SVP+FDP wollen mehr Armut & streichen die Gelder zur Armutsbekämpfung in der Schweiz um -72% zusammen

72 Prozent weniger Geld für die Armutsbekämpfung! In der Schweiz sind 7,5% der ständigen Wohnbevölkerung bzw. 615‘000 Menschen von Armut betroffen, davon 108‘000 Kinder. Zusätzliche 262'000 Kinder sind von der Armut bedroht. Insgesamt 1,3 Millionen Menschen sind hierzulande armutsgefährdet. Zehntausende in der Schweiz haben zu wenig Geld fürs Essen. Trotzdem machen die beiden Parteien SVP und FDP die Schweizerinnen und Schweizer noch ärmer. Sozialhilfebezüger sollen aufgrund der Grundbedarf-Kürzung um -30% mit nur noch 5 Fr. pro Tag für Essen und Getränke auskommen. Und nun kürzen sie auch noch die Mittel zur Armutsbekämpfung bzw. pulverisieren sie regelrecht (während sie 90'000 Kindern auch noch die IV-Renten um -25% streichen und gleichzeitig beschliessen, dass der Schweizer Steuerzahler die milliardenschweren Geldbussen von Unternehmen wie der UBS mitbezahlen muss). Die absolute Mehrheit von SVP und FDP im Bundesrat will das Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut zwar weiterführen. Allerdings mit massiv (siehe unten) weniger Geld und Ressourcen. Mit fatalen Folgen.

 



KINDERARMUT SCHWEIZ
Erschreckende Zahlen in der reichen CH

Kinderarmut Schweiz Armut


So viele Kinder leben in der reichen Schweiz in Armut. Erschreckende Zahlen zur Kinderarmut-Statistik ...


 

 

Die Rechtsparteien schiessen gegen die eigene Bevölkerung

«Wenn es der Bevölkerung sehr gut geht, haben wir es schwer»
Quelle



«In einer Gesellschaft wie in der Schweiz werden Lebenschancen und sozialer Status ...

... massgeblich durch materielle Verfügbarkeiten wie dem Einkommen bestimmt.»

(heisst es auf gegenarmut.ch.)


Im direkten Vergleich zu den Vorjahren weist die Armut hierzulande eine steigende Tendenz auf. Von 2014 bis 2018 sprach der Bund insgesamt 9 Millionen Franken für das Nationale Programm zur Armutsbekämpfung aus. Das Programm wird vom Bund gemeinsam mit den Kantonen, Städten, Gemeinden, Sozialpartnern und zivilgesellschaftlichen Organisationen (NGO) betrieben. Nun möchte der Bundesrat sein Engagement zwar weiterführen, da es sich bewährt habe. Er vertritt allerdings die Meinung, dass die Armutsbekämpfung nach dem Initialaufwand in den letzten fünf Jahren fortan mit deutlich weniger Ressourcen auskomme.


Konkret heisst das: Der Bund stellt dem Nationalen Programm zur Armutsprävention und Armutsbekämpfung für die Jahre 2019 bis 2023 nur noch 2,5 Millionen Franken zur Verfügung. Eine Streichung der Gelder um -72 Prozent.
 

Armut in der Schweiz

Dem widerspricht unter anderem die Caritas. Sie fordert mehr Ressourcen anstelle einer Reduktion und kritisiert den «mutlosen Bundesrat», der mit der Kürzung der Gelder einen «Rückschritt in der Armutspolitik» mache. Unverständlich ist die Massnahme auch angesichts der Bundesfinanzen 2017 mit einem Überschuss von 9,1 Milliarden Franken.


Der «Krieg der SVP gegen die Armen» in der Schweiz - minutiös dokumentiert

Die "Volks"partei ist konsequent. Man muss «zuerst auf die eigenen Leute schauen». Mit Folgen ...


Armut Konkurs Schulden


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Weiterführende Informationen:
Das Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut
Swissinfo - Bundesrat spricht weniger Geld für Armutsbekämpfung
Caritas - Bericht zum Nationalen Armutsprogramm / Mutloser Bundesrat macht Rückschritt in der Armutspolitik

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(Last updated: 02.06.2019, 20:54)