SO UNBERECHENBAR IST CORONA: Langzeitfolgen + Langzeitschäden - Studien, Statistiken & Symptome von Coronavirus-Spätfolgen


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Aktuelle Coronavirus-Infos zu möglichen Langzeitfolgen: Hier findest Du alle wichtigen Studien, Statistiken, Symptome von Spätfolgen und Wissenswertes über Langzeitschäden.
 


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Mögliche Langzeitfolgen (aktueller Wissensstand):


  • ASTHMA / ATEMNOT:
    Post-Covid-Syndrom: Die Atemnot macht Maria Angst
    «Ich leb mein Leben wieder ganz normal weiter, aber ich hab das Gefühl, dass es so ungefähr auf einem Energielevel von 80 bis 90 Prozent vom Ausgangszustand jetzt stattfindet.» Der Arzt hat ihr erklärt, die Atemnot sei postinfektiöses Asthma, und es gehe irgendwann vorbei. Das Wissen nimmt ihr in gewisser Weise die Angst, sagt sie. Denn jetzt kann sie wieder darauf vertrauen, dass das Ende ihrer Corona-Geschichte ein gutes sein wird. «Im Vergleich zu anderen hatte ich wirklich noch Glück. Aber was jetzt noch hinterher an Spätfolgen kommen kann, das weiss einfach niemand.»

    Quelle: Deutschlandfunk Nova

  • BAKTERIELLE INFEKTION:
    Bakterielle Infektion in der Lunge
    Reicht eine einfache Sauerstoffgabe nicht mehr aus, werden COVID-19-Patienten auf die Intensivstation verlegt, in ein künstliches Koma versetzt und über einen Schlauch in der Luftröhre maschinell beatmet. Doch die invasive, bei Covid-19 oft über viele Tage oder gar Wochen erforderliche Beatmung birgt Risiken. Über die Schläuche können Bakterien in die Lunge gelangen und dort zusätzlich zur viralen auch zu einer bakteriellen Lungenentzündung führen.

    Quelle: Norddeutscher Rundfunk (NDR)

  • BEINE TAUB, FÜSSE GELÄHMT:
    Covid-19: Leben mit Spätfolgen
    «Wenn sie es nicht glauben, müssen sie es halt erleben - und das wünsche ich eigentlich keinem», sagt der gebürtige Schweriner André Karkhof. Er richtet sich damit an diejenigen, die bezweifeln, dass eine Corona-Infektion schwerwiegende Folgen haben kann. Auch heute leidet er noch unter Symptomen, die Ärzte als Folgen der Covid-19-Erkrankung einordnen. Karkhofs Beine sind taub, seine Füsse gelähmt. «Die Ärzte sind sich nicht sicher, was es ist, aber es kann eine deutliche Folge der Corona-Sache sein.» Auch jetzt ist Karkhof noch krank geschrieben. «Ich kann wieder einigermassen normal laufen, das war am Anfang aber sehr schwierig», berichtet er. «Beim Laufen muss ich mich sehr konzentrieren.» Autofahren könne er noch nicht: «Das ist einfach gefährlich.»

    Quelle: Norddeutscher Rundfunk (NDR)

  • BLUTGERINNSEL:
    Blutgerinnsel bei Covid-19
    Es häufen sich Berichte über eine gesteigerte Blutgerinnung bei COVID-19-Patienten. Mögliche Folgen: Thrombosen und Lungenembolien. Mediziner sind den Ursachen auf der Spur. Was Patienten jetzt beachten müssen.

    Quelle: Apotheken Umschau

  • BLUTVERGIFTUNG:
    Mediziner über Corona-Spätfolgen: Wie nach einer Blutvergiftung
    «Wir haben am Anfang gedacht, dass die Covid-19-Erkrankung eine Lungenentzündung ist und haben aber relativ schnell lernen müssen, dass es keine Lungenentzündung ist, sondern dass das mehr einer Blutvergiftung, einer Sepsis – einer Sepsis, die durch ein Virus verursacht ist – ähnelt. Bei einer Blutvergiftung, bei einer Sepsis werden alle Organe oder können alle Organe im Organismus geschädigt sein. Das fängt beim Gehirn an, das geht dann zum Beispiel über unsere Fähigkeit zu riechen, zu schmecken», so Andreas Stallmach, Direktor der Inneren Medizin an der Universitätsklinik Jena.

