Alpen in der Schweiz - Die höchsten Schweizer Berge

Die legendären Schweizer Alpen - mehr als nur Berge.

Die Alpen bedecken 60% des Landes (siehe: Landesfläche), obwohl gerade mal 20% der gesamten schweizerischen Bevölkerung in diesem Gebiet lebt (siehe auch: Einwohner in der Schweiz).

Wenn es um die Schweiz geht, denken viele Menschen sofort an die Alpen. Die durchschnittliche Höhe der Alpen beträgt 1700 Meter, während der höchste Berg mit 4634 Metern deutlich hervorsticht. Die Dufourspitze wurde 1985 das erste Mal bestiegen und ist der höchste Gipfel der Schweiz, wobei er làngst nicht der einzige Riese unter den Bergen ist.

Inhalt:





Die Schweizer Alpen - ein Highlight jagt das andere


Insgesamt achtundvierzig Berge ragen über die 4000 Meter hinaus. Auf ihnen liegt ab einer Höhe von 2500 Metern ganzjährig Schnee. Die Schweiz ist wahrlich ein Bergparadies.

Das Kulturerbe Alpen wurde der Schweiz vor rund 35 Millionen Jahren vermacht. Die Prozesse, welche zur Entstehung der Alpen geführt haben, dauern nach wie vor an. In anderen Worten: auch die Schweizer Alpen wachsen immer noch jährlich und würden sich laufend verändern, wenn bestehende Witterungen das Wachstum nicht stark einschränken und zunichte machen würden.

Die Schweiz ist jedoch nicht nur für ihre Berge bekannt, sie beherbergt in den Alpen auch grosse Mengen von Gletschern, die immerhin drei Prozent der Gesamtfläche für sich beanspruchen. Wie viele andere natürliche Begebenheiten leiden die Gletscher jedoch massiv unter dem Klimawandel.

Die Alpen in der Schweiz

 

Das Alpenklima


Die Alpen trennen die Schweiz in die Alpensüdseite und die Alpennordseite. Sie sind ein natürliches Hindernis, welches das Wetter in ganz Europa beeinflusst.

Die Berge hindern kalte Nordluft und warme Südluft am Durchzug, sie verändern die Laufbahnen der Luftströmungen und sind somit unter anderem für die Niederschlagmenge zum Teil verantwortlich. So kann es passieren, dass sich das Wetter innerhalb der Schweiz deutlich unterscheidet. Selbst in den Alpen passiert es, dass in einem Gebiet die Sonne scheint, während es wenige Kilometer weiter stark regnet. Die schlagartige Änderung des Klimas beruht dabei vor allem auf der Menge der Feuchtigkeit, welche die einströmenden Luftmassen in sich tragen.


Alpen-Wanderung und Alpenpässe


Die Einzigartigkeit der Schweizer Alpen macht die Schweiz zu einem beliebten Urlaubsziel. Unterschiedliche Wanderwege führen zu glasklaren Seen, steilen Hängen, schneebedeckten Gipfeln und wilden Wassern.

Der bekannteste und oft besuchte Berg ist das Matterhorn, welches 4.478 Meter misst.

Aber jede Route hat ihren eigenen Charme und begeistert den Wanderer auf eine andere Art und Weise. Nennenswerte Wege sind hierbei besonders die Via Alpina, welche durch 14 Alpenpässe führt und der Trans Swiss Trail.

Dieser Trans Swiss Trail besteht aus 488 Kilometern, die sich in 32 Etappen staffeln und unterschiedlichste Landschaften sowie Kulturen versprechen.

Der durchaus lange Weg lässt sich durch die Nutzung von Bus und Bahn jederzeit erleichtern.


Wanderwege


Neben nationalen Routen gibt es ebenfalls regionale und lokale, welche in wenigen Stunden zurückgelegt werden können und dabei genauso einzigartige Eindrücke liefern. Die Tour de la Palette führt den Besucher zum Retaud-See, begleitet wird er von Kühen und Schafen, die sich auf dem Weideland sammeln. In dem Blick auf den Genfersee, den Montblanc, den Eiger und den Diablerets-Gletscher mündet der Weg "Chemin du Kuklos". Die Wege sind vielfältig und auf die individuellen Begebenheiten wie Zeit und körperliche Verfassung angepasst.

