Trump kündigt TPP-Freihandelsabkommen

US-Präsident Donald Trump hält an seinem ersten Arbeitstag gleich eines seiner wichtigsten Wahlversprechen ein. Er kündigt das TPP-Abkommen und beschliesst den Austritt der USA.

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Trump kündigt das TPP-Abkommen

 



TPP-Ausstieg der USA

Trump bezeichnete das geplante TPP-Abkommen bereits im Vorfeld der US-Wahlen als eine «potentielle Katastrophe für unser Land». Das Ziel seiner Amtszeit seien - getreu nach dem Motto "America comes first" - «gerechte, bilaterale Handelsverträge zu vereinbaren, die Arbeitsplätze und Industrien zurück nach Amerika bringen». Nun hält er dieses Versprechen ein und kündigt das Freihandelsabkommen auf. Trump unterzeichnete heute Montag einen entsprechenden Erlass zum Austritt der USA.

Eigentlich hätte das Abkommen längst in Kraft sein müssen. Der Kongress wollte TPP noch vor Amtsende von Barack Obama ratifizieren.

 

Grösste Freihandelszone der Welt:

Mit 20% Wirtschaftsleistung dieser Erde wäre mit TPP die grösste regionale Freihandelszone der Menschheitsgeschichte entstanden - vereint in einem einzigen TPP-Handelsraum.

Zu den TPP-Mitgliedern zählen die 12 Staaten Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam.


Absicht der Amerikaner war in erster Linie eine stärkere Bindung zu den asiatischen Staaten. Jetzt, wo sich das TPP-Abkommen allerdings in Luft auflöst, dürfte sich vor allem Trumps Handelsgegner China freuen.

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(Last updated: 23.01.2017, 18:36 Uhr)