    Quelle: Deutschlandfunk Kultur


  • BRUSTSCHMERZEN:
    Brustschmerzen nach schwerem Corona-Verlauf
    Nach einer Corona-Infektion gehören Brustschmerzen zum Alltag von Thomas. Für ihn fühlt sich jede kleine Anstrengung an wie Hochleistungssport. Hier erzählt er seine Story.

    Quelle: ZDF

  • DEPRESSION:
    Die psychischen Folgen treffen alle, auch die Gesunden
    Angst, depressive Stimmung, Vergesslichkeit und Verwirrtheit, Schlaflosigkeit: Die Nebenwirkungen der Corona-Pandemie nehmen deutlich zu und treffen auch nicht Infizierte. Die psychischen Langzeitfolgen sind noch unklar, doch schon jetzt legen erste Studien nahe, dass das Risiko für Depressionen, Angsterkrankungen, Belastungsstörungen und Suchtverhalten zunimmt. Hinzu kommt, dass es nicht nur die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen sind, über die Covid-19 Einfluss auf die psychische Gesundheit nehmen könnte: Im Zuge einer Infektion kann das Virus selbst das Gehirn befallen und dort neuropsychiatrische Symptome verursachen. Zu diesen Symptomen gehören laut einer britischen Studie im Fachblatt «The Lancet» Angst, depressive Verstimmungen, Vergesslichkeit und Verwirrtheit sowie Schlaflosigkeit. Vereinzelt wurde in der Studie auch über Psychosen, Delirien, demenzähnliche und andere Störungen berichtet.

    Quelle: Die Welt

  • ENTZÜNDUNG DER BINDEHAUT:
    Die Rolle der Augenheilkunde in der COVID-19-Pandemie
    Mittlerweile liegen diverse Fallberichte und einige, meist kleinere ophthalmologische Studien über eine okuläre Beteiligung bei COVID-19, überwiegend aus China, vor. Diese deuten darauf hin, dass SARS-CoV-2 meist eine milde follikuläre Bindehautentzündung verursacht, die ansonsten nicht von anderen viralen Konjunktivitiden zu unterscheiden ist. Aber auch das Auftreten einer Keratokonjunktivitis mit Visusminderung ist möglich. Die okuläre Beteiligung kann möglicherweise durch Aerosolkontakt oder Hand-zu-Augen-Kontakt mit der Bindehaut ausgelöst werden. Da das Virus möglicherweise auch via neurale Bahnen sich ausbreiten kann, sind auch Infektionswege über zentrale Hirnnerven denkbar. Eine retrospektive, chinesische Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde und sich v. a. mit nichtophthalmologischen Symptomen befasst hat, zeigt lediglich bei 9 von 1099 (0,8%) hospitalisierten Patienten mit laborbestätigter COVID-19 eine klinische Bindehautbeteiligung. Jedoch wurde hier keine ophthalmologische Untersuchung dokumentiert, und es wurden keine Tränenflüssigkeitsproben oder Bindehautabstriche entnommen. In weiteren, kleineren Studien betrug die Inzidenz jedoch bis zu 31% bei hospitalisierten Patienten. Zudem konnte in mehreren Studien mit hospitalisierten COVID-19-Patienten SARS-CoV-2-RNA in der Tränenflüssigkeit nachgewiesen werden. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass SARS-CoV-2 die Bindehaut infizieren, eine Bindehautentzündung verursachen kann und dass infektiöse Viruspartikel in Tränenflüssigkeit potenzielle Infektionsherde darstellen können.

