Banken-Rettung: Too big to fail? Lasst sie Pleite gehen!


Islands Lösung: «Let Banks go bankrupt!»

Banken-Rettung: Too big to fail?

 


Too big to fail? Lasst die Banken Pleite gehen! Nach einer Überschuldung rettete die kleine Insel Island nicht die Banken, sondern die Bürger. Ein Novum. Bisher wurde von der "Geldelite" stets davor gewarnt.

Wohlhabende wurden besteuert, hohe Pensionen und Renten der Oberschicht gekürzt und im Gegenzug die Mindestrenten für die ärmere Bevölkerung erhöht. Hier wurde exakt das Gegenteil dessen gemacht, was von Ländern wie Griechenland, Portugal oder Spanien bis heute verlangt wird. Der Erfolg gibt Island recht.

Darum hat Island keine weiteren Hilfspakete benötigt. Könnten wir hier eine Anleitung für die Zukunft finden, wie man Krisen angehen sollte, und wie nicht?

Die Isländer haben ihren Banken und deren Bankern die rote Karte gezeigt. Sie werden es kaum glauben – sie wagten sogar etwas schier Unglaubliches: Quasi unantastbare, marode Banken liess Island einfach pleitegehen. Ja, Sie lesen richtig. Und trotz aller Drohungen und Befürchtungen ist Island nicht im Meer versunken. Die Menschen leben immer noch, und es existieren dort weiterhin Supermärkte, Geld, Arbeit und – auch Banken. 

→ Super interessanter Artikel über das Vorzeige-Beispiel Island, das die Bürger statt die Banken in den Vordergrund stellte: Hier gibt's den ganzen Artikel (via Infosperber.ch).


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(Last updated: 31.03.2017, 21:58)