BGE-Argumente: Weniger Staat, mehr Freiheit?

Wer Mitte oder Rechts wählt, sollte für das Grundeinkommen sein.

Weniger Staat, mehr Freiheit! Weshalb das bedingungslose Grundeinkommen den Grundwerten der liberalen und konservativen Parteien entspricht. Hier gibts die Infos.

Inhalte:

 


 

Mitte-Rechts investiert ins Grundeinkommen


Der finnische Staat macht es vor: Finnland startet das bedingungslose Grundeinkommen. Die Regierung investiert für die Dauer von 2 Jahren rund 20 Millionen Franken in einen BGE-Feldversuch mit 10'000 Probanden. Damit ist Finnland zweifellos der europäische Vorreiter in Sachen Grundeinkommen.

Mitte-Rechts fürs BGE: Finnland wird nicht etwa von linken Träumern oder Alt-Hippies regiert, sondern von einer Mitte-Rechts-Nationalen-Regierung.

Und die Schweiz?

ALLE INFOS:
→ Abstimmung: Grundeinkommen - 5. Juni 2016

Wie stehen die Chancen? Und vor allem: Was ist Ihre Meinung zum bedingungslosen Grundeinkommen? Wäre heute Abstimmung, würden Sie mit JA oder NEIN stimmen?

Hier gibt es die Umfrage zur Abstimmung. Ihre Meinung zählt!

 

Weniger Staat!


Das Konzept des Grundeinkommens leuchtet dem politisch liberalen und konservativ-nationalen Lager je länger je mehr ein. Denn im Grunde genommen deckt sich dieses Konzept mit den Grundwerten des Liberalismus und Konservatismus. Mehr als es deren Sympathisanten und Verfechter bislang (noch) wahrhaben wollen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet vor allem Eines: Weniger Staat.

Durch das Wegfallen aller Sozialleistungen (wie Arbeitslosengeld, Ergänzungsleistungen etc.) gibt es in Zukunft nur noch eine einzige staatliche Sozialleistung: das Grundeinkommen.

Das heisst: Weniger Einmischung durch den Staat!

Wer also gegen die staatliche Einflussnahme ist - eine Grundforderung der Mitte-Rechts Politiker - der sollte sich eigentlich für das bedingungslose Grundeinkommen aussprechen.

Bedingungsloses Grundeinkommen Schweiz: Weniger Staat, mehr Freiheit!

 

Mehr Freiheit!


Ein bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet aber auch: Maximale Freiheit des Einzelnen!

Da jeder Mensch unabhängig seiner persönlichen Lebenssituation und Bedürfnisse ein Grundeinkommen erhält, entfällt der gesellschaftliche und staatliche Druck. Wie auch die Stigmatisierung von Sozialhilfebezügern.

Liberaler geht kaum: Im Gegenzug steigt die Freiheit jedes Einzelnen, das zu tun, wofür er sich mit voller Leidenschaft und voller Kraft einsetzen kann. Und dies entspricht genau jenen Grundwerten einer liberalen Gesellschaft, wie es all die Schweizer Wirtschaftsparteien seit jeher predigen.

Das Grundeinkommen steigert die Produktivität, erhöht die Kaufkraft und bringt die Wirtschaft in Schwung.

Dank neu gewonnener Freiheiten steigert das Grundeinkommen die unternehmerische Kreativität erheblich, führt zu neuen Pionierleistungen der Schweiz in zukunftsweisenden Geschäftsbereichen und sorgt für eine wirtschaftliche Flexibilität, die weltweit ihresgleichen sucht.

Der Hauptprofiteur dieser Entwicklung: Die Schweizer Wirtschaft.

 

Arbeitgeber sparen viel Lohn


Gewehrt haben sie sich - mit unheimlich viel Kampagnengeld - gegen den drohenden gesetzlich geregelten Mindestlohn von 4000 Franken in der Schweiz. Mit Erfolg!

Arbeitgeber kritisieren regelmässig die hohen Schweizer Löhne. Es sei schwierig konkurrenzfähig zu bleiben im globalen Wettbewerb der freien Marktwirtschaft - wegen der hohen Gehälter.

