«Helvetia ruft Dich» - Kandidiere jetzt für die Wahlen 2019



«Helvetia ist in tiefer Sorge, denn sie weiss: Eine Demokratie ist nur so gut, wie sie ihre Bürgerinnen und Bürger repräsentiert.
 

  • 5 Männer, 2 Frauen im Bundesrat.
  • 39 Männer, 7 Frauen im Ständerat.
  • 140 Männer, 60 Frauen im Nationalrat.


Gerade einmal 69 Frauen gestalten aktuell die Schweizer Politik auf nationaler Ebene mit. Sieht so eine Demokratie im 21. Jahrhundert aus?»
 

... heisst es auf der Webseite helvetia-ruft.ch, der neuen Bewegung «Helvetia ruft» für mehr Frauen in der Schweizer Politik. Es ist ein parteienübergreifendes Komitee von links bis rechts. Es will die patriarchalische Machtstruktur der Schweizer Politik an den Wahlen 2019 aufbrechen und dezidiert Frauen fördern, sich politisch vermehrt für ihr Land zu engagieren. Mit Geldspenden plant die Plattform die Kandidatur und den Wahlkampf einzelner Frauen tatkräftig mitzufinanzieren - fernab von Parteizugehörigkeit. Und sie will über die Parteigrenzen hinweg dafür sorgen, dass die Kandidatinnen von «Helvetia ruft» für die Wahlen 2019 einen entsprechend aussichtsreichen Listenplatz erhalten.


«Man kann nicht nur „es bitzeli“ gleichberechtigt sein. Entweder man ist es, oder man ist es nicht», bringt es Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp an der Veranstaltung von «Helvetia ruft» auf den Punkt.
 

 

Helvetia ruft Dich - Kandidiere und gestalte die Schweiz mit:


«Helvetia zählt auf dich! Gestalte die Schweiz mit. Du bist die Stimme die fehlt in politischen Debatten. Präge unser Land, unsere Gesellschaft, so wie du’s dir vorstellst.

Hast du Interesse die Schweiz mitzugestalten? Kannst du dir vorstellen zur Wahl anzutreten?

Wir sind bereit für eine neue überparteiliche Bewegung der Frauen in die Politik - Du auch?»
 

«Die Umfragen zeigen, dass die Leute den Parteien, die eine Frau im Bundesrat haben, mehr trauen und mehr zutrauen, als jenen Parteien ohne Bundesrätin», bilanziert Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp.

Die Frauenfrage ist hochaktuell und brisant. In wenigen Wochen treten CVP-Bundesrätin Doris Leuthard und FDP-Bundesrat Johann Schneider-Ammann ab. Zwei Bundesratssitze werden frei. Bisher waren von insgesamt 117 Bundesräten der Schweizer Geschichte gerade mal 7 Frauen (5.98%). Sieben von Hundertsiebzehn. Und das dürfte sich künftig kaum nachhaltig ändern, wenn sich nicht mehr Frauen für Politik engagieren. «Denn nur, wenn genügend wählbare Frauen im Parlament sitzen, gibt es auch genügend valable Bundesratskandidatinnen», schreibt etwa «Nau».


«Entscheidend ist, dass es ausreichend Kandidatinnen gibt auf den Parteienlisten. Wenn es viele Kandidatinnen gibt, dann werden auch automatisch mehr Kandidatinnen gewählt. Der Prozentsatz der Frauen im Parlament entspricht fast 1:1 dem Prozentsatz Frauen auf den Parteienlisten», analysiert Fabrizio Gilardi, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Zürich.
 

Angesichts der Tatsache, dass die Frauen mehr als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ausmachen, sind die Frauen im Parlament krass unterverteten. Allen voran die SVP gilt als fast reine Männerpartei, wie ein Blick auf die SVP-Geschlechterverteilung im Parlament offenbart (54 Männer und nur 11 Frauen).

 

Nominiere eine Frau:


Du kennst eine Frau, die kandidieren sollte, weil sie dich inspiriert und eine hervorragende Leaderin wäre? Dann melde sie an.

Helvetia zählt auf sie! Sie gestaltet die Schweiz mit. Sie ist die Stimme die fehlt in politischen Debatten. Sie prägt unser Land, unsere Gesellschaft, so wie du’s dir vorstellst.
 

Hinter der überparteilichen Kampagne «Helvetia ruft» sind alliance F (politische Stimme der Frauen in der Schweiz) und Operation Libero die treibende Kraft.


10 vor 10 - Helvetia ruft [video]:


 

Weiterführende Informationen:
Wieso ruft Helvetia nach uns?

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(Last updated: 05.10.2018, 22:30)