Fahrplan zur Lockerung der Massnahmen in der Schweiz*

Türe Lockdown öffnen Licht Wolken

Natürlich dürfen und müssen die ersten Lockerungen der Massnahmen kommen.

Man muss sich einfach der Verantwortung bewusst sein, welche man damit trägt. Denn:


Die Wirtschaft kann sich erholen, Tote nicht. Einen neuen Job zu finden, ist doch eher machbar als neue Angehörige...


So ein Elternteil wächst nunmal nicht einfach nach, egal wie viel Geld der Bund dafür bereitstellt.

Es braucht also Fingerspitzengefühl.

Das Gesundheitswesen darf nicht überfordert werden.

Und die Unsicherheit durch ein längerfristiges "Hin und Her", was uns bei einem zu grossen Öffnungsschritt droht, wär wohl teurer und schwieriger für viele KMU als es der aktuelle Status ist.


Ein Vorschlag wäre...


In einem ersten Schritt Gartenbau (Hauptsaison), Floristik (Hauptsaison), Baumärkte (viele Menschen mit viel Zeit, ihr Heim auf Vordermann zu bringen) und die Kosmetikbranche (wahnsinnig viele Kleinstunternehmen mit 1-3 Mitarbeitern, die aktuell massivst in ihrer Existenz bedroht sind) wieder an die Arbeit zu lassen.

In einem zweiten Schritt dann die Gastro mit strengen Hygieneauflagen.

In einem dritten Schritt dann die Fachhändler und Schulen.

Immer mit ausreichend Beobachtungszeit dazwischen.


Was halt aber tatsächlich wichtig ist, ist Lehren aus dieser Pandemie zu ziehen...


Man hat doch gesehen, dass so einiges falsch lief bis anhin, was man ändern müsste.

Da fehlt Konstruktives von der Bürgerlichen Seite ja komplett bisher.

Will man die Gestaltung der Zukunft etwa komplett den Linken überlassen?

Weil zurück zum Tagesgeschäft und so tun als sei nichts passiert wird wohl nicht funktionieren.


* Dieser Artikel basiert auf einem Leser-Kommentar von L. H. - Vielen Dank!



Frust Wut Ärger Depression

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als der adäquate Arbeitnehmerschutz


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Danke an alle, die sich trotz des Coronavirus-Risikos weiter um andere Menschen kümmern

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(Last updated: 11.04.2020, 13:49)