Coronavirus-Verlauf: Immer mehr junge Menschen schwer befallen in der Intensivpflege (Europa & USA)

STERBERATE BEI ALTEN MENSCHEN DEUTLICH AM HÖCHSTEN, ABER AUCH JUNGE KÖNNEN SCHWERE KRANKHEITSVERLÄUFE HABEN

 


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Neue Erkenntnisse aus Europa und den USA deuten darauf hin, dass jüngere Erwachsene nicht so unempfindlich gegen das neue Coronavirus zu sein scheinen und dass anders als bisher weitläufig angenommen, eben nicht nur ältere Menschen wie Ü65-Jährige von schweren Krankheitsverläufen betroffen sein können. Es häufen sich Fälle von 30- bis 50-Jährigen die «mit allen Anzeichen und Symptomen einer COVID-19-Infektion in die Notfallambulanz» gekommen sind, von denen keiner zuvor Lungen- oder Herzprobleme gehabt habe. Alle seien gesund gewesen, bestätigt Dr. Ignace Demeyer, Notarzt im OLV-Krankenhauses im belgischen Aalst gegenüber dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender VRT und warnt eindringlich, dass KEINER vor dem Coronavirus sicher sei.

Zwar ist das Sterberisiko in der jüngeren und gesunden Altersgruppe sehr klein. Aber «junge Menschen sind sich der Risiken, zum einen für sich selber, aber insbesondere für ihr Umfeld und andere Menschen, Familienmitglieder und Freunde, nicht bewusst», bringt es Dr. Demeyer auf den Punkt. Oder wie WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag (20.03) in Genf warnte: «Dieses Virus kann auch für euch einen wochenlangen Spitalaufenthalt bedeuten, oder es kann euch töten», warnt er. «Ihr seid nicht unbesiegbar.» Hier gibt es eine Übersicht inkl. allen direkt-verlinkten Quellen.

Inhalte:

 

 

Der Mythos

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Fakt ist: Ältere Menschen sind am stärksten gefährdet, einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf zu entwickeln. Auch sterben deutlich weniger junge Menschen daran als ältere Menschen. In Italien waren beispielsweise bislang nur 36 der 3200 (1,1%) COVID-19-positiven verstorbenen Patienten in einem Alter unter 50 Jahren. 9 der Todesfälle waren jünger als 40 Jahre alt: 8 Männer und 1 Frau im Alter zwischen 31 und 39 Jahren. Von 2 Patienten unter 40 Jahren sind keine klinischen Informationen verfügbar, die anderen 7 hatten schwerwiegende vorbestehende Pathologien (Herz-Kreislauf-, Nieren-, psychiatrische Pathologien, Diabetes, Fettleibigkeit) (Quelle: Ministero della Salute - Stand 21. März).

Dass aber nur alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen einen schweren Krankheitsverlauf haben können, ist ein Mythos. Gerade in der Gruppe im Alter zwischen 30-50 Jahren häufen sich die Fälle, die Intensivpflege benötigen. Darauf weisen Daten aus den USA, Italien und Frankreich hin, «wo im Unterschied zur ersten Welle in China auch 20-40-Jährige schwer erkranken und angewiesen sind auf Intensivpflege» (Quelle: Heise). Wir zeigen die jüngsten Erkenntnisse.

 

 

Hohe Zahl an Coronavirus-Infektionen bei jungen Menschen

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«Es kann sein, dass die Millenials [Anm. geboren zwischen Jahrgang 1981 und 1996], unsere grösste Generation, unsere zukünftige Generation, die uns für die nächsten Jahrzehnte tragen wird, hier eine unverhältnismässig hohe Zahl von Infektionen in dieser Gruppe haben könnte», liess die HIV-Forscherin Deborah Birx, die Coronavirus-Reaktionskoordinatorin des Weissen Hauses in einer Pressekonferenz am Mittwoch (18.03.) verlauten und zitierte entsprechende Berichte.

