Corona-Impfung: 60% der Schweizer sollen geimpft werden

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Der Bund will in einem ersten Schritt 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung gegen das Coronavirus impfen (kein Impfzwang). Dafür hat er rund 200 Millionen Franken reserviert, um 10 Millionen Impfdosen kaufen zu können. Der Bund wird seinem Auftrag zum Bevölkerungsschutz gerecht und sorgt für die notwendigen Ressourcen. So sieht der Schweizer Impfplan aus.

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Corona-Impfung: Pro Person zwei Injektionen


Wichtiger Hinweis: Es gibt keinen Impfzwang. Das nennt man Bevölkerungsschutz. Der Staat sorgt dafür, dass es genug Ressourcen zum Schutz der Bevölkerung gibt. Die Jodtabletten im Umkreis von AKW werden der Bevölkerung auch einfach zugeschickt, ohne dass man sie vorher fragt, ob sie diese im Falle eines Super-GAU auch tatsächlich einnehmen.


Diese Menge an 10 Millionen Impfdosen sollte ausreichen, um zuerst etwa 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung gegen das Coronavirus zu schützen, so heisst es im Corona-Nachtragskredit des Bundesrates. Pro Person rechnet der Bund mit zwei Injektionen. «In der ersten Phase sollen Kinder vom Impfregime ausgenommen werden», erklärt Nora Kronig vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Leiterin der neuen Arbeitsgruppe «Impfstoff Covid-19». Denn Kinder seien vom Coronavirus kaum betroffen und spielten in der Verbreitungskette lediglich eine passive Rolle. Zuerst sollen dem Impfplan zufolge die Risikogruppen in der Schweiz sowie Angestellte in den Pflegeberufen eine entsprechende Impfung erhalten. Der Impfstoff werde nämlich nicht für alle reichen, daher brauche es eine Priorisierung, erklärt Andreas Widmer, Präsident des Nationalen Zentrums für Infektionsprävention, laut «NZZ am Sonntag».

«Der Bundesrat will die Erforschung und Entwicklung eines Impfstoffes beschleunigen und damit den schnellstmöglichen Zugang für die Schweizer Bevölkerung zu einem sicheren und wirksamen Impfstoff gewährleisten. Gleichzeitig soll ein Beitrag für einen fairen Zugang aller Länder zu einem solchen Impfstoff geleistet werden. Der Bundesrat geht davon aus, dass der immunologische Schutz in der Schweiz, wie auch in anderen Ländern nach Abklingen der ersten epidemischen Welle tief sein wird. Entsprechend gross wird der weltweite Bedarf an Impfstoffen sein», so der Bundesrat in einer Medienmitteilung.

Zwar gibt es aktuell nach wie vor keinen Impfstoff gegen das Virus auf dem Markt. Doch die Nationen liefern sich weltweit einen Wettlauf. Auch die Schweiz will vorsorgen und sich hierfür eine gute Ausgangslage sichern. Deshalb hat der Bund 200 Millionen Franken für den Kauf von rund 10 Millionen Impfdosen reserviert, berichtet die «NZZaS».

 

 

Die Schweiz will in Impfstoffe investieren

Die neue Arbeitsgruppe «Impfstoff Covid-19» habe deshalb Kontakte zu mehreren Impfstoffentwicklern hergestellt, um die Versorgung der Schweiz mit einem zukünftigen Impfstoff zu gewährleisten. Darüber hinaus will die Schweiz offenbar in nächster Zeit auch «erste Vorverträge abschliessen», wie die «NZZaS» berichtet. So könne sich die Schweiz Anteile an der Impfdosen-Produktion bei den Herstellern reservieren, im Tausch dafür stellt sie diesen Unternehmen Geld für die Impfstoff-Herstellung zur Verfügung. 100 Millionen Franken plant der Bund so «in drei bis fünf Produktionsplattformen» zu investieren.

Bereits im Vorfeld hat der Bund kürzlich 40 Millionen Franken für die globale Impf-Allianz gesprochen. Auch Schweizer Firmen wollen vermehrt Geld in diese Impf-Allianzen investieren. So haben beispielsweise der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse und die Schweizerisch-Amerikanische Handelskammer «ein Schweizer Fundraising für einen Covid-19-Impfstoff lanciert». Derweil spendete Nestlé eine Million Franken an die «Coalition for Epidemic Preparedness Innovations» (CEPI).

Bevor nun die üblichen absurden Impf-Gates-Schwurbeleien aufkommen: Es gibt keinen Impfzwang in der Schweiz und auch keine grossangelegte Verschwörung. Der einzige Plan besteht darin, Menschenleben zu retten. Aber erklär das mal einem Corona-Verharmloser:

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Gepostet von INFO Schweiz am Donnerstag, 21. Mai 2020

#COVIDIOTS #CoronaDemonstranten #Schwurbler #CoronaIstNurEineGrippeVerharmloser Haben wir wen vergessen?

Gepostet von INFO Schweiz am Dienstag, 12. Mai 2020

Weiterführende Informationen:
So sichert sich die Schweiz den Impfzugang (NZZ am Sonntag)
Medienmitteilung (Bundesrat)

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Lokal. Regional. National. CH - www.ConvivaPlus.ch Autor: Schweiz - Redaktion

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(Last updated: 24.05.2020, 20:36)