SVP, FDP & CVP attackieren die AHV

Sie lassen nichts anbrennen. Die bürgerlich-rechts-nationale Allianz von SVP, FDP, CVP, BDP und GLP schiesst unmittelbar nach Ablehnung der Altersvorsorge 2020 Rentenreform mit vollen Rohren auf die AHV.

Noch in dieser Legislatur soll ein neues Massnahmenpaket aufgegleist werden, das eine schrittweise Erhöhung des Rentenalters vorsieht und dazu der AHV die Bundesbeiträge massiv kürzt.


Die AHV-Revolution zur Volkspension:
4000 CHF Mindestrente
2. Säule abschaffen

Die Linke plant die Volkspension: Indem die 2. Säule (berufliche Vorsorge) abgeschafft und die 1. Säule (AHV) gestärkt wird, sollen die Mindestrente (4000 Fr.) und die Maximalrente (6000 Fr.) deutlich erhöht werden ...



 

Kürzung bereits beschlossen:

Konkret sollen die gebundenen Ausgaben des Bundes um 5-10% gesenkt werden. Dies hat in vorletzter Woche die bürgerlich-rechte absolute Mehrheit mittels parlamentarischer Motion sowohl im Nationalrat wie auch im Ständerat beschlossen. Der Bundesrat wird damit beauftragt, der Bundesversammlung eine oder mehrere Vorlagen zu unterbeiten, mit welchen die stark gebundenen Ausgaben des Bundes um 5 bis 10 Prozent reduziert werden können. Auch Bildungsausgaben sollen weiter gekürzt werden. Dafür soll mehr Geld an die Schweizer Armee fliessen.


Gebundene Ausgaben sind Ausgaben des Bundesbudgets, die fix im Gesetz resp. in der Verfassung festgeschrieben sind. Die AHV ist bei den gebundenen Ausgaben der grösste Einzelposten.
 

 

Rechte will über AHV-Bundesgelder entscheiden:

Als Nächstes soll der fixe prozentuale Bundesbeitrag an die AHV komplett und ersatzlos gestrichen werden. An seiner Stelle soll dafür neu die rechts/-nationale absolute Mehrheit im Parlament über die Höhe der jährlichen Bundesgelder an die AHV entscheiden können. Was das für die AHV bedeutet, kann sich jeder selber ausrechnen.


Die Lüge von der AHV-Pleite:
Das tatsächliche Vermögen

Droht der Zusammenbruch? Oder alles interessengetriebene Angstmacherei, um unsoziale Reformen durchzusetzen? ...


Diebstahl Überfall klauen

Die SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen bringt es auf den Punkt: «Solche Vorschläge setzen die Stabilität unseres wichtigsten Sozialwerks aufs Spiel und berauben heutige und künftige Rentner ihrer Rechts- und Planungssicherheit.»

Das schreiben andere:
- Bürgerliche wollen Bundesbeiträge senken (Blick)

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(Last updated: 28.07.2018, 02:33)