Aktuelle Daten bestätigen diese Besorgnis. In ITALIEN, dem am härtesten betroffenen Land Europas, ist laut der Daten-Website Statista ein Viertel der fast 41’000 Coronavirus-Infizierten Italiens zwischen 19 und 50 Jahre alt, 37% sind zwischen 51 und 70 Jahre alt und 36% sind älter als 70 (Quelle: Statista). Zwar sind statistisch gesehen in Italien nur 3,7 Prozent der 20-29 Jährigen bestätigt infiziert (Stand 13. März). Allerdings werden in Italien im Unterschied zu Südkorea nur die Menschen mit Symptomen getestet. Man kann davon ausgehen, dass in Italien der Prozentsatz der 20-29 Jährigen ähnlich hoch wie in Südkorea wäre, wenn anders getestet würde (siehe nächster Abschnitt). Zwar erkranken schwer und sterben in Italien überwiegend die älteren Männer ab 70 Jahre, die eine oder mehrere Vorerkrankungen haben (Quelle: ISS). Und die jüngere Bevölkerung hat oftmals nur schwache oder keine Symptome. «Rechnet man allerdings in Italien nach dem dort praktizierten Testverfahren den Anteil der 20-59-Jährigen zusammen, beträgt dieser auch schon 38 Prozent, bei den 40-49-Jährigen ist der Anteil bereits ähnlich wie in Südkorea» (Quelle: Heise). Beim mit dem Sars-CoV-2-Virus infizierten italienischen Gesundheitspersonal ist das Durchschnittsalter hingegen viel niedriger als das der Allgemeinbevölkerung Italiens (49 Jahre statt 63 Jahre).

In SÜDKOREA haben sich 8413 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Laut einer Datenübersicht von Epidemiologie Eric Feigl-Ding von der Harvard University (siehe unten) waren fast 30 Prozent der Betroffenen zwischen 20 und 29 Jahre alt - so viele wie in keiner vergleichbaren Altersspanne von zehn Jahren.


In FRANKREICH sollen laut dem französischen Gesundheits-Generaldirektor Jérôme Salomon rund 50 Prozent der neu-infizierten Covid-19-Fälle unter 60 Jahre alt sein. Unterdessen verdoppelt sich alle vier Tage die Zahl der Covid-19-Fälle (Quelle: BFMTV). Von den ersten 372 Todesfällen in Frankreich sind 6 Prozent jünger als 60 Jahre (Quelle: Heise). Derweil ist die Hälfte der in Intensivpflege-Abteilungen behandelten Covid-19-Fälle unter 65 Jahre alt (Quelle: Washington Post).

Ähnliche Tendenzen sind in den USA zu beobachten. Insgesamt sind 705 der 2500 ersten Coronavirus-Fälle in den USA junge Menschen zwischen 20 und 50 Jahre. Davon musste jeder Fünfte Corona-Infizierte ins Krankenhaus eingeliefert werden, jeder Zwanzigste musste sogar auf der Intensivstation behandelt werden (siehe nächster Abschnitt).

 

 

Auch junge Erwachsene erkranken ernsthaft an der Covid-19-Lungenkrankheit

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Ernsthaft am Coronavirus können Menschen aller Altersgruppen erkranken, wie ein aktueller Bericht der US-Gesundheitsbehörde zeigt. Von den fast 2500 ersten Coronavirus-Fällen in den USA waren laut den Zahlen des Centers for Disease Control and Prevention 705 - also fast ein Drittel - zwischen 20 und 50 Jahre alt. Davon mussten 15% bis 20% in ein Spital eingeliefert werden, 4% benötigten eine Intensivpflege.

Allerdings starben nur wenige, weniger als 1%. Am gefährlichsten bleibt das Coronavirus folglich für die Altersgruppe der Über-85-Jährigen, von denen 10-27 Prozent sterben, bei den 65-84-Jährigen sind es 3-11 Prozent. Und es gab noch keinen Todesfall bei Personen unter 19 Jahren (Quelle: US-Gesundheitsbehörde).

ABER: Unter den 4226 Covid-19-Fällen (Stand 16. März) «war das Alter von 2449 Erkrankten bekannt. Von diesen waren 6 Prozent 85 und älter, 25 Prozent 65-84 Jahre, 18 Prozent 55-64 sowie 45-54 und 29 Prozent 20-44 Jahre. Von letzteren wurden 20 Prozent ins Krankenhaus eingeliefert und 12 Prozent mussten auf der Intensivpflegestation behandelt werden» (Quelle: Heise und Centers for Disease Control and Prevention).

