Bundesrat muss wegen Corona-Mutation in Quarantäne

SVP-Bundesrat Guy Parmelin muss sich wegen der neuen Corona-Mutation in Quarantäne begeben. Heute hat der Bundesrat beschlossen, dass alle Einreisende aus Grossbritannien für zehn Tage in Isolation müssen - sogar rückwirkend. Die Quarantäne-Massnahme gilt auch für Bundesräte.

Wirtschaftsminister Parmelin weilte nämlich vom 14. bis 15. Dezember in England, in London, um mit der britischen Handelsministerin Elizabeth Truss ein Abkommen zwischen der Schweiz und Grossbritannien über die Mobilität von Dienstleistungserbringern zu unterschreiben (siehe Tweet weiter unten). Nun muss der Bundesrat der Schweizerischen Volkspartei bis Heilig Abend, dem 24. Dezember, in Quarantäne. Zusammen mit gut 10'000 Briten, die seit dem 14. Dezember über die Flughäfen Genf und Zürich in die Schweiz eingereist sind, um hier ihre Skiferien zu verbringen. Ausserdem wurden alle Flüge annulliert. Der Bund möchte die Ausbreitung der Corona-Mutation so rasch wie möglich begrenzen.

Nebst SVP-Bundesrat Guy Parmelin ist auch dessen fünfköpfige Delegation, darunter sein Kommunikationschef Urs Widmer, von der Quarantänemassnahme betroffen. Widmer sagt gegenüber «Blick»: «Wir haben immer alle Sicherheitsabstände eingehalten und bis auf wenige Ausnahmen beim Essen oder während des Verhandlungsgespräch Maske getragen. Daher gehe ich nicht davon aus, dass jemand infiziert wurde. Aber die Regeln gelten für alle - und das ist richtig so.»

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Autor: INFO Schweiz - Redaktion

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(Last updated: 21.12.2020, 17:48)