Doch das bedingungslose Grundeinkommen spielt den Arbeitgebern direkt in die Hände. Und dies nicht zu knapp. Denn die Firmen könnten die hohen Löhne ihres Personals um genau jenen Betrag des Grundeinkommens kürzen.

Das heisst konkret: Ein Arbeitgeber spart pro Monat 2500 Franken - für jeden einzelnen seiner Angestellten.

Viel, viel Geld.

Man stelle sich vor, die Angestellten einer Firma erhalten pro Monat einen durchschnittlichen Lohn von 4500 Franken. Was ziemlich tief ist.

Der Arbeitgeber würde also 55% seiner gesamten Lohnkosten sparen!

 

Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Wirtschaft steigt!


Das Argument der überbezahlten Mitarbeitergehälter hierzulande gilt nicht mehr. Die Angestellten-Löhne schrumpfen drastisch und spürbar. Jede Firma, jeder Arbeitgeber hat deutlich mehr Geld zur Verfügung.

Die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen steigt in unvollstellbaren Ausmass. Und die Schweizer Firmen werden bei der internationalen Auftragsvergabe ein gefürchteter Gegner für alle ausländischen Mitbewerber - dank dem bedingungslosen Grundeinkommen.

 

Kaufkraft der Bevölkerung steigt!

Die Schweizer Wirtschaft kommt aber nicht nur wegen der gewaltigen Lohnsenkungen wieder in Schwung. Auch die Kaufkraft der einheimischen Bevölkerung würde spürbar steigen.

Das wiederum erhöht die Konsumfreudigkeit und stimuliert das Kaufverhalten der Bürgerinnen und Bürger. Davon profitieren Schweizer Unternehmen enorm, was wiederum in höheren Geschäfts-Umsätzen mündet. Dank einem bedingungslosen Grundeinkommen.

 

Einkaufstourismus sinkt!

Wenn die Kaufkraft der Konsumenten steigt, die Ausgaben und Personalkosten der Unternehmen sinken, wirkt sich das unmittelbar auf den viel kritisierten Einkaufstourismus der Schweizer aus. Nicht wenige sogenannte Einkaufstouristen fahren regelmässig über die Grenze nach Deutschland zum preiswerten Einkaufen. Da die Preise der grossen Schweizer Detailhändler für viele Bürger schlichtweg zu hoch sind.

Das Grundeinkommen wäre die erste wirksame Massnahme gegen den Einkaufstourismus, der ja bekanntermassen der Schweizer Wirtschaft schaden soll.

 

Wer seine Heimat liebt, sagt JA!


Die Liste liesse sich ohne weiteres verlängern und wird hier in späteren Artikeln auch entsprechend ergänzt. Das Substanzielle ist klar: Das Grundeinkommen entspricht in vielen Punkten überraschend genau den Forderungen und Grundwerten der Mitte-Rechts-Wähler von CVP, FDP, GLP, BDP und SVP.

Die Quintessenz:

  • Wer die Schweizer Wirtschaft ankurbeln möchte, der sollte eigentlich JA sagen zum bedingungslosen Grundeinkommen.

  • Wer weniger Einmischung durch den Staat wünscht, der sollte eigentlich JA sagen bei der Abstimmung am 05.06.2016.

  • Wer Arbeitgeber ist und an hohen Personalkosten leidet, der sollte eigentlich JA sagen zum bedingungslosen Grundeinkommen.

  • Wer an den Folgen des Einkaufstourismus leidet, der sollte eigentlich JA sagen bei der Abstimmung am 05.06.2016.

  • Wer die Kaufkraft der einheimischen Bevölkerung steigern möchte, der sollte eigentlich JA sagen zum bedingungslosen Grundeinkommen.

  • Wer seine Schweizer Heimat liebt und Patriot ist, der sollte eigentlich JA sagen bei der Abstimmung am 05.06.2016.

Oder aber er verleugnet seine Grundwerte und liberalen Prinzipien.

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Wojtek Bernet   Autor: Wojtek Bernet
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(Last updated: 09.05.2016, 13:25 Uhr)