Trotz erster Daten aus China, die zeigten, dass hauptsächlich ältere Menschen und Menschen mit anderen Gesundheitsproblemen am anfälligsten auf das Coronavirus sind, erkranken immer mehr junge Menschen - von den Zwanzigern bis zu den Anfang Vierzigjährigen - ernsthaft an der Lungenkrankheit Covid-19. Viele von ihnen benötigen laut Berichten aus Italien und Frankreich intensive Pflege. Und das Risiko ist besonders gross für Menschen mit noch nicht diagnostizierten Krankheiten, berichtet etwa auch die Nachrichtenagentur «Bloomberg».

 

 

Junge Menschen in der Schweiz mit schwerem Verlauf

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In der Schweiz bestätigte kürzlich das Kantonsspital Baselland zwei schwere Covid-19-Fälle von 30-Jährigen - einer ohne Vorerkrankung und der andere mit leichtem Asthma. Beide liegen nun auf der Intensivstation und müssen mit Beatmungsgeräten beatmet werden, erklärte Prof. Dr. med. Philip Tarr, Co-Chefarzt am Kantonsspital Baselland.

Werner Kübler, der Direktor des Universitätsspitals in Basel, hat sich unterdessen auf der Intensivstation umgesehen. Dies berichtete er am 20.03. in der SRF-Spezial-«Arena». «Es hat mich erschüttert. Da waren auch jüngere Menschen von 40 Jahren dabei», so Kübler. Der Virus treffe zwar hauptsächlich die Riskogruppen, man weiss aber auch, dass «30- bis 40-Jährige sich anstecken können. Es geht uns alle etwas an.» (Quelle: SRF-Arena).

Eine Pflegefachfrau aus einem Westschweizer Spital warnt derweil genau deshalb ihr Umfeld, wie Nau.ch berichtet: «Bleibt bitte bitte unter euch! Sogar bei gesunden ohne Vorerkrankung, die den Virus haben und keine besondern Anzeichen aufweisen, sind die Röntgenbilder der Lunge eine Katastrophe! So wenig Kontakt wie möglich mit der Aussenwelt!»

Ärztin aus Basel redet Klartext:
ANSCHAUEN UND GUT ZUHÖREN!

Coronavirus - Ärztin aus Basel warnt!

Corona - ???????? Ärztin aus Basel redet Klartext! ANSCHAUEN UND GUT ZUHÖREN!

Gepostet von INFO Schweiz am Samstag, 21. März 2020

 

 

WHO warnt junge Menschen

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Zwar bestehe nach wie vor für ältere Menschen die grösste Gefahr, sich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 anzustecken und die Lungenkrankheit Covid-19 zu entwickeln. «Aber es geht nicht an den Jungen vorbei», sagte auch Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag (20.03) in Genf. «Dieses Virus kann auch für euch einen wochenlangen Spitalaufenthalt bedeuten, oder es kann euch töten», warnt er. «Ihr seid nicht unbesiegbar.» (Quelle: WHO)

 

 

Junge gesunde Menschen mit Lungenschäden

Auch der Notarzt Dr. Ignace Demeyer des belgischen OLV-Krankenhaus in Aalst warnte in einem Gespräch mit dem öffentlich-rechtlichen belgischen TV-Sender VRT (Vlaamse Radio- en Televisieomroeporganisatie), dass niemand von der Ansteckung ausgenommen ist: «Menschen mit komorbiden Erkrankungen hatten eine viel höhere Sterblichkeitsrate an der Krankheit, aber bei den meisten Menschen gab es ausser dem Alter keine anderen Prädiktoren dafür, dass sie sterben könnten.» Dr. Demeyer sagte: «Wir sehen Menschen mit einer unbeschriebenen Krankengeschichte, die sehr schwer krank sind.» Es gehe nicht nur um die älteren Generationen. «Wir hatten bisher nur sehr wenige ältere Menschen im Haus», betont Dr. Demeyer.