Der Reisende steht vor der Qual der Wahl, es gibt mehrere hundert Routen zu entdecken.

 

Alpen - Sehenswürdigkeiten


Auf allen Wegen begegnen einem oft Dörfer und unterschiedlichste Sehenswürdigkeiten wie die 1,4 Kilometer lange Aareschlucht, welche durch einen Fluss entstanden ist, der sich durch den Felsen gefressen hat (mehr zum Thema: Schluchten in der Schweiz).

Eine Fahrt in der Jungfraubahn, Europas höchstgelegene Eisenbahn, bringt den Besucher in eine schneebedeckte Höhe von 3.454 Metern.

Schweizer Alpen - Die höchsten Berge der Schweiz

Filmbegeisterte sollten einen Ausflug zum Schilthorn unternehmen, auf dem 1968 einige Szenen für den Blockbuster "007- im Geheimdienst Ihrer Majestät" gedreht wurden. Es lässt sich durch eine Fahrt mit der Schilthornbahn erreichen und befindet sich in einer Höhe von 2100 Metern, welche zudem ein beeindruckendes Alpenpanorama liefert.

Somit ist nicht nur die Zahl der Wanderwege schier unüberblickbar, jeder liefert auch eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, die jeden Kilometer zu einer spannenden Entdeckungstour gestalten. Sie reichen von Eisskulpturen im Gletscher-Palast Matterhorn zur steilsten Zahnradbahn der Welt am Vierwaldstättersee und Gornergrat-Bahn, welche in einer Aussichtsplattform endet, von der aus man das Matterhorn und andere Schönheiten betrachten kann.


Sehenswerte Ortschaften und Umgebung


Fernab von den dicht besiedelten Städten der Schweiz befinden sich in den Alpen zahlreiche kleinere Dörfer und Ortschaften. Vevey und Montreux zählen hierbei zu den beliebtesten Orten. Sie liegen südlich von Basel, nicht weit vom schönen Genfersee entfernt. Am Fusse des Matterhorn liegt die Ortschaft Zermatt.

Ganz in der Nähe Deutschlands, am Rheinufer, befindet sich Kaiserstuhl, welches zugleich die kleinste Gemeinde der Schweiz ist. Reisende, die gerne schwimmen gehen, sind in Ascona gut aufgehoben. Das Dorf wird vorallem von Fischern bewohnt und ist als Badeort bekannt. Engelberg hat seinen Beliebtheitsgrad durchaus verdient. Es ist von Zürich aus gut zu erreichen und Wanderwege führen von der Ortschaft aus zum Vierwaldstättersee.


Die Entstehung der Alpen


Beschert hat uns das Wunder der Alpen ein geologischer Vorgang vor Millionen von Jahren, bei dem sich die afrikanische Kontinentalplatte unter die europäische geschoben und gewaltige Erdbeben ausgelöst hat.

Wodurch die Gesteinsschichten zu Falten zusammengedrückt wurden.

Seither wurden die Alpen durch Gletscher und Regen und die damit entstehende Abtragung von Stein geformt.

 

Ausflug in die Alpen


Die Alpen sind ein Kulturerbe, welches es zu schützen gilt. Viele Besucher reisen jährlich in Autos an und behandeln die Umwelt nicht bedarfsgerecht. Es ist darauf zu achten, auf den Wanderwegen keinen Müll zu hinterlassen, um die einzigartige Natur nicht zu belasten.

Durch den schnellen Wetterumschwung sollten Reisende Kleidung für jede Witterung mitbringen.

Bei Wanderungen ist zudem ein festes Schuhwerk mit solider Sohle unverzichtbar. Je höher Besucher vordringen, desto mehr sollten sie auch auf ihre Haut achten. Obwohl in grossen Höhen eisige Temperaturen herrschen, kommt es trotzdem schnell zu intensiven Sonnenbränden. Somit gehört Sonnencreme in jede Reisetasche für Alpenbesucher.

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(Last updated: 23.11.2014, 03:09 Uhr)

Info Schweiz - ConvivaPlus.ch  Autor: Swiss Info - Redaktion auf ConvivaPlus.ch
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