8 reiche Männer besitzen mehr als 3,6 Milliarden Menschen

Stellen Sie sich das einmal bewusst(!) vor: 8 Männer besitzen mehr als die halbe Weltbevölkerung, also 3,6 Milliarden Menschen!

Vor einem Jahr waren es noch 62 Männer. Nun sind es bereits nur noch deren 8. Die Schere zwischen Reich und Arm ist weitaus grösser als bisher angenommen.

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Die 8 reichsten Männer der Welt

Das sind die acht reichsten Männer der Welt:

1. Bill Gates Microsoft-Gründer
2. Amancio Ortega Reichster Mann Europas
3. Warren Buffett Grossinvestor & Unternehmer
4. Carlos Slim Helú Mexikanischer Unternehmer
5. Jeff Bezos Amazon-Gründer
6. Mark Zuckerberg Facebook-Gründer
7. Larry Ellison Oracle-Gründer
8. Michael Bloomberg Medienmogul & Politiker

Ihr Vermögen: 426 Milliarden Dollar.

 

Das Vermögen der ärmeren 50% der Weltbevölkerung

Die weltweite soziale Ungleichheit ist grösser als angenommen.

Zum Vergleich: Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Milliarden) kam 2016 zusammen auf gerademal 409 Milliarden Dollar Vermögen.

Dies belegt die neue Studie „An Economy for the 99 Percent“ der Hilfsorganisation Oxfam.

 

Reiche sind reicher als angenommen

Vor einem Jahr glaubte man noch, dass 62 Superreiche mehr besitzen als die ärmere Hälte der Weltbevölkerung. Neue Vermögensdaten - vor allem aus den Staaten China und Indien - zeigen nun aber, dass die Ärmeren deutlich weniger Vermögen besitzen als bislang angenommen.

Den korrigierten Zahlen zufolge waren es letztes Jahr nur 9 statt 62 Milliardäre gewesen, die das Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung übertrumpfen. Dieses Jahr sind es nun nur noch 8 Milliardäre.

 

Das reichste 1 Prozent:

Das reichste Prozent der Menschheit besitzt seit 2015 mehr als der gesamte Rest der Welt.

Umgekehrt besitzt die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung nur einen Bruchteil von einem Prozent (0,16%) des weltweiten Vermögens.

Die gewaltige soziale Ungleichheit betrifft nicht etwa nur Dritte-Welt-Länder. Die Vermögensschere gilt auch hier in der westlichen Hemisphäre.

Allein in Deutschland besitzt das reichste Prozent rund ein Drittel des gesamten Vermögens.

 

Wie kann das sein?

Wie kann eine derart surreale Vermögensverteilung entstehen?

Die zehn grössten Konzerne haben 2016 mehr Einnahmen erzielt als 180 Staaten zusammen.

Laut Oxfam hängt diese Entwicklung mit Möglichkeiten reicher Menschen und internationaler Konzerne zusammen, sich «Vorteile auf Kosten des Allgemeinwohls zu verschaffen». Hauptsächlich durch aggressive Steuervermeidungstechniken oder Nutzung von Steueroasen. Dies treibe die Staaten dann in einen «ruinösen Wettlauf um Niedrigsteuersätze».

«So bereitet Ungleichheit den Boden für Rechtspopulisten und andere Feinde einer solidarischen Gesellschaft.»

Die Regierungen müssten «für die 99 Prozent» arbeiten. Nicht für eine Hand voll Milliardäre auf dieser Welt.

Quellen: Oxfam. Credit Suisse Global Wealth Databook 2016. Forbes-Milliardärsliste.

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(Last updated: 16.01.2017, 14:34 Uhr)