«Wir haben jetzt Leute zwischen 30 und 50 Jahren, die zu uns kommen», und die «schrecklich vom Virus betroffen» seien. «Sie haben alle die gleichen Symptome. Sie sind seit einer Woche krank und sind mit der Grippe zu Hause geblieben. Der Grippeanfall ist vorbei, denken sie. Sie fühlen sich zwei Tage lang gut. Und dann berichten sie mit Beschwerden über trockenen Husten und Atemnot. Wenn wir ihre Sauerstoffsättigung messen (Anm. der Sauerstoffgehalt in unserem Blut), sehen wir, dass sie für ihr Alter eine sehr niedrige Sauerstoffsättigung haben.»

Es gehe um ein deutliches Alarmsignal an die Ärzte. Dr. Demeyer zeigte dazu auch die Lungen-Scans eines Coronavirus-Patienten, der «sportliche, junge Menschen» darstellt und «geradezu furchterregend» ist. Der erste Scan (siehe Bild unten) zeigt normale, gesunde Lungen. Der zweite Scan zeigt Luftsäcke in der Lunge, die bereits mit 20-25% entzündlicher Flüssigkeit gefüllt sind. Der dritte Scan ist sichtbar noch schlechter: Dort ist 80 bis 90 Prozent entzündliche Flüssigkeit in der Lunge vorhanden.

Coronavirus Lunge Patient Scan
Bildquelle: Vlaamse Radio- en Televisieomroeporganisatie.

«Diese Menschen können natürlich immer noch heilen, aber es ist eine lebensbedrohliche Situation. Und es sind Menschen, die nicht rauchen, sie haben keine anderen Krankheiten wie Diabetes oder Herzinsuffizienz. Es sind sportliche junge Leute», erklärte Dr. Demeyer im belgischen Fernsehen (Quelle: VRT).

 

 

Schwere Fälle: Was passiert auf der Intensivstation?

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Wegen der Covid-19-Krankheit auf der Intensivstation zu landen, ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Die Vizepräsidentin der Gesellschaft für Intensivmedizin Antje Heise erklärt gegenüber dem «Tagesanzeiger» im Artikel «Sie gehen in die Narkose, ohne zu wissen, ob sie wieder aufwachen» was auf der Intensivstation mit Covid-19-Patienten passiert wie folgt:

«Bei schweren Fällen greift das Virus die Lungen an. Sie haben plötzlich Atemnot, kommen ins Spital und erhalten auf der Isolierstation Sauerstoff über eine Kanüle in die Nase. Doch bei manchen wird die Atemnot schlimmer, und die Patienten atmen immer schneller bis zur Atemerschöpfung. Dann hilft nur noch eine künstliche Beatmung. Man muss einen Schlauch durch den Mund in die Luftröhre legen. Das geht nur unter Narkose in einer speziell überwachten Intensivstation. Nicht selten müssen diese Patienten auf dem Bauch liegen, um die Lungenfunktion zu verbessern. Wenn die Lungen zu fest geschädigt sind und das Atemversagen fortschreitet, folgt oft noch ein Versagen lebenswichtiger Organe wie Nieren oder Herz. Die Covid-19-Patienten sterben in den meisten Fällen an Multiorganversagen.»

Im Internet hat unterdessen ein 31 Jahre junger Coronavirus-Patient akribisch den schweren Verlauf seiner Covid-19-Krankheit geschildert und minutiös protokolliert. Der junge (allerdings anonyme) Mann hatte offenbar keine Vorerkrankungen und trotzdem kämpfte er um sein Leben. Dies ist sein Tag-für-Tag-Protokoll seiner Leidensgeschichte (Hier lesen beim: Blick).

 

 

In China sind 81% der Todesfälle über 60 Jahre alt und 19% der Todesfälle unter 60 Jahre alt

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Chinesische Gesundheitsbehörden führten die bisher grösste Studie über den nie zuvor gesehenen Virusstamm durch, wobei hierfür Daten von 72’000 Fällen verwendet wurden. Es ist eine der grössten Stichproben dieser Art (Datenlage bis 11. Februar). Chinas Nationale Gesundheitskommission fand heraus, dass etwa 80% der Menschen, die an COVID-19 gestorben sind, über 60 Jahre alt waren. ABER eben auch, dass 19 Prozent der Patienten, die starben, unter 60 Jahre alt waren (Quelle: Chinesisches Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention - CCDC Weekly).

