UBS und CS spenden 1 Mio. für Mitt Romney USA

UBS und Crédit Suisse (CS) für Mitt Romney und gegen Barack Obama.

Die beiden Schweizer Banken UBS und CS unterstützen bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen den Kandidaten der Republikanischen Partei mit Beträgen in Millionenhöhe. Die Republikanische Partei erhält dabei als Unterstützung für ihren Präsidentschaftskandidaten Romney von beiden Grossbanken aus der Schweiz jeweils knapp 1 Million US Dollar bezahlt.

Mit diesen hohen Finanz-Beiträgen an die Republikanische Partei (zusammen mit den rund 300'000 Dollar an die Demokratische Partei) zählen die CS und die UBS zu den Top 100 grössten Spendern im US-Wahlkampf um die nächste Präsidentschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Banken-Lobbyismus der UBS und CS im US-Wahlkampf

Beide Banken, sowohl die UBS als auch die Crédit Suisse, verfügen über ein spezielles Spendenkomitee. Dabei gingen zwar auch vereinzelt Gelder an die demokratische Partei, die Mehrheit des Geldes und der Dollars flossen jedoch in die Parteikasse und Wahlkampf-Schatulle von Mitt Romney, dem Herausforderer von Barack Obama.

Crédit Suisse und UBS setzen auf Republikaner Mitt Romney

UBS CS Mitt Romney USADie Schweizer Banken CS und UBS rechnen bei der Präsidenschaftswahl in den USA also entweder a) eher mit einem Sieg von Mitt Romney oder b) möchten sie dazu aktiv beitragen (finanziell), dass Romney an die Macht kommt, weil dieser den Bank-Geschäften entgegenkommt und auf strikte Regulierungen der Banken pfeift - astreiner Lobbyismus.

Eine Hand wäscht die andere. Bei Barack Obama ging diese Banken-Logik offenbar nicht auf. Deshalb haben die Banken ihre Strategie überdacht. Im Jahr 2008 setzten nämlich beide Grossbanken im Wahlkampf auf den amtierenden Präsidenten Barack Obama. Doch dieser scheint sich in punkto Bankgeschäfte aus Sicht der sich bereichernden Finanzwelt nicht bewährt zu haben. Der Grund ist die neu eingeführte Bankenregulierung des US-Präsidenten Barack Obama.

Nun wird also mit aller finanzieller Macht der Kandidat der Ultra-Konservativen, Mitt Romney, unterstützt und dessen Kampagne vorangetrieben.

Weitere Schweizer Konzerne in den Top 200 Wahlspendern in den USA

Der Schweizer Pharmamulti Novartis mischt ebenfalls mit einer halben Million Dollar im amerikanischen Präsidenten-Wahlkampf mit und unterstützt dabei ebenfalls den konservativen Republikaner Mitt Romney. Nebst Novartis spenden auch der Pharmakonzern Roche, Syngenta und die Zurich Versicherungen die Parteien in den USA.

Am meisten Geld spenden jedoch die beiden grössten Banken der Schweiz, die UBS und die Crédit Suisse (CS), an die Republikanische Partei und unterstützen dabei Mitt Romney im Wahlkampf gegen Barack Obama.

 


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