    Quelle: US National Library of Medicine

  • FATIGUE-SYNDROM (MÜDIGKEIT):
    Dauerhaft müde wegen Corona
    Mehr als die Hälfte der COVID-19-Erkrankten leiden an dauerhafter Ermüdung und anhaltender Erschöpfung. Eine Studie aus Irland weist den Zusammenhang zwischen einer COVID-19-Erkrankung und dem chronischen Fatigue-Syndrom nach.

    Quelle: Frankfurter Rundschau (FR)

  • GEFÄSSENTZÜNDUNG:
    COVID-19 verursacht auch eine systemische Gefässentzündung
    Ein interdisziplinäres Team des Universitätsspitals Zürich zeigte, dass SARS-CoV-2 direkt Entzündungen in den Gefässen auslöst und so zu Organversagen bis zum Tod führen kann. «Wir konnten mit unserer Untersuchung den Beweis für unsere Hypothese beibringen, dass COVID-19 nicht nur die Lunge sondern die Gefässe aller Organe betreffen kann. COVID ist eine systemische Gefässentzündung, wir sollten das Krankheitsbild von nun als COVID-Endotheliitis beschreiben», fasst Prof. Frank Ruschitzka, Direktor der Klinik für Kardiologie, die Erkenntnisse zusammen, zu denen Kardiologen, Infektiologen, Pathologen und Intensivmediziner beigetragen haben. Publikation in «The Lancet».

    Quelle: Universitätsspital Zürich (USZ)

  • GEHIRN:
    Corona schädigt das Gehirn
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist auf erste wissenschaftliche Studien hin, die über neurologische Symptome berichten. Sie lassen darauf schliessen, dass das Coronavirus das zentrale Nervensystem schädigen kann. Dadurch werde etwa bei 10% der Patienten der Geruchssinn längerfristig gestört. Das Risiko für epileptische Anfälle erhöhe sich ebenfalls.

    Quelle: MDR

  • GELENKSCHMERZEN:
    Die Krankheiten nach der Krankheit
    Eine Untersuchung aus Italien an 143 ehemaligen Patienten dokumentiert bei mehr als der Hälfte eine Erschöpfung, die im Durchschnitt zwei Monate nach den ersten Symptome auftrat. Fast ebensoviele klagten weiterhin über Atemnot, mehr als ein Viertel über Gelenkschmerzen und mehr als ein Fünftel über Schmerzen in der Brust. Allerdings bezweifeln etwa deutsche Klinikärzte, dass diese hohen prozentualen Anteile allgemein gelten. Auch bei jüngeren Patienten und auch bei solchen, die nicht beatmet werden mussten oder ihre Covid-Erkrankung zuhause aussitzen konnten, finden sich nicht nur in Einzelfällen derlei Beschwerden.

    Quelle: Tagesspiegel.de

  • HERZMUSKEL-ENTZÜNDUNG:
    Herzmuskelentzündung als Spätfolge nach Covid-19
    Nach einem guten halben Jahr des Kampfes gegen das Coronavirus und Covid-19 zeigt sich mehr und mehr, wie vielfältig die von Sars-CoV-2 im Körper angerichteten Schäden sein können. Jetzt legen erste Fallberichte nahe, dass solche Herzschäden und Herzmuskelentzündungen auch noch mehrere Wochen nach der akuten Virusinfektion auftreten können. Publikation bei «Oxford Academic».
    Quelle: Wissenschaft.de

  • HERZRASEN:
    WHO warnt vor Coronavirus-Langzeitfolgen
    «Besonders besorgniserregend ist die grosse Bandbreite an Symptomen, die sich im Laufe der Zeit verändern, oft überschneiden und jedes System im Körper betreffen können», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Betroffene berichteten etwa von monatelang andauernden Symptomen wie starker Erschöpfung, Atemproblemen, Herzrasen oder Gedächtnisschwierigkeiten, die eine Rückkehr in den Beruf oder Alltag teils unmöglich machten.