Trotzdem: Obwohl das Virus in etwa 80 Prozent der Fälle mild ist, stellt es die grösste Bedrohung für ältere Menschen mit bereits bestehenden Gesundheitsproblemen dar, was die Sterblichkeit betrifft:

  • Die Untersuchung zeigt, dass Patienten, die älter als 80 Jahre sind, eine 14,9-prozentige Wahrscheinlichkeit hatten, nach einer Infektion zu sterben, während bei den über 70-Jährigen eine 8-prozentige Wahrscheinlichkeit für den Tod festgestellt wurde.

  • Patienten in den 50er Jahren hatten mit einer Sterberate von 1,3 Prozent eine etwa dreimal höhere Wahrscheinlichkeit zu sterben als Patienten in den 40er Jahren.

  • Patienten im Alter von 10 bis 19 Jahren starben mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 0,2 Prozent genauso häufig wie Patienten in den 30er Jahren.

  • Die Studie meldete keine Todesfälle bei Kindern unter 10 Jahren, die weniger als 1 Prozent der Patienten ausmachten.

  • Das Sterberisiko stieg bei Patienten in den 70er und 80er Jahren dramatisch an, da viele in dieser Altersgruppe mit grösserer Wahrscheinlichkeit an bereits bestehenden Gesundheitsproblemen leiden.

  • Coronavirus-Patienten mit Herzkrankheiten hatten eine Sterblichkeitsrate von 10 Prozent, während die Sterblichkeitsrate bei Diabetikern etwa 7 Prozent betrug.

  • Auch bei Männern ergab die Studie eine Sterblichkeitsrate von 2,8 Prozent gegenüber 1,7 Prozent bei Frauen.

  • Die allgemeine Sterblichkeitsrate in China betrug 2,3 Prozent.

Wissenschaftler sagen, dass es eine Reihe von Faktoren gibt, die dazu beitragen könnten, dass Männer in der gegenwärtigen Epidemie anfälliger sind. Einige sind biologischer Natur - Frauen haben zum Beispiel eine stärkere Immunreaktion auf Virusinfektionen, insbesondere der Atemwege - und einige haben ihre Wurzeln im Lebensstil, berichtet etwa die «New York Times». In China beispielsweise rauchen Männer in viel grösserer Zahl als Frauen.

 

 

Zusammenfassung & Fazit

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Zusammengefasst: Das Sterbe-Risiko ist bei Älteren und Personen mit Vorerkrankungen mit Abstand am grössten. Trotzdem kann es auch bei den Jungen und Gesunden schwere Krankheitsverläufe geben. Wer sich aufgrund von sorgloser Leichtfertigkeit unnötig mit dem Coronavirus ansteckt und intensiv gepflegt werden muss, besetzt fahrlässig einen der eh schon raren Intensivplätze. Und das zieht dann weite Kreise. Bei Vollbelegung fehlen dann nämlich nicht nur anderen Covid-19-Patienten die dringend benötigten Intensivplätze, sondern als direkte Folge auch u.a. dem jungen, verunfallten Autolenker oder der Mutter mit Komplikationen bei der Schwangerschaft etc. Vor allem aber kann man sagen, sind die Jungen die grössten Träger des Virus und gefährden mit einer unachtsamen Verbreitung sich selber, ihre Liebsten und Nächsten - und ganz besonders die Alten und Geschwächten unserer Gesellschaft (von jung bis alt). MAN DARF DIESE CORONAVIRUS-PANDEMIE ALSO IN KEINEM ALTER AUF DIE LEICHTE SCHULTER NEHMEN!

#FÜREINANDER #MITEINANDER #SOLIDARISCH

Danke an alle, die sich trotz des Coronavirus-Risikos weiter um andere Menschen kümmern

 

 

Quellen & weiterführende Informationen

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Lokal. Regional. National. CH - www.ConvivaPlus.ch Autor: Schweiz - Redaktion

Die Schweiz kompakt - ConvivaPlus.ch
Lokales, regionales und nationales Wissen.

 

(Last updated: 22.03.2020, 20:37)