So wird die Schweiz reich: Steuerrevolution statt Steuerreform

Der Bundesrat vertritt in vielen Bereichen primär die Interessen der Grosskonzerne, statt jene der breiten Bevölkerung. Das sieht man nicht zuletzt an der mit dem neuen Namen «Steuervorlage 17» getarnten Neuauflage der «Unternehmenssteuerreform III». Die SV17 hat milliardenschwere Steuerverluste für Kantone und Gemeinden sowie massiven Sozialabbau in der Schweiz zur Folge.

Doch: Eine Reform muss für den Bund und die Kantone eigentlich Einnahmen erbringen und nicht Steuerausfälle bewirken.

Schweiz Karte und Flagge mit Alpen Berge

 


Um Mehreinnahmen für Bund und Kantone zu generieren, fordert die Partei der Arbeit Schweiz daher sechs konkret wirksame Massnahmen:

  • Die Erhöhung der Gewinnsteuer bei Kapitalgesellschaften.

  • Die radikale Erhöhung der Grundstückgewinnsteuer.

  • Die Einführung einer Steuer auf Finanztransaktionen (Finanztransaktionssteuer).

  • Die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer.

  • Die Harmonisierung der Steuersätze von Gemeinden und Kantonen

  • Die Erhöhung der Steuern der Grossvermögen.

Dies würde zweifellos Geld in die Kassen des Bundes, der Gemeinden und Kantone spülen. Die betuchte Minderheit der Reichsten würde dadurch stärker als bisher und einkommensgerechter besteuert.

Was haltet Ihr davon?

Quelle:
Online Ausgabe («Vorwärts» Zeitung Seite 2)

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(Last updated: 21.12.2017, 17:55)