Kriegsgeschäfte und Waffenexporte der Schweiz 2018

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Wie viele Kriegswaffen?
Von 1975 bis 2016 lieferten
Schweizer Rüstungsexporte
Kriegsmaterial im Wert von über
17,5 Milliarden Franken.
 


Die Schweiz beliefert 64 Länder mit Kriegsmaterial

Das sind 33% aller weltweiten Länder, darunter mind. 4 kriegführende Länder und auch radikale Scharia-Staaten ...


 

THEMEN-ÜBERSICHT:


0-10 wie ...

1 kg kostet nur 76 Franken:

  • 1 Kilo Kriegsmaterial kostet 76 Franken
    Ein Kilogramm Schweizer Kriegsmaterial kostet gerade mal 76 Franken. Zum Vergleich: 1 kg Chesterfield-Tabak kostet heute 200 Franken. Der Staat hat also eingesehen, dass Tabak ein tödliches Produkt ist. Stellt sich die Frage: Warum macht er dies nicht auch bei Kriegsmaterial? ...

33% aller weltweiten Länder:

  • 64 von 193 Ländern beliefert die Schweiz mit Kriegsmaterial
    Die Welt zählt 193 Staaten, die Mitglieder der Vereinten Nationen (UNO) sind. 64 Länder davon beliefert die Schweiz mit Kriegsmaterial. Das sind 33% aller weltweiten Länder. Darunter befinden sich auch mindestens vier kriegführende Regimes und radikale Scharia-Staaten ...

 

A wie ...

Abstimmung Kriegsgeschäfte:

  • Abstimmung: Die Kriegsgeschäfte-Initiative
    Die ganze Schweiz erfuhr in nur 24 Stunden vom Volksanliegen, das den Kriegswaffenherstellern dieser Welt das Schweizer Geld entziehen möchte. Die Initiative geht seither weiter durch die Decke ...

Afghanistan mit Schweizer Panzer:


Ausgaben nach Länder & pro Kopf:


 

B wie ...

Bundesrat & die Rüstungslobby:

  • Rüstungslobby neu mit absoluter Mehrheit im Bundesrat
    Bundesrat Ignazio Cassis (FDP) schlägt sich auf die Seite der Schweizer Rüstungslobby, die eine Lockerung der Kriegsmaterialverordnung sowie Waffenexporte in Bürgerkriegsländer (bewaffneter interner Konflikt) und u.a. in den Jemen anstrebt. Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Die Schweizer Rüstungslobby hat neu die absolute Mehrheit im Bundesrat ...

Bürgerkriege bringen Geld:

  • Schweizer Waffenexporteure wollen in Bürgerkriegsländer liefern
    Rüstungskonzerne aus der neutralen Schweiz wollen ihre Waffen neu auch explizit in Länder exportieren, in denen Bürgerkrieg herrscht. Im Visier sollen die Rüstungsunternehmen insbesondere den Jemen haben, in dem seit Jahren ein blutiger Krieg tobt und die Diktatur Saudiarabien federführende Kriegspartei ist - und gleichzeitig ein lukrativer, enger Partner der Schweiz in Sachen Waffengeschäfte ...

 

J wie ...

Jemen-Krieg und die Schweiz:

  • Jemen-Krieg: Schweiz liefert Kriegsmaterial für Kampfeinsätze
    Die Schweiz liefert den beiden Kriegsparteien Arabische Emirate und Bahrain Ersatzteile für Waffensysteme, die beide für Kampfeinsätze im Jemen brauchen - und die sie beim Lieferanten nachweisbar regelmässig reparieren lassen müssen ...

  • Schweizer Geld bombardiert Zivilisten im Jemen
    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) finanziert mehrere Waffenhersteller. Allein die US-Rüstungsindustrie mit einer Milliarde Dollar. Darunter befindet sich auch die US-Rüstungsfirma Raytheon. Die Bomben Raytheons «werden im Jemen auch gegen Zivilisten eingesetzt» ...

 

K wie ...

Konfliktgebiete sind ein Problem:

  • Alt-Bundesrat Burkhalter kritisiert Waffenexporte
    Der freiwillig zurückgetretene Bundesrat Didier Burkhalter nennt Schweizer Waffenexporte in Konfliktgebiete als einen der Hauptgründe für seinen Rücktritt. «Ich finde, man muss hier deutlich sein und sie ablehnen» ...

Kriegsmaterialverordnung:

  • Kriegsmaterialverordnung der Schweiz
    Die Schweizerische Kriegsmaterialverordnung: Der Bundesrat verordnet gestützt auf das Kriegsmaterialgesetz und Militärgesetz folgende Verordnung über die Kriegsmaterial-Ausfuhr ...

 

N wie ...

Nazi-Deutschland:

  • Nazi-Deutschland:
    84% aller Schweizer Waffenexporte

    In puncto Kriegsmaterialexporte blickt die Schweiz auf eine lange Tradition zurück. Davon einige tiefschwarze, dunkle Kapitel. Eines liegt mitten im Zweiten Weltkrieg. Während des Krieges bevorzugte die neutrale Schweiz einseitig das Dritte Reich der Nazis gegenüber den Allierten. Und dies nicht zu knapp. 84% der Schweizer Waffenverkäufe gingen an Hitlers Nazi-Deutschland ...

 

S wie ...

Schweizer Waffen für Terroristen:

  • Schweizer Waffen für Terroristen:
    Boko Haram & Islamischer Staat (IS)

    «Mowag-Panzer bei Boko Haram, Ruag-Handgranaten bei einem IS-Attentäter, Schweizer Munition im syrischen Bürgerkrieg», warnt die GSoA. Die Terrormiliz Boko Haram verwendete mindestens einen Mowag-Radschützenpanzer für ihre militärischen Angriffe, ein IS-Attentäter benutzte Ruag-Handgranaten für einen Anschlag ...

 

V wie ...

Volk soll bei Waffenexporten mitreden:

  • Volk soll bei Waffenexporten mitreden:
    «Entmachtung des Bundesrates!»

    Die Rüstungslobby hat im Bundesrat neuerdings die absolute Mehrheit. Auf Druck eben dieser Lobby lockert Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann die Richtlinien für Schweizer Waffenexporte (Kriegsmaterialverordnung), um neu auch Waffenexporte in Bürgerkriegsländer zu erlauben. Denn wohin die Schweiz ihre Waffen liefert, bestimmt der Bundesrat im Alleingang. Das Parlament und das Volk haben nichts zu melden. Nun aber fordert BDP-Präsident Martin Landolt eine Entmachtung des Bundesrates ...

 

W wie ...

Waffenströme:


Schweiz: Depositarstaat der Genfer Konventionen liefert Kriegsmaterial in kriegführende Länder wie USA und Saudiarabien

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(Last updated: 08.08.2018, 14:50)