13‘100 statt 4000 Franken Mindestlohn

Eigentlich müsste der Mindestlohn in der Schweiz 13'100 statt 4'000 Franken betragen. Noch schlimmer: Es gibt nicht einmal einen gesetzlichen Mindestlohn. Die Löhne sind in der Regel in den GAVs geregelt. In manchen liegt der Mindestlohn sogar tiefer als 4'000 Franken. Dabei müssten die Angestellten hierzulande deutlich besser bezahlt sein.

Während die Krankenkassenprämien und die Mieten fortzu steigen, während die Pensionskassenrenten seit Jahren sinken, stagnieren hingegen die Löhne (hier ein Lohnvergleich von Berufstätigen) des Mittelstandes und der Schlechtbezahlten. Während andere die Zitrone auspressen bis zum geht nicht mehr, ist die Schere zwischen Arm und Reich grösser (als bisher angenommen). Dass dieses System auf Dauer nicht aufgehen kann, wird rasch klar.

So viel Vermögen: Die 300 Reichsten der Schweiz besitzen 675‘300 Millionen resp. 675,30 Milliarden Franken, wie die «Bilanz» errechnet hat.

Pro-Kopf-Vermögen: Ihr durchschnittliches Vermögen beträgt aktuell 2,251 Milliarden Franken pro Kopf. Im Jahr 1989 betrug es noch „magere“ 600 Millionen. Das ist eine Zunahme von +275%.

Arbeitnehmer: Wie aber sieht es bei jenen aus, die diese gewaltige Äufnung von Vermögen überhaupt erst ermöglichen?

 


 

 

So viel müssten Schweizer Arbeitnehmer verdienen:

Hätten auch die Löhne der Arbeitnehmer die gleiche Zunahme erfahren, dann würde ein Arbeitnehmer mit «3500 Franken Lohn im Jahr 1989 heute 11‘900 Franken verdienen», wie «vorwärts» für letztes Jahr vorrechnete. Im Jahr 2018 müsste das Einkommen des Arbeitnehmers bereits bei 13'125 Franken Mindestlohn pro Monat liegen.


Die Realität ist eine andere:
In den letzten 25 Jahren ist sein Lohn auf
gerade mal knapp 4000 Franken gestiegen.

Gerecht?
 


Fakt ist: Die Arbeitnehmer ermöglichen erst diese gewaltige Äufnung von Vermögen. Die Reichen müssten daher konsequenterweise solidarischer besteuert werden. Demnächst hat das Stimmvolk an der Urne die Wahl, den eingeschlagenen Kurs zu korrigieren und kann mit einem JA rund 5 bis 10 Milliarden Franken zurück zur Mittelschicht und Unterschicht fliessen lassen und so die Löhne der Arbeitnehmer entlasten.


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(Last updated: 17.04.2019, 11:53)