    Quelle: Nau

  • HERZSCHÄDEN:
    Corona: Herzschäden auch bei leichtem Covid-19-Verlauf
    Forscher der Frankfurter Universität haben in einer Studie festgestellt, dass Dreiviertel der untersuchten Covid-19-Patienten Herzschädigungen aufwiesen. Selbst wenn die Patienten vor der Corona-Infektion gesund waren und die Krankheit milde verlief.

    Quelle: Bayerischer Rundfunk (BR24)

  • HÖRVERLUST (GEHÖR):
    Neue Langzeitfolge entdeckt - Mann verliert Gehör
    Das Fachjournal British Medical Journal berichtet von einem Mann, der aufgrund einer Corona-Infektion sein Gehör verloren haben soll. Laut den Medizinern hat der 45-Jährige zehn Tage lang an den Symptomen von "Sars-CoV-2" gelitten, bis er ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Trotz schwerer Erkrankung schlug die stationäre Behandlung an, allerdings machte sich beim Patienten ein Tinnitus auf der linken Seite bemerkbar. Das dauerhafte Piepsen führte schliesslich zum Verlust des gesamten Gehörs.

    Quelle: British Medical Journal (BMJ)


  • KOPFSCHMERZEN:
    Symptome bei Genesenen - Was über Covid-Folgeschäden bekannt ist
    Erschöpfung, Kopfschmerzen, Atemnot und Organschäden: Es verdichten sich Hinweise, dass genesene Covid-19-Patienten weiter an Beschwerden leiden. Auffällig ist die Häufigkeit, mit der auch Patienten mit milderen Krankheitsverläufen etwa über Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten oder Kopfschmerzen berichten. Das ist der aktuelle Wissensstand.

    Quelle: ZDF

  • KURZATMIGKEIT:
    Luftnot durch Corona noch lange nach mildem Krankheitsverlauf
    Lungenärzten macht das neuartige Virus vor allem deshalb Sorge, weil es das Lungengewebe angreift und dieses regelrecht durchlöchern kann. Die Lungenflügel sind dann langfristig geschädigt und können ihrer Funktion nicht mehr ausreichend nachkommen. Die Folge ist anhaltende Kurzatmigkeit und Atemnot. Bei Obduktionen verstorbener Covid-19-Patienten berichteten Ärzte von teilweise extrem geschädigtem Lungengewebe, das die Sauerstoffversorgung im Körper nicht mehr gewährleisten konnte. Unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) warnt deshalb vor einem zu lockeren Umgang mit der Krankheit, Bilder aus dem Computertomographen hätten gezeigt, dass viele Patienten mehr oder weniger starke Lungenschäden aufwiesen - darunter auch junge Patienten und Menschen, die nur leichte Symptome zeigten.

    Quelle: Merkur

  • LÄHMUNGEN:
    Folgen von Covid-19 für Gehirn und Nervensystem
    Auch Gedächtnisprobleme und sogar Lähmungen als Spätfolgen möglich. Forscher haben in Einzelfällen eine Meningoenzephalitis beobachtet, eine schwere Erkrankung von Gehirn und Hirnhäuten. Dauerhafte Gedächtnisprobleme können die Folge sein. Sorgen bereitet Neurologen auch, dass als Folge von Covid-19 gelegentlich das Guillain-Barré-Syndrom auftritt, eine entzündliche Erkrankung der Nerven, die häufig mit Missempfindungen, Schmerzen und Lähmungen an den Händen und Füssen verbunden ist. Auch nach Infektionen mit dem Zika-Virus und anderen Erregern wurde das seltene Syndrom häufiger beobachtet.

