Reform: SRG will 100 Mio. CHF sparen & Werbung streichen

Die heiss debattierte No Billag Initiative wurde vom Volk mit 71% Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. Dennoch stellt die SRG ein Sparprogramm vor. Es soll ab 2019 rund 100 Millionen Franken einsparen. Von den Kürzungen sind auch Arbeitsplätze betroffen, es wird also zum Personalabbau kommen. Neu sollen ausserdem die Werbeunterbrechungen während abendlichen Spielfilmen ganz gestrichen werden. Und 50% der Einnahmen fliessen künftig in ausgewogene, unabhängige Informationen.

Abstimmung Gut Schlecht Positiv Negativ Ja Nein

 




SRG-Reformen:

SRG-Generaldirektor Gilles Marchand äusserte sich nach der Abstimmung entsprechend vor den Medien. Der Wahlsonntag stelle einen Wendepunkt in der Geschichte der SRG dar. Das deutliche Ja zur SRG sei erst der Anfang. Die SRG stehe in der Pflicht, Reformen einzuleiten.

«Dieses Resultat ist nicht einfach eine Bestätigung für uns als öffentliches Medienhaus, das der Allgemeinheit dient - es ist für die SRG ein neuer Anfang. Wir sind nun aufgefordert, unser Unternehmen neuen finanziellen Rahmenbedingungen und neuen gesellschaftlichen Bedürfnissen anzupassen. Wir wollen die Rückmeldungen aus der Gesellschaft einfliessen lassen - sowohl die ermutigenden als auch die kritischen.» Quelle srf.ch.

Mithilfe eines Sparprogramsm sollen millionenhohe Kosteneinsparungen gelingen. Marchard hält 100 Millionen Franken für machbar. Wie viele Arbeitsplätze dadurch abgebaut werden, kann der SRG-Generaldirektor noch nicht sagen.

 

Keine Werbeunterbrechung mehr:

Die SRG wird künftig darauf verzichten, ihre Spielfilme ab 19:30 Uhr durch Werbung zu unterbrechen. Damit will sie sich deutlicher von den privaten Anbietern abgrenzen.

 

Zusammenarbeit mit Privaten:

Die SRG will privaten Medienanbietern in Zukunft ihre Archivinhalte zur Verfügung stellen. Private Medienhäuser dürfen dann Newsvideos der SRG kostenlos übernehmen.

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(Last updated: 04.03.2018, 21:11)