Bär M25 Schweiz - Braunbär, 2 Jahre, männlich

Bär M25 - Ein neuer Bär in der Schweiz: M25 treibt aus Italien kommend in Graubünden sein Unwesen. Bär M25  - männlicher Braunbär, Jungtier 2 Jahre alt.

Die Schweiz hat wieder einen Bären in freier Wildbahn lebend. Gesichtet wurde M25, so sein kreativer Name, im Unterengadin nahe Zernez. Wie bereits sein Vorgänger M13 ist M25 von Italien über die Schweizer Grenze gewandert, wie das Amt für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden informierte.

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Bär M25 neu in der Schweiz


Der Jungbär M25 ist männlich und zwei Jahre alt.

Zuletzt wurde das Tier in Südtirol gesichtet (im Februar 2014) und dort sogleich mit einem Sender ausgerüstet.

Ein Autofahrer erspähte den Bären nun bei Zernez im Kanton Graubünden (GR). Auch die Südtiroler Wildhut unterrichtete das Bündner Amt für Jagd und Fischerei, der Bär sei in die Schweiz eingewandert.


Peilsender zur Ortung von M25


Die Schweizer Behörden können den Bären zur Zeit nicht orten und auch nicht dessen Bewegungen mitverfolgen. Hierbei sei man auf die Daten der Wildhut in Italien angewiesen. Man rechnet aber bald mit den technischen Zugängen zum Peilsender von M25.

Bären, die mit einem Peilsender versehen sind, werden in der Regel als sogenannte Problembären eingestuft.

In Italien hat M25 bereits einige Schafe gerissen. Die bewohnten Häusern im Südtirol hat er jedoch gemieden.

Daraus lässt sich auf Verhalten des Bärens im Kanton Graubünden kaum schliessen. Die Zeit wird es zeigen.


M13 - der Vorgänger von M25


Die Bündner Bevölkerung hat Erfahrung mit frei rum laufenden Bären. Besonders das Unterengadin und Umgebung ist bereits von mehreren Bären heimgesucht worden.

Der letzte Bär hatte den Namen M13. Ebenfalls männlich und drei Jahre alt. Erlebte allerdings nicht mehr lange. Die Behörden erschossen M13 im Februar 2013 im Südtal Puschlav.

Das Töten des Tieres soll aufgrund von Sicherheitsbedenken beschlossen worden sein. Demnach kam das Jungtier mehrfach den von Menschen bewohnten Siedlungen nahe.

M13 wurde erschossen. Hoffen wir, dass dem Braunbären M25 nicht dasselbe Schicksal blüht.