Wie die CH radikale Islamisten fördert und daran Geld verdient

Die Schweiz verdient - an der radikalsten Form des Islamismus - viel Geld. Mit Geld liess sich die neutrale Schweiz schon immer ködern. Siehe z.B.: 84% aller CH-Waffenexporte nach Nazi-Deutschland. Die neuen lukrativen Geschäftsfreunde: Ein waschechter Scharia-Staat. Nein. Gar ein Scharia-Königreich. Mit allem drum und dran. Peitschenhiebe. Steinigungen. Vollverschleierung. Fehlen elementarer Frauenrechte. Systematische Menschenrechtsverletzungen. Förderung und Finanzierung von islamistischen Terrorismus. Und so weiter. Wie man es sich halt so vorstellt, was uns bei einer Islamisierung von Europa drohen könnte. Wir Schweizer kritisieren nicht-demokratische Staaten - und liefern den maximalradikalsten unter ihnen Waffen. Ein Widerspruch?

Inhalte:

 


Islam Minarett Moschee in der Schweiz

 

Die klassische Dealer-Ausrede:

Die Antwort auf die Frage im Raum ist simpel: Doppelmoral. Wir kritisieren andere Staaten für das Fehlen von Demokratie und für staatlich verordnete Menschenrechtsverletzungen, liefern aber gleichzeitig Waffen. Nicht nur Fliegerabwehr, sondern auch viel Munition.


Die Rechtfertigung ähnelt der klassischen Dealer-Ausrede: Wenn ich es nicht mache, macht es ein anderer.
 

Andere haben sich aber nicht die Neutralität auf die Flagge geschrieben und beheimaten als Depositarstaat der Genfer Konventionen und als Gründerin der Roten Kreuzes auch nicht zahlreiche internationale Organisationen, darunter viele, die eben gerade für Menschenrechte einstehen. Die Schweizer Neutralitätspolitik verkommt so zu einem Businessmodell und hinterlässt einen faden Beigeschmack.

 

Unsere maximalradikalen islamistischen Geschäftsfreunde:

Aktuelles Beispiel: Die Geschäftsbeziehungen der neutralen Schweiz zum diktatorischen, radikal-islamischen (wahhabistisch), saudischen Regime. Saudi-Arabien ist eine Kriegspartei im Jemen-Krieg und verletzt systematisch die Menschenrechte. Der saudische Staat bestraft seine fehlbaren Bürgerinnen und Bürger mit ähnlichen Strafen wie der Islamische Staat (IS). U.a. durch Peitschenhiebe, Steinigungen und Hand abhacken. Im Land mit der weltweit grössten humanitären Katastrophe überhaupt bombardieren permanent und töten die Saudis derweil die jemenitische Zivilbevölkerung. Ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Bundesrat Schneider Ammann lobt die Diktatur Saudiarabien lieber in den höchsten Tönen, es sei unbestritten, dass sich die Saudis gegen den Terror engagieren.


Saudi-Arabien & der Islamische Staat (IS) im Vergleich:

Saudi-Arabien & der IS im Vergleich

 

Posted by INFO Schweiz on Dienstag, 20. Juni 2017

 

Trotz alledem liefert die neutrale Schweiz Kriegsmaterial an das kriegführende Saudi-Arabien und verstösst genau genommen gegen die eigene Eidgenössische Kriegsmaterialverordnung.


Saudi-Arabien ist mit einem Handelsvolumen von CHF 2.5 Mrd. im Jahr 2017 hinter den VAE der zweitwichtigste Handelspartner der Schweiz im Mittleren Osten. Während sich die Schweizer Exporte nach Saudi-Arabien (2017: CHF 1.8 Mrd.) gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich reduzierten (-33.7%), legten die Importe der Schweiz aus Saudi-Arabien (2017: CHF 688.7 Mio.) zu (+56.6%). (Quelle: Bund)
 

 

Mit dem Moralfinger zeigen wir lieber auf die Russen, die Chinesen, die Kubaner.

Aber bitte nicht auf die Saudis.

Kritische Töne sind unerwünscht.

Die offizielle Schweiz hält sich auffallend bemüht zurück. Keine Spur von Kritik. Man möchte durch Majestätsbeleidigung nicht etwa die lukrativen Geschäftsdeals gefährden. Schliesslich wiegen die Geschäftsinteressen einiger Weniger höher als die Menschenrechtslage vor Ort.

Vielmehr noch expandiert der bundeseigene Rüstungskonzern Ruag sogar in Kriegsgebiete im Nahen Osten. «Der Schweizer Rüstungsbetrieb will seine Kunden im arabischen Raum künftig von den Emiraten aus bedienen. Zudem baut die Ruag-Tochter in Abu Dhabi Simulatoren für die Armee der Emirate. Das ist insofern heikel, weil die Emirate in den Jemenkrieg verwickelt sind und in der Vergangenheit Ruag-Handgranaten illegal weitergaben, die später in Syrien eingesetzt wurden», fasst der «Blick» zusammen.

 

Die Saudis sind unantastbar:

Das Kritikverbot zieht weite Kreise. Selbst für das sonst eher um Ausgewogenheit bemühte SRF (politisch in CVP-Hand) war Fidel Castro in der Berichterstattung stets ein „Diktator“, während der Herrscher Saudi-Arabiens ein „Scheich“ und „König“ ist. Klingt so harmlos und romantisch nach 1001 Nacht. Ein liebevoll gewählter Kosename für den Geschäftspartner. Angesichts der brutalen Menschenrechtsverletzungen, die auf des „Scheichs“ Geheiss staatlich begangen werden ein echter Hohn für die leidtragende Zivilbevölkerung und all die Toten. Stichwort Framing!


Das Diktatoren-Framing von SRF: "Gute" (Geschäfts-)Freunde vs. "böse" Tyrannen

Macht das SRF im Duktus seiner Berichterstattung über Diktatoren einen Unterschied zwischen "guten Geschäftsfreunden" und "schlechten Geschäftspartnern" der Schweiz?



In den Medien wird zudem vermieden, von einem internationalen Krieg im Jemen zu sprechen/berichten. Obwohl es zweifellos einer ist. Da ist von "Aufstand" oder „blutigem Bürgerkrieg“ (SRF) die Rede. Obschon nachweislich eine ganze Allianz ausländischer Staaten am Jemen-Konflikt beteiligt ist. Die Militäreinsätze ausländischer Mächte werden tunlichst verschwiegen, Bomben auf Zivilisten maximal am Rande erwähnt. Und wenn, dann kommt „eine internationale Koalition“ oder „legitime“ heilige „Allianz“ «dem Präsidenten zuhilfe, um die Aufständischen zu vertreiben». Stichwort Framing!
 

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(Last updated: 18.09.2018, 10:50)