«Impfen ist eine Bürgerpflicht» - «Andere nicht schützen und sich nicht impfen lassen, ist egoistisch»

 


«Eine Impfung mache ich nicht nur für mich, sondern auch, um die anderen zu schützen.» Das sei die Chance. «Und deshalb finde ich, ist es sehr egoistisch, wenn man sich nicht impfen lässt.»
Verena Herzog, SVP-Nationalrätin - Quelle

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt ausdrücklich die Impfung: «Der kommende Winter wird eine besondere Herausforderung, denn ohne eine Impfung gegen Covid-19 wird auch die Pandemie in der Schweiz noch nicht zu Ende sein. Die Grippeimpfung vermindert zumindest das Risiko, an Grippe zu erkranken.»

Für SP-Nationalrätin Jacqueline Badran ist Impfen «ein Segen für die Menschheit. Das hat uns vor ganz vielen Krankheiten befreit.» Für Badran ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sie sich nächstes Jahr auch gegen das Coronavirus impfen lässt, «wenn diese da ist und diese klar unbedenklich ist».


«Ich finde, das ist Bürgerpflicht: Dass man sich und andere schützt, wenn man das kann.»
Jacqueline Badran, SP-Nationalrätin - Quelle

Corona Coronavirus Menschen Ansteckung Spreader Impfung

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CVP-Nationalrat und Bauernpräsident Markus Ritter findet: «Gerade bei Corona wäre es wichtig, dass möglichst viele Leute impfen. So können wir auch die Restriktionen eher zurückfahren.» Ein hoher Impfgrad sei wichtig, damit die Maskenpflicht sowie andere Einschränkungen eines Tages ein Ende hätten. «Da hoffe ich schon, dass auch ohne Impfzwang die Überzeugung da ist, dass man Impfen sollte und damit auch der Schutz für alle viel grösser ist», so Ritter gegenüber «Nau».


«Auf jeden Fall werde ich die Impfung machen. Und ich bin überzeugt, Swissmedic wird das sehr sehr sorgfältig prüfen.»
Markus Ritter, Bauernpräsident und CVP-Nationalrat - Quelle

Denn die Gesundheit der Bevölkerung sei wichtig, dass man da auch möglichst wenig Nebenwirkungen habe. «Da muss man sich bewusst sein, es ist am Schluss eine Risikoabwägung. Was will man: das Risiko einer eigenen Krankheit oder auch die Ansteckung für Dritte oder will man die Impfung». Da müsse jeder für sich selber entscheiden, aber es sei wichtig, dass man da probiere, die Bevölkerung als Ganzes zu schützen.

Diese Aussagen tätigten die Politiker im Rahmen des Grippeimpftages für Parlamentarier, der am 1. Dezember im Parlamentsgebäude stattfand. Von links bis rechts liessen sich Parlamentarier gegen die Grippe impfen, so zum Beispiel SP-Nationalrätin Jacqueline Badran oder SVP-Nationalrätin Verena Herzog, die sich sogar im Vorfeld auf Eigeninitiative im Heimatkanton Thurgau gegen Grippe impfen liess und weitere Ratsmitglieder.

Laut BAG aus gutem Grund. Auch «eine Grippe verläuft nicht immer harmlos. Im Gegenteil: Manchmal führt sie zu schweren Komplikationen. Davon betroffen sind vor allem Menschen ab 65, schwangere Frauen, Personen mit chronischen Erkrankungen, Säuglinge und frühgeborene Kinder bis zwei Jahre», schreibt das BAG.

Den besten Schutz vor einer Ansteckung und einer Erkrankung biete die jährliche Grippeimpfung. «Sie schützt nicht nur das Individuum, sondern auch sein privates und berufliches Umfeld – und dabei vor allem Personen, die sich nicht impfen lassen können

Die Impfzeit gegen Grippe dauere bis zum Beginn der Grippewelle (in der Regel im Januar, nicht vor Ende Dezember). Auch bei einer Grippeimpfung im Dezember bleibe noch genügend Zeit, «damit das körpereigene Immunsystem einen Impfschutz aufbauen kann», erklärt das Bundesamt für Gesundheit.

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Autor: INFO Schweiz - Redaktion

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(Last updated: 03.12.2020, 13:43)