Spanien führt ein Impfregister für Nicht-Geimpfte ein - Das sagt die Schweiz dazu

Spanien plant die Einführung eines Impfregisters. Es will die Namen aller Nicht-Geimpften in einer Datenbank registrieren und sogar mit anderen Ländern in Europa austauschen. Und was sagt die Schweiz zur Einführung eines Impfregisters?


«Es wird kein Impfregister geben - weder mit Geimpften noch mit Nicht-Geimpften.»
Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG

In der Schweiz hingegen ist kein Impfregister geplant. Dies hat Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), an der Pressekonferenz des Bundes vom 29.12.2020 bestätigt.

Linda Nartey, Berner Kantonsärztin und Vizepräsidentin der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, ergänzt, dass man allen Impfwilligen einen möglichst einfachen Zugang gewähren wolle. Da gebe es natürlich eine Datenbank, damit man etwa die Leute zu einem zweiten Impftermin aufbieten könne. Man habe diesbezüglich bereits mit dem Datenschützer gesprochen.

Geimpfte sollen auch keine Impfprivilegien erhalten. Es stelle sich die Frage, ob man Geimpften gewisse Privilegien gewähren soll. «Man hat sich entschieden, das nicht zu machen - auch aus Gründen des Datenschutzes», so Patrick Mathys vom BAG an der Medienkonferenz.

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Autor: INFO Schweiz - Redaktion

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(Last updated: 04.01.2021, 01:56)