Bundesrat: «Schweizer Armee ausbauen, Bildung abbauen!»

Der Bundesrat hat im Staatsvoranschlag 2018 beschlossen, massiv in der Bildung zu sparen. Im Gegenzug erhalten die Schweizer Armee und die Autobahnen des Landes Hunderte zusätzliche Millionen.

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Tellschuss

 


Massiver Bildungsabbau:

Bildungsabbau: Gekürzt werden soll allen voran der Finanzierungsbeitrag für den ETH-Bereich (ETH Zürich + EFPL Lausanne) um 75 Millionen Franken - von 2'353 Millionen (2017) runter auf 2'280 Millionen (2018). Eine Kürzung um -3 Prozent.

Doch nicht nur der ETH-Bereich ist betroffen. Generell sollen die Gesamtausgaben des Bundes für Bildung, Forschung und Innovation spürbar auf 6,242 Milliarden Franken gestutzt werden, wie der «TagesAnzeiger» berichtet. Der Bundesrat möchte so den «Spielraum» für die Armee und für Autobahnen schaffen

 

Mehr Geld für die Armee:

Das rigorose Sparprogramm im Bildungsbereich kennt aber auch Gewinner: Das Militär.

Der millionenschwere Bildungsabbau generiert der Schweizer Armee im Gegenzug neue Finanzspritzen in Millionenhöhe. Geplant sind zusätzliche 130 Millionen Franken für das Armeebudget der Schweiz. Für den Bereich Schiene und Strasse möchte der Bund sogar 900 Millionen Franken mehr ausgeben.


INFORMATIONEN:
Verantwortlich für das Bildungsdepartement ist Bundesrat Johann Schneider-Ammann (FDP).

Bundesratsbeschlüsse werden jedoch immer(!) im Gesamtbundesrat beschlossen. Hier hat die politische RECHTE (2x FDP, 2x SVP) die absolute Mehrheit. Sie kann Bundesratsbeschlüsse im Alleingang durchboxen.


Das schreiben andere:
- Mehr Geld für die Armee, weniger für die Bildung (Tages Anzeiger)

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(Last updated: 26.08.2017, 19:44)