Gleich drei Bundessteuern sollen abgeschafft werden und mind. 60 Milliarden Franken einbringen: Die Mehrwertsteuer (MwSt), Stempelsteuer und Direkte Bundessteuer sollen durch 0,03% Mikrosteuer ersetzt werden

Die Mikrosteuer-Initiative möchte das Steuersystem ändern. Diese «automatische Mikrosteuer» auf alle elektronischen und bargeldlosen Transaktionen soll:

  • die Steuern für Normalverdiener senken

  • den Konsum günstiger machen

  • Transparenz in die Finanzströme bringen

  • Steuerflucht sowie Steuerhintergehung verhindern

  • und dabei gleich drei Bundessteuern des Landes ersetzen.

«Heute bezahlt jede Privatperson und jedes Unternehmen in der Schweiz Steuern. Einen grossen Teil bezahlen wir durch die Mehrwertsteuer, die Direkte Bundessteuer und die Stempelsteuer. Die Finanzindustrie wird nur wenig besteuert. Für eben diese haftet aber das Volk im Ernstfall mit den Steuergeldern wie die Finanzkrise 2008 zeigte.»

Neu soll jede elektronische Transaktion besteuert werden - im Mikrobereich. Die Mikrosteuer beträgt maximal 0,5% und wird automatisch bei allen Transaktionen erhoben. So bezahlen Normalverdiener bedeutend weniger Steuern, das Ausfüllen der Formulare zur MwSt-Abrechnung fällt weg und der Konsum in der Schweiz wird günstiger, weil die Mehrwertsteuer wegfällt. «Anstatt Bürger und Unternehmen direkt und indirekt mit insgesamt 30 Prozent Steuern und Abgaben zu belasten, genügt bei CHF 100‘000 Milliarden Zahlungsverkehr rund 1 Promille Mikrosteuer pro Belastung und pro Gutschrift, um den Finanzbedarf der öffentlichen Haushalte von Bund, Kantonen, Gemeinden und öffentlichen Sozialversicherungen abzudecken (aktuell insgesamt CHF 230 Milliarden)», erklärt Mitinitiator Felix Bolliger.


Zahlenbeispiel: Kauf eines Notebooks
Ein Notebook von CHF 1'000 kostet den Käufer heute CHF 1'077.-, die Mehrwertsteuer von 7.7 % eingerechnet. Bei einem Mikrosteuersatz von 0.1 % wird die Bezahlung desselben Notebooks dem Käufer mit CHF 1001.- belastet und dem Verkäufer mit CHF 999.- gutgeschrieben. Der Steuerertrag von CHF 2.- geht an die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV). Die Mehrwertsteuer entfällt und mit ihr der administrative Aufwand.
Quelle: Mikrosteuer.ch


Inhalte:

 


 

 

Das will die Mikrosteuer-Initiative

Geld Münzen Sparschwein

Durch eine neue Steuer können drei bisherige Steuern abgelöst werden: Vier Akademiker wollen mit der Einführung einer radikalen Mikrosteuer auf den gesamten bargeldlosen Finanzverkehr in der Schweiz - im kaum wahrnehmbaren Promillebereich von 0,03% - die unsoziale Mehrwertsteuer ersetzen, die Stempelsteuer abschaffen sowie auch die Direkte Bundessteuer komplett abschaffen.


Die 0,03 Prozent hohe Mikrosteuer soll auf jede elektronische Belastung und jede Gutschrift Anwendung finden (insgesamt 100‘000 Milliarden Franken) und auf diese Weise 60 Milliarden Franken Steuerertrag einbringen.



Hier Volksinitiative für die Mikrosteuer unterschreiben

Jetzt unterschreiben


Damit könnte die Mikrosteuer ihr Ziel, die Mehrwertsteuer (23 Milliarden Franken), die Stempelsteuer (2 Milliarden Franken) und die Direkte Bundessteuer (22 Milliarden Franken) ohne weiteres ersetzen. Die daraus resultierenden überschüssigen Einnahmen aus der Mikrosteuer sollen den Gemeinden und Kantonen zugute kommen.

Mikrosteuer Schweiz


Erklärungsvideo Mikrosteuer [video]:


 

«Infosperber» fasst treffend zusammen: «Zur Kasse gebeten werden in erster Linie Spekulationsgeschäfte mit Aktien, Wertschriftenderivaten und Devisen in astronomischer Höhe, die statt der Realwirtschaft zu dienen vor allem Risiken für das gesamte Finanzsystem verursachen. Bei den Konsumenten werden Transaktionen mit Kreditkarte, einer Postcard oder Zahlungen auf ein Bank- oder Versicherungskonto erfasst.»


