Berset: «Virus-Mutation macht uns grosse Sorgen - es braucht strengere Massnahmen»


«Das mutierte Virus wird zu mehr Ansteckungen führen - es braucht strengere Massnahmen.»
Alain Berset, Gesundheitsminister der Schweiz


«Die Lage in England ist brutal», sagt Bundesrat Alain Berset zur Corona-Mutation in Grossbritannien. Der Blick auf die Länder, in denen sich das mutierte Virus bereits stark verbreitet hat, bereitet dem Gesundheitsminister Sorgen. In der Schweiz habe sich diese Virus-Version noch nicht so stark verbreitet. «Wir haben einen Monat Vorsprung», mahnt Berset beim Besuch der Chemie-Fabrik Lonza im Wallis.

«Man muss aufpassen. Die Zahlen sind trügerisch im Moment. Ein grosser Anstieg nach den Feiertagen ist zwar ausgeblieben, aber die Zahlen sind immer noch zu hoch.» Alain Berset warnt: «Mit grosser Sorge schauen wir auf den England-Mutanten. Es wird zu mehr Ansteckungen kommen. Und es entwickelt sich rasant. Es braucht strengere Massnahmen. Wir schauen mit grosser Sorge nach UK und Irland, wo die Fälle stark ansteigen. Die Lage ist dramatisch.»

Die Schweiz müsse ihren Vorsprung auf die britischen Länder und Irland ausnützen. Denn wenn man sehe, was dort gerade vor sich ginge, sei dies nicht vielversprechend. Dort sei alles zu und die Corona-Fallzahlen explodieren.

«Die gute Nachricht ist die Impfung», so Berset. Bis Ende Februar will die Schweiz insgesamt 1,5 Millionen Impfdosen bereit stellen. Ziel sei es, die meisten Senioren im Land bis dahin gegen das Coronavirus zu impfen.

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«Das mutierte Virus wird zu mehr Ansteckungen führen» (Blick)

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Autor: INFO Schweiz - Redaktion

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(Last updated: 11.01.2021, 20:57)