Der Bundesrat-Trick: Die USR III heisst plötzlich «Steuervorlage 17» (SV17)


Der Bundesrat lässt nicht locker. Nach der verlorenen Abstimmung zur «Unternehmenssteuerreform III» (USR III) heisst der Nachfolger plötzlich «Steuervorlage 17» (SV17), anstatt «Unternehmenssteuerreform IV» (USR IV).

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Am 12. Februar 2017 versenkte das Schweizer Stimmvolk die Unternehmenssteuerreform III mit 1'428'162 NEIN-Stimmen (59.1%) deutlich.

 


Fünf Auffälligkeiten der neuen Steuervorlage 17:

Strategiewechsel. Statt USR IV wird sie SV17 genannt. Was steckt wirklich hinter der Namensänderung der neuerlichen Steuer-Vorlage?

  • Im Kern gilt: SV17 = USR III.

  • Das Wort „Unternehmen“ verschwindet ganz aus der Bezeichnung der Vorlage.

  • Die Unternehmenssteuern sollen massiv gesenkt werden.

  • Die «Steuerreform 17» führt zu enormen Steuerausfällen in den Kantonen und Gemeinden. Einer der Hauptgründe für das wuchtige NEIN zum USR III im Februar 2017.

  • Mit SV17 droht der Schweiz erneut ein massiver Sozialabbau wie schon bei der USR II.

Quellen:
- Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Steuervorlage 17 (Bundesrat)
- Zeitung «Vorwärts» (zur Ausgabe)

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(Last updated: 20.12.2017, 03:44)