6000 Personen nach Einreise in Quarantäne

Coronavirus Schweiz Maske Quarantäne

Die Anzahl der Personen in der Schweiz, die sich nach der Einreise aus einem Risikoland (siehe Liste: Alle Risiko-Länder) für die Quarantäne melden, wächst täglich. Doch es gibt auch Quarantäne-Sünder, die sich nicht daran halten. Einige wurden jetzt erwischt.

Längst nicht jeder Reisende kommt seiner Quarantäne-Pflicht nach. Wer aus einem Risikoland zurückkehrt, muss sich eigentlich nach der Einreise bei den Behörden melden und für 10 Tage in Quarantäne bleiben. Nicht alle Einreisenden melden sich aber freiwillig bei den Behörden oder halten die vorgeschriebene Quarantäne-Pflicht ein.


Wer per Flugzeug oder per Bus aus einem Risikoland in die Schweiz einreist, muss nun damit rechnen, kontrolliert zu werden.


Stichkontrollen lassen eine hohe Dunkelziffer vermuten. Mittlerweile wurden die ersten Quarantäne-Sünder erwischt. Die Behörden resp. das Bundesamt für Gesundheit kann bei den Transportunternehmen bei Bedarf jederzeit Passagierlisten anfordern und sie den Kantonen für Stichproben aushändigen. Die meisten Quarantäne-Verweigerer wurden denn auch just erwischt, als dem Kanton die Corona-Neuinfektionen gemeldet wurden. Bei anschliessender Befragung stellte sich heraus, dass der/die Infizierte aus einem Risikoland in die Schweiz einreiste.

Die Kantone Zürich, Basel-Stadt, Bern und Graubünden melden diesbezüglich erste Verzeigungen. Ob in besagten Fällen auch Bussen ausgesprochen wurden, ist bislang nicht bekannt.


Im schlimmsten Fall drohen Quarantäne-Verweigerern Geldstrafen von bis zu 10‘000 Franken.


Schweizweit haben sich insgesamt rund 6000 Personen wegen Einreise aus einem Risikoland in die zehntägige Isolation begeben. Allein im Kanton Zürich mussten sich inzwischen rund 1200 Personen in Quarantäne begeben, im Kanton St. Gallen 600, im Kanton Luzern 500 und im Kanton Graubünden mehr als 200.

Weiterführende Informationen:
Kantone erwischen erste Quarantäne-Sünder nach Einreise (Blick)

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(Last updated: 23.07.2020, 16:49)