ConvivaPlus.ch
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