    Quelle: Südwestrundfunk (SWR)

  • LEBER
    Neuartiges Coronavirus: Infos für Leberkranke, Links und Anlaufstellen
    Haben Leberkranke ein höheres Risiko von schweren Covid-19-Verläufen? Dies scheint hauptsächlich von der Schwere der Lebererkrankung und eventuellen Begleiterkrankungen abzuhängen. Eindeutig gefährdet sind Zirrhosepatienten, dies gilt umso mehr bei fortgeschrittener Zirrhose. Patienten mit nicht-alkoholischer Fettleber haben oft Begleiterkrankungen wie z.B. Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas, welche bekannte Risikofaktoren bei Covid-19 sind. Ob eine alleinige Fettleber auch ein Risikofaktor sein könnte, ist noch nicht abschliessend geklärt. Patienten mit Alpha-1-Antitrypsinmangel sind oft zusätzlich lungenkrank und haben daher vermutlich ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Bei Lebertransplantierten wird das Risiko schwerer Verläufe nicht mehr ganz so hoch eingeschätzt wie vor einigen Monaten, dennoch sollten diese sich bei einer Covid-19-Erkrankung fachärztlich beraten lassen und ggf. frühzeitig in eine Klinik begeben.

    Quelle: Leberhilfe.org

  • LUNGE LANGZEITSCHÄDEN?
    Radiologe scannte 350 Corona-Lungen: Das Ergebnis lässt aufhorchen
    «Wir haben bereits viel gelernt. Was mich etwas beunruhigt, ist, dass vier bis acht Wochen nach Entlassung nur zwei der 31 Patienten wieder eine normale Lunge haben. Viele Patienten klagen noch immer über Kurzatmigkeit oder Schmerzen beim Atmen. Einer weist aktuell sogar schwere Lungenveränderungen auf.» Die gute Nachricht: Eine komplett zerstörte Lunge gebe es bislang nicht. «Zu dieser Studie motiviert haben uns Erkenntnisse aus der ersten Sars-Epidemie von 2002-2003. Die damaligen Patienten haben sehr schwere Lungenschäden davongetragen, manche Lungen waren komplett zerstört. Einen derartigen Fall konnten wir noch nicht beobachten.»

    Quelle: Laufende Studie am Klinikum Stuttgart

  • LUNGENEMBOLIE
    Mediziner sind wegen möglicher Corona-Spätfolgen alarmiert
    Patienten in Deutschland, die zunächst nicht schwer erkrankt schienen, erlitten Herzinfarkte, Schlaganfälle, Lungenembolien oder Beinvenenthrombosen, berichtet Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie an der München Klinik Schwabing. Die Zahl der Betroffenen sei gering. Sie liege deutlich unter zehn Prozent der Patienten in der Klinik - und damit etwas unter einem Prozent aller registrierten Infizierten. Es bestehe aber das Risiko, dass es Spätfolgen gebe, urteilt auch Wendtner. «Ein Teil der Patienten wird langfristig Probleme entwickeln. Ich denke schon, dass wir hier sekundär durch Covid-19 auch neue Krankheitsbilder generieren.» Das Coronavirus könne eben nicht nur die Lunge, sondern letztlich jede Zelle des Körpers befallen, ergänzt Christoph Spinner vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. «Unzweifelhaft ist Covid 19 eine Systemerkrankung

    Quelle: Lungenärzte im Netz

  • NERVENSYSTEM:
    Folgen von Covid-19 für Gehirn und Nervensystem
    Fachärzte warnen vor neurologischen Folge-Erkrankungen von Covid-19. Besonders beunruhigend sind Berichte von Auswirkungen im Gehirn und im Nervensystem von Patienten. Und zwar nicht nur in der akuten Krankheitsphase, sondern auch noch Monate später.

    Quelle: Südwestrundfunk (SWR)

  • NERVENZELLEN:
    Greift das Coronavirus auch Gehirn und Nervenzellen an?
    Aufsehen erregte vor Kurzem der Fall eines 24-jährigen Manns in Japan. Bei ihm fanden Mediziner das neue Coronavirus im Nervenwasser des Gehirns, nachdem er mit epileptischen Anfällen ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Auch in Italien hatten einige Covid-19-Patienten vor allem neurologische Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Bewusstseinsstörungen. Diese Symptome könnten aber auch auf eine Überreaktion des Immunsystems bei Covid-19 zurückgehen. Dabei werden Zytokine freigesetzt, die die Blut-Hirnschranke durchlässiger machen. Sie könnten neben anderen Stoffen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben, ins Gehirn gelangen und zu einer Entzündung führen. Auch das könnte die neurologischen Schäden erklären, die bei manchen Menschen anhalten, obwohl die Lungenentzündung abgeheilt ist.