Steuerhinterziehung Schweigen Parteien

DIESE SCHWEIZER PARTEIEN
SVP, FDP, CVP, GLP

KOSTEN DIE SCHWEIZ

21,4 Milliarden Fr. pro Jahr
an Steuerhinterziehung


Die Parteien SVP, FDP, CVP, GLP schützen praktisch geschlossen Steuerhinterziehungs-Praktiken bzw. torpedieren alle Anstrengungen, Licht ins Dunkle zu bringen.

Gleichzeitig sparen und kürzen diese Parteien dafür rigoros bei den Bedürftigen (von Altersarmut betroffenen Betagten, Sozialfällen, IV-Bezügern, Kindern von Behinderten etc.). Ein Bericht, wer die reichen Steuerhinterzieher aktiv schützt inklusive einer Liste der verantwortlichen Parlamentarier ...


 

 

Der Mikrosteuer-Initiativtext

Eidgenössische Volksinitiative „Mikrosteuer auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr“

Die Bundesverfassung1 wird wie folgt geändert:

Art. 128a   Mikrosteuer auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr
1  Der Bund erhebt auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr eine Mikrosteuer mit einem einheitlichen Satz auf jeder Belastung und jeder Gutschrift. Er bezweckt damit die Besteuerung von elektronischen Geldbewegungen, eine einfache Besteuerung und transparente Finanzströme.

2  Die Mikrosteuer ersetzt die Stempelsteuer. Der Bund reduziert die Mehrwertsteuer und die direkte Bundessteuer, soweit der Ertrag der Mikrosteuer eine Reduktion ermöglicht. Sobald der Ertrag der Mikrosteuer dies erlaubt, werden die Mehrwertsteuer und die direkte Bundessteuer aufgehoben.

3  Der Ertrag der Mikrosteuer wird zur Finanzierung der Aufgaben des Bundes verwendet. Überschüsse aus der Mikrosteuer fallen den Kantonen und Gemeinden zu.

4  Das Gesetz regelt die Mikrosteuer nach folgenden Grundsätzen:
a. In der Schweiz werden die Abwickler von bargeldlosen Zahlungen verpflichtet, die Mikrosteuer automatisch einzuziehen. Sie werden dafür entschädigt.
b. Bargeldlose Zahlungen im Ausland von Personen mit steuerrechtlichem Sitz oder Wohnsitz in der Schweiz unterliegen ebenfalls der Mikrosteuer. Dies gilt auch für Schweizer Konzerne. Die Steuerpflicht erfolgt durch Selbstdeklaration.
c. In Staaten, die im Vergleich zur Schweiz eine äquivalente Mikrosteuer eingeführt haben, entfällt die schweizerische Mikrosteuer.

5  Sinn und Zweck der Mikrosteuer sind zu respektieren.


Art. 132   Sachüberschrift und Abs. 1

Verrechnungssteuer

1Aufgehoben

Art. 134   Ausschluss kantonaler und kommunaler Besteuerung
Was die Bundesgesetzgebung als Gegenstand der Mehrwertsteuer, der besonderen Verbrauchssteuern und der Verrechnungssteuer bezeichnet oder für steuerfrei erklärt, dürfen die Kantone und Gemeinden nicht mit gleichartigen Steuern belasten.
 

Art. 197   Ziff. 122

12. Übergangsbestimmung zu Art.128a (Mikrosteuer auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr)

Der Gesetzgeber erlässt die Ausführungsbestimmungen zu Artikel 128a innerhalb von drei Jahren nach dessen Annahme durch Volk und Stände.
1      SR 101
2      Die endgültige Ziffer dieser Übergangsbestimmung wird nach der Volksabstimmung von der Bundeskanzlei festgelegt.


Die Initianten haben mit dem Sammeln von Unterschriften für die Mikrosteuerinitiative begonnen.

Hier unterschreiben:
Jetzt unterzeichnen: Mikrosteuerinitiative - JA zu weniger Steuern!

(Eidgenössische Volksinitiative Mikrosteuer-Initiative)



Reichtum Vermögen Geld Sack

99-PROZENT-INITIATIVE
10 Milliarden Fr. sollen zurück
zur Schweizer Mittel- und Unterschicht!


Der Wohlstand der Schweiz beruht auf der Arbeit von Millionen Menschen.

Nicht einiger weniger.

Die Reichen-Steuer kommt zur Abstimmung: 10 Milliarden Franken sollen zurück zur Mittel- und Unterschicht fliessen, die Schweizer Löhne sollen entlastet und das Kapital gerecht besteuert werden ...


Weiterführende Informationen:
Radikale Volksinitiative: Konsum und Arbeit weniger besteuern (Infosperber)
Beiblatt zum Initiativtext „Mikrosteuer auf dem Zahlungsverkehr“ (mikrosteuer.ch)
Reinvent the System (mikrosteuer.ch)

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(Last updated: 13.07.2020, 10:35)