Über 100'000 Kinder sind in der reichen Schweiz von Armut betroffen, weitere 262'000 sind von Armut bedroht

Erschreckende Zahlen zur Kinderarmut-Statistik in der Schweiz.

Immer mehr Kinder in der reichen Schweiz leben in Armut. Und die Kinderarmut steigt munter weiter wie nachfolgende Zahlen belegen, trotzdem kürzen FDP und SVP die Mittel zur Armutsbekämpfung um -72% - und das trotz einem Milliardenüberschuss des Bundes.

Eine Erhebung des Bundesamt für Statistik (BfS) im Jahr 2014 zeigte noch: Jedes 20. Kind in der Schweiz ist von Einkommensarmut betroffen und jedes sechste Kind ist von der Armut bedroht. Caritas nennt derweil neuere Zahlen zur Kinderarmut hierzulande:

In Zahlen:
108'000 Kinder unter 18 Jahre leben in Armut.
262'000 Kinder sind von Armut bedroht.

Heisst konkret: 370'000 Kinder sind in der Schweiz von Armut betroffen oder armutsgefährdet. Dabei verstösst Kinderarmut eigentlich gegen geltendes Recht in der Schweiz.

Inhalte:

 


 

 

Kinderarmut auf dem Vormarsch:

Kinderarmut in der Schweiz

«In Artikel 12 der Bundesverfassung garantiert die Schweiz denjenigen, die in Not geraten und nicht in der Lage sind, für sich zu sorgen, Hilfe, Betreuung und Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind. Zusätzlich ver­pflichtet sich die Schweiz in Artikel 11, allen Kindern und Jugendlichen einen besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit zu gewähren und sie in ihrer Entwicklung zu fördern», warnt Caritas.

Unvorstellbare Zahlen: 262'000 Kinder leben in Haushalten mit geringem finanziellen Spielraum und sind unmittelbar von der Armut bedroht.


108'000 Kinder unter 18 Jahren leben derweil konkret in Armut. 2014 ging das BfS noch von offiziell 73'000 armen Kindern aus: Davon 51'000 Kinder in Haushalten, die trotz Erwerbsarbeit kein Einkommen oberhalb der Armutsgrenze generieren können (siehe auch Working Poor: «Wenn weder Arbeit noch Bildung vor Armut schützen, dann hat der Staat versagt!»). Weitere 22'000 in Armut lebende Kinder waren 2014 in einem Haushalt ohne Erwerbstätige zu Hause.

Das heisst jedes 20. Kind in der Schweiz lebte in Armut und jedes sechste Kind war davon bedroht. In Schweizer Haushalten ohne Erwerbstätige war sogar fast jedes 2. Kind armutsgefährdet und jedes 5. Kind von Armut betroffen. Gemäss den neueren Zahlen von Caritas ist die Zahl der von Kinderarmut Betroffenen seither deutlich gestiegen.


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Risikofaktor Kinderarmut:


Armut im Kindesalter gilt als Risikofaktor für Armut und soziale Ausgrenzung im späteren Lebensverlauf, da die Teilhabe- und Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder in jungen Jahren beeinträchtigt waren. (Swissinfo)
 


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Korruption Domino


SVP und FDP kürzen 90'000 Kindern die IV-Kinderrenten - trotz Milliardenüberschuss.

• SVP und FDP erhalten riesige Spenden der Grossbanken.

• SVP und FDP beschliessen, dass diese Grossbanken Bussen in Milliardenhöhe bei den Steuern abziehen dürfen.

Woanders heisst das Korruption und Betrug am Volk ...



Mehr, als nur wenig Geld haben.
Armut ist eine prekäre Lebenslage, die sich in verschiedenen Bereichen bemerkbar macht: Arbeit, Bildung, Wohnen, Gesundheit, soziale Kontakte und Freizeit. Armut drückt sich neben dem fehlenden Geld vor allem dadurch aus, dass die betroffenen Personen in unserer Gesellschaft kaum Handlungs- und Teilnahmemöglichkeiten haben. Quelle: Bildung gegen Armut.
 

Quelle: Bundesamt für Statistik (BfS). Studie zur Erfassung der Armut und materielle Entbehrung von Kindern in der Schweiz (2014).

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(Last updated: 29.08.2019, 17:27)