Die grössten Ängste & Sorgen der Schweizer Bevölkerung


 

Neuer Angstbarometer Schweiz - Die grössten Ängste und Sorgen der Schweizer Bevölkerung (Ranking). Die Hälfte der Einwohner hat Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Dies ist dem neusten CS-Sorgenbarometer zufolge die mit Abstand grösste Sorge der Schweizerinnen und Schweizer. Sorgen bereitet der Bevölkerung vor allem aber auch der vergleichsweise hohe Ausländeranteil (siehe: Ausländer-Gruppen in der Schweiz und Migrationshintergrund: 35%). Auch die düsteren Aussichten der AHV-Altersvorsorge sorgt für grosse Besorgnis.

51% der befragten Schweizer haben vor allem davor Angst, ihren Job zu verlieren.

Damit stellt Furcht vor Arbeitslosigigkeit das 10. Jahr in Serie die Hauptsorge der Schweizer Bevölkerung dar.

Inhalt:



Wovor haben die Schweizer am meisten Angst?


Die grösste Sorge der Schweizer Stimmberechtigten gilt dem eigenen Arbeitsplatz. 51 Prozent (+7%) der befragten Umfrageteilnehmer hievten die Angst vor Jobverlust direkt auf Platz 1 des diesjährigen Sorgenbarometers. Zum zehnten Mal in Folge.

Für 40% der Befragten ist der hohe Ausländeranteil in der Schweiz eine der fünf wichtigsten Sorgen (+3%). Und damit laut CS-Studie die zweitgrösste Sorge der Bevölkerung.

Ein heisses Thema nach wie vor ist auch die Altersvorsorge mit der Alters- und Hinterbliebenenversicherung (AHV), die mit 37 Prozent auf dem dritten Platz des Angstbarometers rangiert.

 

Die Top 10 Sorgen der Schweizer - Rangliste


  1. Jobverlust: Am meisten Kopfzerbrechen bereitet den Schweizerinnen und Schweizern nach wie vor die Sorge um den Jobverlust - 51% (+7%).

    Rekordwert verzeichnet mit 89% das Jahr 1993 bei einer damaligen Arbeitslosigkeit von 4,5%.

  2. Ausländerfragen: DIe AUsländertzhematik beschäftiget die Bevölkerung je länger je mehr. Laut Sorgenbarometer der Credit Suisse ist der Ausländeranteil die zweitgrösste Sorge der Stimmberechtigten - 40% (+3).

  3. Altersvorsorge: Stets ein brennendes Thema sind natürlich die Altersvorsorge und die AHV - 37% (+8).

  4. Asylbewerber: Zurückgegangen ist hingegen die Sorge über Flüchtlinge und Asylsuchende - 26% (-2%).

    Rekordwert verzeichnet mit 45% das Jahr 2004 als die Zahl der Asylgesuche höher war.

  5. Gesundheit & Krankenkasse: Die Schweizer sorgen sich Jahr für Jahr auch über Fragen rund um das Gesundheitswesen und die Krankenkassen - 23% (+2%).

    Rekordwert verzeichnet mit 64% das Jahr 2001.

  6. EU - Schweiz: Sorgen rund um die Beziehungen der Schweiz zur EU (Bilaterale) machen sich 20% (+4%) - und damit hat es knapp nicht mehr in die Top 5 der Schweizer Hauptsorgen gereicht. Da es sich hierbei um ein hoch aktuelles Thema handelt, dürfte dies die Bevölkerung wohl weiterhin noch einige Zeit stark beschäftigen.

  7. Atomenergie: Sorgenfalten bereitet auch die (Kern-)Energie mit 17% (-2%). Nach dem Super-GAU im AKW Fukushima wohl mehr denn je. Die Atomenergie ist keine Technologie, die man vollends kontrollieren kann, wie jüngste Bericht über den Atomunfall im grössten AKW Europas in der Ukraine verdeutlicht. Wissenswertes zum Thema: Grüner Atomreaktor ohne Atommüll zu verursachen.

  8. Sicherheit: Deutlich weniger Angst als im Jahr zuvor haben die Schweizer derweil um ihre eigene Sicherheit 17% (-7%). Damit sind persönliche Sicherheitsbedenken die grössten Verlierer in den Top 10 des Sorgenbarometers 2014.

  9. Soziale Sicherheit: Ebenfalls auf dem absteigenden Ast sieht sich die Angst um die Soziale Sicherheit mit 16% (-5%).

  10. EURO: Dauerthema ist, kaum erstaunlich, auch die Eurokrise respektive der Eurokurs mit einem Wert von 16% (+1%).

Quelle: CS-Sorgenbarometer 2014 -  gfs.bern-Umfrage.

Das Forschungsinstitut hat für diese Umfrage 1010 stimmberechtigte Personen verteilt in der gesamten Schweiz befragt - im Zeitraum von Ende Juli bis Mitte August 2014.

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(Last updated: 24.01.2015, 18:58 Uhr)