Bundesbetriebe: Chef-Löhne steigen - Swisscom, SBB, Post

Hoher Chef-Lohn in Bundesbetrieben: Die Chefs von Swisscom, SBB, Post, Postfinance und Ruag verdienen immer mehr Lohn!

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Stattliche Bundesbetriebe


Bundesbetriebe sind staatliche bzw. halb-staatliche Unternehmen und dienen dem Service Public (öffentliche Infrastruktur & Grundversorgung). Die Konzernchefs dieser staatlichen Betriebe verstehen jedoch unter dem Begriff "staatlich" offensichtlich eher das Wort "stattlich". Zumindest was ihre eigenen Löhne angeht.

Jahreslohn: So haben die CEOs von Swisscom, Post, Postfinance, SBB und Ruag letztes Jahr zusammen 5,7 Millionen Franken verdient.

Lohnerhöhung: Das ist eine Lohnsteigerung von einer halben Million Franken.

 

Chef-Löhne steigen

Paradebeispiel: Der Swisscom-Chef Urs Schaeppi verdient 4x so viel wie Bundesrätin Doris Leuthard - Schaeppis Vorgesetzte.

Lohn-Übersicht:

Bundesbetrieb Chef Lohn 2014 Lohn 2015 Lohnerhöhung
Swisscom Urs Schaeppi 1,773 Mio. CHF 1,832 Mio. CHF +59'000 CHF
Ruag Urs Breitmeier 0,992 Mio. CHF 1,118 Mio. CHF +126'000 CHF
SBB Andreas Meyer 1,072 Mio. CHF 1,046 Mio. CHF -25'837 CHF
Post Susanne Ruoff 0,824 Mio. CHF 0,984 Mio CHF +159'936 CHF
Postfinance Hansruedi Köng 0,562 Mio. CHF 0,726 Mio. CHF +164'230 CHF

Bundesbetriebe: Chef-Löhne bei Swisscom, Post, Ruag und SBB steigen
 

Chef-Löhne in Bundesbetrieben kürzen!


Wer diesen orbitanten Chef-Salären in Bundesbetrieben einen Riegel vorschieben möchte, der sollte bei der Abstimmung zur "Pro Service Public" Initiative mit JA stimmen.

Die Volksinitiative «Pro Service Public» fordert vom Bund, dass die Gehälter in staatlichen Unternehmen nicht mehr über den Bundesratslöhnen liegen. In den Jahren 2010-2015 haben Swisscom, SBB und Post insgesamt 22 Millionen an Chef-Gehältern ausbezahlt. Berücksichtigt man die Lohnzahlungen der übrigen Mitglieder der drei Geschäftsleitungen mit ein, steigt dieser Betrag auf rund 115 Millionen Franken.

Wäre die Pro Service Public Initiative seit 2010 eingeführt gewesen, hätte der Bund auf diese Weise allein bei Swisscom, SBB und Post total 44 Millionen Franken an zu hohen Löhnen eingespart (Differenz zum Bundesratlohn).

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(Last updated: 06.04.2016, 22:07 Uhr)