    Quelle: Quarks

  • NIERE:
    COVID-19 erhöht Risiko für akutes Nierenversagen
    Das Coronavirus kann laut einer Hamburger Studie auch die Nieren von Patienten befallen und das Sterblichkeitsrisiko deutlich erhöhen. Mediziner des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) untersuchten die Nieren von 63 an COVID-19 verstorbenen, meist älteren Patienten, wie die Klinik mitteilte. Bei 60% von ihnen fanden die Forscher das SARS-CoV-2-Virus in dem Organ. Das Team konnte auch zeigen, dass der Nachweis von Coronaviren in den Nieren mit einem erhöhten Risiko für ein akutes Nierenversagen einherging. Bei Patienten, die vor ihrem Tod ein akutes Nierenversagen erlitten hatten, war die Niere in 72% der Fälle befallen, bei den übrigen zu 43 Prozent. «Dies ist ein Erklärungsansatz für das häufige Nierenversagen bei einer COVID-19-Infektion, das zu den wesentlichen Sterblichkeitsfaktoren zählt», sagte Studienleiter und Direktor der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik am UKE, Tobias Huber.

    Quelle: Deutsche Apotheker Zeitung

 

Häufigkeit von Langzeitfolgen:


  • DIE HÄUFIGKEIT:
    Vom "Hirnnebel" bis zu Herzschäden - die anhaltenden Probleme von COVID-19 alarmieren Wissenschaftler
    Daten aus der COVID-Symptomstudie, die eine App verwendet, in die Millionen von Menschen in den Vereinigten Staaten, Grossbritannien und Schweden ihre Symptome eingetippt haben, deuten darauf hin, dass 10% bis 15% der Menschen - einschliesslich einiger "leichter" Fälle - sich nicht schnell erholen.

    Quelle: Wiener Zeitung

  • GENESEN, ABER NICHT GESUND:
    Corona-Langzeitfolgen: Genesen, aber lange noch nicht gesund
    Von den 640 Personen, die sich gemeldet haben, berichten 91 Prozent, 40 Tage nach der Ansteckung immer noch krank gewesen zu sein. Der genesene Rest will im Durchschnitt 27 Tage an den Symptomen laboriert haben. Das britische King’s College in London hat die Daten und Angaben von 8065 positiv auf Covid-19 getesteten Personen in Zahlen gefasst. 857 oder fast jeder Zehnte gab an, sich 30 Tage nach überstandener Infektion immer noch nicht gesund zu fühlen. 47% litten unter allgemeiner Müdigkeit, 32% unter Kopfschmerzen, 25% unter Geruchsverlust, 24% unter Atemproblemen, 18% unter Schwindelgefühl oder Benommenheit und 11% unter Durchfall und % unter Hautausschlägen. Das berichtet das Team in «Nature Medicine».

    Quelle: Sciencemag.org

  • KEINE SELTENHEIT
    Langzeitfolgen durch Corona sind keine Seltenheit
    Die amtliche Statistik weist 260'000 Infektions-Fälle als angeblich "Genesen" aus. Doch manche Patienten sind auch nach Monaten noch schwer krank - auch bei zuvor leichtem Covid-19-Verlauf. Selbst junge und zuvor fitte Menschen sind betroffen. Eine Folge ist lange Arbeitsunfähigkeit und die damit verbundenen finanziellen Sorgen.

    Quelle: Das Erste

 

Diese Liste wird in den nächsten Tagen um weitere Informationen, Statistiken & nützliche Links ergänzt.

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(Last updated: 02.11.2020, 14:09)